"Mehr Breitband für mich": Was wurde aus dem FTTH-Ausbau der Telekom für Selbstzahler?

Vor rund einem Jahr hat Golem.de zum ersten Mal über "Mehr Breitband für mich" von der Deutschen Telekom berichtet. Wir haben erfahren, was aus dem Sonderprojekt MBfm wurde, bei dem sich Kunden auf eigene Kosten Fiber to the Home legen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aus einem Planungsvideo der Deutschen Telekom
Aus einem Planungsvideo der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

FTTH heißt bei der Telekom jetzt seit einem Jahr Mehr Breitband für mich (MBfm). Der Kunden zahlt selbst für den Tiefbau und die Technik, um Glasfaser bis ins Haus zu erhalten. "Wir werden für MBfm keine gesonderten Zahlen veröffentlichen", sagte Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de auf die Frage, wie viele Kunden es für das Produkt gibt und wo die durchschnittlichen Kosten liegen, die die Kunden tragen müssen.

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"Das Angebot übertrifft unsere Erwartungen. Wir bekommen sehr viele Anfragen. Die Umsetzung der einzelnen Projekte ist sehr zeitaufwendig, weil eine individuelle Planung notwendig ist. Wir schließen über das Projekt keine Kundenmassen an. Aber wir konnten in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Kundenwunsch erfüllen, zuletzt beispielsweise sieben Schulen im Kreis Plön."

Die Erfahrung zeige, dass die Kosten für einzelne Kunden oft zu hoch sind. Erfolgversprechend seien immer wieder Projekte, bei denen sich mehrere Kunden zusammenschließen.

"Mit dem Angebot schließt die Telekom eine Lücke. Ich habe als Kunde eine zusätzliche Option in meiner Entscheidung, wieviel Bandbreite ich haben möchte", hatte Jodl im April 2016 in einem Video erklärt. Andreas Keil, Projektleiter Breitbandausbau der Telekom sagte vor einem Jahr, dass die Kosten hauptsächlich durch den Tiefbau entstehen. Günstig sei, wenn existierende Rohrtrassen genutzt werden können oder Glasfaser bereits in der Nähe des Hauses liegt. Dennoch müsse laut Telekom "Technik für mehrere Tausend Euro aufgestellt werden". Es werde für jeden einzelnen billiger, wenn sich Nachbarn zusammenschließen.

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Der Anschluss kann nur unter der E-Mail-Adresse MBfm-Ausbau@telekom.de bestellt werden. Eine telefonische Beratung gibt es zumindest für den ersten Kontakt nicht. Für die Vorberechnung der Kosten verlangt die Telekom 100 Euro, die bei Zustandekommen eines Vertrags für MBfm verrechnet werden. Anfragen an diese E-Mail-Adresse werden binnen einiger Stunden beantwortet. Die Kosten betragen demnach mindestens 8.000 bis 10.000 Euro zuzüglich Tiefbau. Die Realisierung dauere nach Eingang des unterschriebenen Auftrags sechs Monate.

Zuhause-Kabel der Telekom ist weniger geheimnisvoll. Die noch kleine Kabelnetzsparte der Telekom hatte im November 162.000 Kunden. Dort wird die Glasfaser bis ans Haus verlegt (Fiber to the Building) und im Gebäudeinneren auf Koaxialverkabelung gesetzt. FTTH gibt es auch.

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bombinho 29. Mär 2017

Wozu auch? Von Dir kommen ja weder Gegenargumente noch sonstwas. Das waere deine Chance...

Faksimile 24. Mär 2017

Der verzweifelte Versuch von FTTB/H-Ausbaugegnern CuDA als Glasfaser-Hausanschluss zu...

bombinho 24. Mär 2017

Das ist ein gutes Argument. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals einem...

bombinho 20. Mär 2017

Tut sie doch, den verstehe ich jetzt nicht? Hast Du die Ironietags vergessen?

Bayer 14. Mär 2017

Ich habe dazu einen Blog-Eintrag bei der Telekom von einen MBfM-Kunden gefunden: https...



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