Abo
  • Services:

Orange: Antenne der Uni Duisburg-Essen bringt Hochleistungs-WTTx

Eine Antenne, die die letzte Meile fast verlustfrei überbrückt, arbeitet beim französischen Netzbetreiber Orange. Das optische Signal wird ohne optoelektronische Basisband-Konversion und elektronische Signalverarbeitung umgewandelt und brachte 1 GBit/s in den Haushalt.

Artikel veröffentlicht am ,
Antenneneinheit
Antenneneinheit (Bild: Orange)

Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik haben eine photonische Antenne entwickelt, die ein optisches Signal relativ verlustfrei ins Haus übertragen soll. Das gab Professor Andreas Stöhr am 3. März bekannt. "Die Antennen sind von uns entwickelt worden. Sie wandeln das optische Basisbandsignal direkt und völlig transparent in ein RF-Funksignal im Bereich um 71 bis 76 GHz beziehungsweise 81 bis 86 GHz. Direkt heißt hier ohne optoelektronische Basisband-Konversion und ohne elektronische Signalverarbeitung, das heißt ohne Latenz", sagte Stöhr Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Die neue Antenneneinheit für Wireless Fiber To The X (WTTx) soll sich in wenigen Tagen installieren lassen. Entwickelt wurde die Antenne über drei Jahre von Optoelektronikern der Universität Duisburg-Essen in dem Projekt IPHOBAC-NG gemeinsam mit sieben Partnern. "Im Prinzip verlängern wir die Glasfaser, indem wir die fehlende Strecke per Funk überbrücken", sagte Stöhr. "Die Antenneneinheiten schaffen Datenraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde."

Orange testet erfolgreich

Vor vier Wochen implementierte der französische Netzbetreiber Orange das System im polnischen Garwolin. "Orange hat unsere Antenneneinheiten zur Verlängerung des 2,5 GBit/s GPON (Gigabit Passive Optical Network) eingesetzt. Damit wurde Highspeed-Internet per Funk für bis zu 64 Teilnehmer erreicht", sagte Stöhr. Die maximale Datenrate pro Teilnehmer könne bis zu 1 Gigabit pro Sekunde betragen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...

RipClaw 04. Mär 2017

Laser hat noch mehr Probleme mit dem Wetter als Richtfunk. Bei Nebel oder starkem Regen...

RipClaw 04. Mär 2017

Eine Überbuchung ist nichts ungewöhnliches. Das wird z.B. auch bei VDSL gemacht. Ein...

Heartless 03. Mär 2017

Falls das deine Stimmung ein wenig hebt: selbst du Uni Duisburg/Essen nutzt Richtfunk um...


Folgen Sie uns
       


Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview

Golem.de-Security-Redakteur Hauke Gierow klärt über den Hackerangriff auf die Bundesregierung auf.

Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /