• IT-Karriere:
  • Services:

FTTC: Deutsche Telekom nennt sich "die Glasfaser Company"

Die Telekom hat sich einen neuen Namen gegeben. Da sie sonst keiner so nennt, nennt die Telekom sich selbst "die Glasfaser Company". Denn auch FTTC hat ein "F" im Kürzel.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom bezeichnet sich in einer Eigenwerbung als "die Glasfaser Company". Auf einen entsprechenden Beitrag im Firmenblog wird in einer lokalisierten Vectoring-Werbung bei Facebook verlinkt. Damit reagiert das Unternehmen auf Kritiker, die dem Festnetzbetreiber vorwerfen, für die fehlende Fiber-To-The-Home-Versorgung in Deutschland hauptverantwortlich zu sein.

Stellenmarkt
  1. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Firmensprecher Markus Jodl erklärt im Leserforum zu seinem Beitrag, dass auch bei Fiber To The Curb (FTTC) das "F" für Fiber steht. "Mit dem FTTC-Ausbau werden 80 Prozent der Strecke zwischen Kunden und Internet mit Glasfaser überwunden. Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter." Aber die Telekom baut nur selten Glasfaser bis zum Endnutzer, das wird bislang den Stadtnetzbetreibern überlassen.

Die Telekom Deutschland investiert jährlich rund vier Milliarden Euro. Da sie der größte Netzbetreiber ist, ist das mehr, als jeder Konkurrent ausgibt.

Kerngeschäft FTTC und Vectoring

FTTH-Netzwerke amortisieren sich nach 25 Jahren, was nicht ins Geschäftsmodell der börsennotierten Telekom passt. Die Telekom hat sich aus dem direkten Glasfaserausbau bis auf einige wenige Projekte zurückgezogen. Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Deutschen Telekom, sagte im April 2016, das Kerngeschäft sei "FTTC und Vectoring, also der Glasfaserausbau bis zu den grauen Kästen am Straßenrand, sowie mit FTTH in Neubaugebieten." VDSL wird von der Telekom in aller Regel über Glasfaser versorgte Multifunktionsgehäuse (MFG) realisiert.

Angaben zur Anzahl seiner Fiber-To-The-Home-Anschlüsse macht der Netzbetreiber weiterhin nicht, Vectoring wird beschönigend als Glasfaser bezeichnet. Die noch kleine Kabelnetzsparte der Telekom hatte im Juni bereits 155.000 Kunden. Dort wird die Glasfaser bis ans Haus verlegt (Fiber To The Building) und im Gebäudeinneren auf Koaxialverkabelung gesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

neocron 23. Aug 2018

genau das ... sonst waere der Staat recht dumm es ohne Bedingungen zu geben ... ein Witz...

plutoniumsulfat 03. Feb 2017

Der Nutzen kommt ja nicht sofort, sondern erst nach einiger Zeit.

bombinho 31. Jan 2017

Also in der Liste hast Du (versehentlich) auch die Telekom vergessen, denn auch die kann...

Ovaron 29. Jan 2017

Genau so sehe ich das. Danke für die Bestätigung.

bombinho 28. Jan 2017

Wann und wo?


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /