Abo
  • Services:

1 GBit/s: AT&T wartet neuen Mobilfunkstandard nicht ab

AT&T will schon in diesem Jahr in seinem Mobilfunknetzwerk 5G einsetzen und anfangs auf Datenraten von 1 GBit/s kommen. "Wir fangen jetzt an", sagte John Donovan, Chief Strategy Officer bei AT&T.

Artikel veröffentlicht am ,
Fixed Wireless Broadband bei Telstra
Fixed Wireless Broadband bei Telstra (Bild: Telstra)

Der Mobilfunkbetreiber AT&T wartet die Standardisierung des neuen Mobilfunkstandards 5G ausdrücklich nicht ab. Das gab das Unternehmen am 4. Januar 2017 bekannt. "Wir warten nicht auf die endgültigen Standards, um die Grundlage für unsere Entwicklung zu 5G zu legen. Wir fangen jetzt an", sagte John Donovan, Chief Strategy Officer und Group President, Technologie und Operations AT&T. Höhere Datenübertragungsraten würden sofort benötigt: "Die Datennutzung in unserem Mobilfunknetz hat sich seit 2007 um etwa 250.000 Prozent erhöht und die Mehrheit des Traffics ist Video."

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Baden-Württemberg
  2. TQ-Systems GmbH, Gut Delling bei München

AT&T ist der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber und der größte Festnetzbetreiber des Landes. Der Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DirecTV gehört zu AT&T. Der neue Mobilfunkstandard 5G kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar. Es gibt bisher weder Endgeräte noch verabschiedete Standards zu 5G. Bisher existieren nur die Anforderungen und technische Vorentwicklungen, konkrete Standards werden ab dem Jahr 2018 erwartet.

Video-Streaming über Fixed Wireless 5G

In Laborversuchen hat AT&T 14 GBit/s erreicht. Der Netzbetreiber arbeitet bei 5G laut Donovan mit mehr als einem Dutzend weltweit aktiven Technologieanbietern zusammen. Bei der Latenzzeit wurden unter 3 Millisekunden erreicht.

In diesem Jahr sollen mit 4G LTE-Advanced Datenraten von 1 GBit/s in Funkzellen erreicht werden. Das sei die Grundlage für die Erweiterung hin zu 5G.

In der ersten Jahreshälfte 2017 würde DirecTV Videostreaming über Fixed Wireless 5G im Feldtest erprobt.

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G soll es laut Huawei zwei Typen von Endgeräten geben. In Haushalten sollten Access Points stehen, die größer als Smartphones seien, sagte Yang Chaobin, President 5G Product Line bei Huawei Wireless Network, im November 2016 in Tokio auf dem MBBF (Mobile Broadband Forum). "Diese Endgeräte könnten schon im Jahr 2017 verfügbar sein."

Die zweite Form seien 5G-Smartphones. Diese bräuchten "eine Endnutzerform, sonst können wir sie nicht auf den Markt bringen", erklärte Yang Golem.de. Üblich war bei 3G und 4G, dass die Ausrüster zuerst Prototypen in der Größe von Kühlschränken und später von Schuhkartons herausbrachten, um die Netzwerke zu testen. Bei 5G wird das nicht anders sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 164,90€ + Versand
  3. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  4. 75,90€ + Versand

David64Bit 04. Jan 2017

Was erwartet man von so einem Saftladen wie AT&T?


Folgen Sie uns
       


Death's Gambit und Dead Cells - Golem.de Live

Zwei Spiele, die extrem ähnlich aussehen, sich aber grundlegend anders spielen. Wir schauen das 2D-Dark-Souls Death's Gambit sowie das Metroidvania auf Speed Dead Cells bei #GolemLive an.

Death's Gambit und Dead Cells - Golem.de Live Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

    •  /