Telekom-Vectoring: Telefónica baut ihr Festnetz ab

Die Kooperation der Telefónica bei Vectoring und VDSL mit der Deutschen Telekom führt dazu, dass immer mehr eigene Hauptverteiler des spanischen Konzerns verschwinden. Die Telefónica zahlt auch für den Vectoring-Ausbau der Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom, Netzabbau der Telefónica
Netzausbau der Telekom, Netzabbau der Telefónica (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telefónica hat eingeräumt, seit langem ihre eigenen Hauptverteiler abzubauen. Unternehmenssprecher Klaus Schulze-Löwenberg sagte Golem.de: "Im Zuge einer strategischen Kooperation mit der Deutschen Telekom stellt Telefónica Deutschland bereits seit 2014 die Festnetz-Anschlüsse seiner DSL-Kunden schrittweise auf die Highspeed-Infrastruktur der Deutschen Telekom um. Im Zuge dieser Umstellung werden sukzessive die Telefónica-eigenen Hauptverteiler zurückgebaut."

Stellenmarkt
  1. Field Support Engineer L3 (m/w/d)
    NTT Germany AG & Co. KG, München, Teltow
  2. Android-Entwickler (m/w/d) - Connected Car
    e.solutions GmbH, Ingolstadt
Detailsuche

Der spanische Konzern unterstützt in Deutschland den Vectoring-Kurs der Telekom, der nur einen Ausbau im Bereich FTTC (Fiber To The Curb) vorsieht. Die Vectoring-II-Entscheidung für den exklusiven Ausbau durch die Telekom im Nahbereich durch die Bundesnetzagentur wurde unterstützt.

Ausbau wird geteilt

Die Telefónica hatte im Mai 2013 angekündigt, VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom zu nutzen und den Ausbau des Konkurrenten mitzufinanzieren. "Die Telekom kann so die Investitionsrisiken teilen und den weiteren Ausbau forcieren."

In einer weiteren Kooperation hatten beide Unternehmen vereinbart, dass die Telekom Mobilfunkstandorte von Telefónica mit Glasfaser anschließt. Der Netzbetreiber Hansenet (Alice) wurde seit 2012 komplett in den Telefónica-Konzern integriert.

Golem Akademie
  1. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
  2. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Telefónica Deutschland hatte sich jedoch im November 2016 für einen Glasfaserausbau ausgesprochen. Der Konzern schlug eine "unabhängige, kooperative Fibreco als effektives Modell vor, um ein bundesweites Gigabit-Netz bis 2030 zu realisieren und möglichst schnell eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen."

Die Bundesnetzagentur erklärte Golem.de: "Der beabsichtigte Rückbau der TAL­Plattform der Telefónica ist eine unternehmerische Entscheidung der Telefónica Deutschland. Zu Unternehmensentscheidungen von Marktteilnehmern nimmt die Bundesnetzagentur keine Stellung."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


VDSLKasten 09. Jan 2017

Das ist Humbug, wenn bei der Leitungsbestellung eben keine Bestätigung für xyz Mbit kommt...

LinuxMcBook 07. Jan 2017

Genau, ich hänge hier am Rand des Nahbereichs. Telekom bietet hier nur ADSL, Telefonica...

spezi 07. Jan 2017

Kann natürlich sein, dass es beides gab. Aber Du verwechselst das nicht mit dem Verkauf...

DerDy 07. Jan 2017

Also 2013 war Vodafone sehr am VDSL netz der Telekom interessiert: https://www.teltarif...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Blender Foundation
Blender 3.0 ist da

Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
Von Martin Wolf

Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
Artikel
  1. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. DSIRF: Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner
    DSIRF
    Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner

    Deutsche Behörden sind mit mehreren Staatstrojaner-Herstellern im Gespräch. Nun ist ein weiterer mit Sitz in Wien bekanntgeworden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /