Glasfaser: Stadtwerke bereiten 1 GBit/s auch für Endkunden vor
Symmetrische 1 GBit/s könnte es bald auch für Endkunden von Stadtwerken in Deutschland geben. An der Grenze zu den Niederlanden tut sich was bei FTTH.
Der symmetrische Gigabit-Internetzugang des NDIX könnte bald auch für Endkunden angeboten werden. Das sagte NDIX-Sprecherin Nicol Wekamp Golem.de auf Anfrage. "Das Angebot zielt aktuell auf Unternehmen, prinzipiell wäre es aber möglich. FTTH ist bei den Stadtwerken und NDIX in der Planung, ein Termin hierfür steht noch nicht fest."
Auch Stefan Busch, Sprecher der Stadtwerke Gronau, ist offen für ein Endkundenangebot: "Ja, wenn ein entsprechender Bedarf erkennbar ist und wir einen tragbaren Angebotspreis für den Endkunden erstellen können."
Der NDIX ist ein regionaler Internetknoten, der Deutschland mit den Niederlanden verbindet. Getragen wird NDIX von öffentlich-rechtlichen Gesellschaften aus Deutschland und den Niederlanden, darunter den Stadtwerken Münster. In der vergangenen Woche wurde in Gronau im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen das Projekt Gigabitcity Gronau gestartet. Allen Unternehmenskunden im Stadtgebiet wird von den Stadtwerken eine Datenrate von 1 GBit/s symmetrisch angeboten. NDIX arbeitet neben Münster und Gronau mit Stadtwerken in Ahaus, Emsdetten, Greven, Schüttorf, Stadtlohn, Steinfurt und Nordhorn im Landkreis Grafschaft Bentheim zusammen.
FTTH beim größten Festnetzbetreiber Deutschlands
Die meisten echten FTTH-Zugänge (Fiber To The Home) in Deutschland werden von den kleinen Stadtnetzbetreibern oder von der Deutsche Glasfaser angeboten. Der schnellste Zugang der Deutschen Telekom erreicht 200 MBit/s. Im Upload werden lediglich Geschwindigkeiten von bis zu 20 MBit/s geboten. Dabei geht es um FTTH der TV-Kabelnetzsparte des größten Festnetzbetreibers in Deutschland, die Netze könnten sehr viel höhere Datenraten bieten.
Telekom-Chef Tim Höttges sagte in der vergangenen Woche, dass derzeit kein Dienst eine höhere Bandbreite benötige als 250 MBit/s.
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Ich glaube was du da beschreibst meinte Chefin mit ihren 10-15% Jetzt mal ehrlich wer...
Wo sollen denn asymmetrische Glasfaserverbindungen zwischen den Providern üblich sein...
Also hier finde ich deine sehr kleinkarriert. Wie von golem interpretiert ist das doch...