Ausbau: Brandenburg holt sich Fördergeld für 50 MBit/s

Mehrere Förderanträge in Brandenburg für mindestens 50 MBit/s sind bewilligt. Das Land bekommt das Geld, der Internetausbau beginnt. Der Landkreis Dahme-Spreewald macht den Anfang.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Spreewald
Spreewald (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Brandenburgische Kommunen und Landkreise wollen an dem seit 2015 laufenden Bundesprogramm für schnelleres Internet teilnehmen. Bis Ende Februar wurden bislang 29 Förderanträge für Beratungsleistungen in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro sowie ein Förderantrag für Netzausbauprojekte im Landkreis Dahme-Spreewald für rund 11 Millionen Euro bewilligt. Das teilte das Bundesministerium für digitale Infrastruktur auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.

Mit den bewilligten Förderanträgen für Beratungsleistungen können Ausbauprojekte zunächst geplant werden. Für diese können dann in einem zweiten Schritt weitere Bundesmittel bewilligt werden - wie bereits beim Kreis Dahme-Spreewald. Von der Bundesförderung für die Beratungsleistungen in einer jeweiligen Höhe von 50.000 Euro profitierten nach Ministeriumsangaben unter anderen die Städte Frankfurt (Oder), Cottbus, Brandenburg/Havel, Fürstenwalde, Spremberg, Schwedt und auch mehrere Landkreise.

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium teilte mit, dass Dahme-Spreewald der erste Landkreis gewesen sei, der sich um die Förderung von konkreten Netzausbauprojekten beworben und beim zweiten Aufruf den Förderantrag eingereicht habe. Inzwischen hätten auch alle anderen Landkreise in den nachfolgenden Aufrufen eine Förderung beantragt. Das Land stellt für den Breitbandausbau eine Kofinanzierung zur Verfügung. Für den Landkreis Dahme-Spreewald bedeutet das laut Ministerium Landesmittel in Höhe von 4,73 Millionen Euro.

Das Bundesprogramm will bis Ende 2018 in ganz Deutschland Internetzugänge mit mindestens 50 MBit/s schaffen. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung 4 Milliarden Euro an Bundesmitteln bereit.

Der zur Tele Columbus Gruppe gehörende Anbieter Pepcom hat im Dezember 2016 in Lübben mit den Bauarbeiten für die Modernisierung des Kabelnetzes begonnen. Zusammen mit der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft und der Genossenschaftlichen Wohngemeinschaft Lübben wurde der Glasfaserausbau gestartet. Die ersten Haushalte in Lübben werden Mitte 2017 an das neue Netz angebunden, die Fertigstellung ist bis Ende 2017 geplant. Die FTTB-Glasfaserinfrastruktur von Pepcom wird dann bis an die Gebäude führen (Fiber To The Building) und in Verbindung mit Koaxialkabeln in den einzelnen Haushalten für Datenraten von bis zu 400 MBit/s sorgen. Später würden bis zu 1 GBit/s möglich. Insgesamt wurden rund 28 Kilometer Glasfaserkabel in der Stadt verlegt. Rund 3.000 Haushalte in Lübben werden schnelleres Internet erhalten. Pepcom investiert einen niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbetrag.

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Ovaron 08. Mär 2017

Das wir auf einen mit Buchstabensuppe angekündigten Youtube-Beitrag klicken sollen?

Ovaron 07. Mär 2017

Ich bin überfordert mit dem Worthülseneintopf. Was wolltest Du uns mitteilen?

Ovaron 07. Mär 2017

Nein, das ist eben nicht der typische Ausbau. Die mindestens 30 Mbit sind die...



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