B4RN: Bauern errichten eigenes Glasfasernetzwerk

Aus einer Selbsthilfeaktion einer Bäuerin wurde B4RN. Hier haben Bauern gezeigt, dass sie sich selbst in Eigenleistung mit FTTH 1 GBit/s für 35 Euro im Monat versorgen können - nach dem Motto: "Just Fucking Do It."

Artikel veröffentlicht am ,
Arbeiten bei B4RN
Arbeiten bei B4RN (Bild: B4RN)

Die Bäuerin Christine Conder hat B4RN gegründet. Das ist ein Unternehmen, in dem Bauern seit einigen Jahren in Eigeninitiative ihr Glasfasernetzwerk errichten. Über die Anfänge sagte Conder der BBC: "Wir haben es selbst gegraben und wir haben es selbst angeschlossen und wir haben bewiesen, dass einfache Menschen so etwas können."

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter/in Projektmanagement (m/w/d)
    Hochschule Furtwangen, Tuttlingen
  2. Informatikkaufmann / Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d)
    Freeze-Dry Foods GmbH, Greven
Detailsuche

In Lancashire, einer Grafschaft im Nordwesten Englands, hat sie begonnen, Glasfaser zu verlegen. "Es war keine Raketenwissenschaft, es waren drei Tage harte Arbeit." Ihr Motto sei "JFDI: Just Fucking Do It."

Conder sagte Golem.de: "Wir legen Glasfaser bis zu jedem Haus und verbinden sie mit unserer Hauptleitung durch die Dörfer. Es gibt Knoten in jedem Dorf." Die weitere Anbindung erfolge dann über vorhandene Dark Fiber, die zu Peering-Zentren in Manchester und Edinburgh führen. Sie verfügen über eine Datenübertragungsrate von 40 GBit/s. Das Dense-Wavelength-Division-Multiplex-Technologie-(DWDM-)Transportnetz biete jedem Kunden 1 GBit/s.

Conder: "Wir brauchen nicht die Infrastruktur von jemand anderem zu nutzen, die sowieso nicht für uns geeignet ist, weil sie auf die Versorgung von Telefonleitungen ausgerichtet ist."

Wer viel Geld hat, zahlt mehr

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.08.2022, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Jeder Haushalt zahlt 30 Britische Pfund (35 Euro) pro Monat und eine Anschlussgebühr von 150 Pfund (176 Euro), größere Unternehmen bezahlen mehr. B4RN hat nach eigenen Angaben 3.218 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Einzelne Haushalte werden nicht angeschlossen. Die ganze Gemeinde muss mitmachen, bevor die Firma damit beginnt, zu bauen. Für die kommenden zehn Jahr liegen Aufträge vor.

Der Großteil der Arbeit wird von Freiwilligen durchgeführt, obwohl es inzwischen 15 bezahlte Mitarbeiter gibt. Die Bauern geben fast immer bereitwillig Zugang zu ihrem Land und diejenigen, die Bagger oder Traktoren haben, leisten die schweren Tiefbauarbeiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ovaron 29. Dez 2016

Mit VDSL ist kein Problem, wir haben ja gerade erst gelernt das die Kunden zur besseren...

Ovaron 29. Dez 2016

Nicht "machen". Was würden sie damit machen, das ist die Frage. Hier die Antwort: Sie...

Moe479 27. Dez 2016

ehrenamtlich für jemanden/irgend organ hier z.b. einen graben auszuheben ist schwierig...

spezi 27. Dez 2016

Das bezieht sich auf diese Aussage im BBC-Artikel: "It won't connect a single household...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Chrome OS Flex: Das Apple Chromebook
    Chrome OS Flex
    Das Apple Chromebook

    Ein zehn Jahre altes Notebook lässt sich mit Chrome OS Flex wieder flott machen. Wir haben Googles Betriebssystem ausprobiert und waren begeistert.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  2. Ransomware: Universität erzielt durch Lösegeldrückzahlung Gewinn
    Ransomware
    Universität erzielt durch Lösegeldrückzahlung Gewinn

    Die Universität Maastricht wurde nach einem Ransomware-Angriff erpresst und zahlte. Krypto-Kursschwankungen führten nun zu einem finanziellen Gewinn.

  3. Gigafactory Grünheide: Deutsches Tesla-Werk stellt vorerst die Produktion ein
    Gigafactory Grünheide
    Deutsches Tesla-Werk stellt vorerst die Produktion ein

    Im Juli stehen die Bänder der Gigafactory in Grünheide für zwei Wochen still. Grund ist eine geplante Optimierung der Arbeitsabläufe.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 949€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ • Mindstar (Gigabyte RTX 3060 399€) • Galaxy Watch3 45 mm 119€ [Werbung]
    •  /