Abo
  • Services:

ZTE: Netcologne beginnt den G.fast-Ausbau

Netcologne hat ZTE als Partner für den Ausbau seines Netzes mit FTTB ausgewählt. Es wird GPON und G.fast eingesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Vertragsschluss bei Netcologne
Vertragsschluss bei Netcologne (Bild: ZTE)

Netcologne hat mit ZTE einen Vertrag für den Ausbau seines Netzwerks auf Gigabit-Datenraten vereinbart. Das gab der staatliche chinesische Telekommunikationsausrüster und Smartphone-Hersteller ZTE am 16. Februar 2017 bekannt. ZTE wird Netcologne zunächst bei der Weiterentwicklung des bestehenden Netzes hin zu einem GPON-Netz auf G.fast-Basis unterstützen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Bosch Gruppe, Waiblingen

Während GPON als Uplink-Technologie eingesetzt werden soll, erweitert G.fast Gebäude mit vorhandenen Kupferverkabelungen auf Datenraten von 1 GBit/s. Das Unternehmen Netcologne ist ein regionaler Telekommunikations- und TV-Kabelnetzbetreiber mit eigenem Netz in Köln und den umliegenden Kreisen und Gemeinden. Firmensprecherin Jennifer Becker sagte Golem.de: "Unseren Privatkunden im Kabelbereich bieten wir derzeit bis zu 400 MBit/s Down- und 40 MBit/s Upstream. In unserem FTTB/FTTC+-Vectoring bis zu 100 Mbit/s Down- und ebenfalls 40 MBit/s Upstream."

Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik bei Netcologne, erläuterte, der Netzbetreiber "freue sich über die Zusammenarbeit".

Mit G.fast würde Privatkunden 1 GBit/s angeboten, hatte Schmitz im Juni 2016 gesagt. Um die Herstellerversprechen zu überprüfen, habe Netcologne im Labor G.fast getestet. "Wir haben tatsächlich bis 70 Meter 1 GBit/s erreicht. Eine Besonderheit ist auch, dass man den Upstream und Downstream frei skalieren kann. Das ist eine Summenbandbreite von 1 GBit/s, die beispielsweise auf 400 MBit/s im Upload und 600 MBit/s im Download aufgeteilt werden kann."

Netcologne werde mehr als 250.000 Haushalte in Köln im Jahr 2017 mit G.fast versorgen. Auch in Aachen würden Haushalte erreicht.

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  2. 33,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)

Ovaron 16. Feb 2017

Es sind 64 Maximal für GPON. Telekom schaltet maximal 32 Kunden. Von den 32 oder 64...

M.P. 16. Feb 2017

aber soll ja alles kein Problem sein https://www.golem.de/news/lantiq-chiphersteller...


Folgen Sie uns
       


iOS 12 angesehen

Das neue iOS 12 bietet Nutzern die Möglichkeit, die Bildschirmzeit besser kontrollieren und einteilen zu können. Auch Siri könnte durch die Kurzbefehle interessanter als bisher werden.

iOS 12 angesehen Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

    •  /