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In einem Rechenzentrum von Ewe Tel
In einem Rechenzentrum von Ewe Tel (Bild: Ewe Tel)

FTTH: Eine Millionen langsame Glasfaserhausanschlüsse geplant

In einem Rechenzentrum von Ewe Tel
In einem Rechenzentrum von Ewe Tel (Bild: Ewe Tel)

Ein Netzbetreiber will erheblich in den Ausbau von FTTH investieren. Doch die Anschlüsse werden mit einem Profil auf das Niveau von Vectoring verstümmelt, eine Technik, deren Ausbau Ewe Tel bei der Telekom kritisiert.

In den kommenden zehn Jahren plant EWE über eine Million Haushalte im Nordwesten direkt mit einem Glasfaserhausanschluss auszustatten. Das gab das Unternehmen am 17. Februar 2017 bekannt. EWE Tel ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg, Osnabrück sowie Ostwestfalen-Lippe tätig.

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"Der Bandbreitenbedarf wächst massiv und Kupferkabel kommen an ihre Grenzen. Nur Glasfaser bietet praktisch unbegrenzte Bandbreiten ", sagte Michael Heidkamp, Vorstand Markt der EWE. Der Weg zur Gigabitgesellschaft führe über Kooperationen. Im Dezember 2016 teilte Ewe mit, über eine Milliarde Euro in den Glasfaserausbau investieren zu wollen.

Gegenwärtig bietet EWE jedoch, mit Stand von Dezember 2016, erst rund 90.000 Haushalten einen direkten Glasfaserhausanschluss. Zudem werden die Datenübertragungsraten der Anschlüsse massiv gedrosselt: Mit einem hinterlegten Profil werden die Datenraten auf 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload reduziert. Diese Datenraten entsprechen denen, die die Deutsche Telekom derzeit mit Vectoring erreicht. Ewe Tel kritisiert Monopolstellungen, wie sie derzeit beim Vectoring im Nahbereich für die Telekom geplant seien.

Vectoring nur als Zwischenschritt

"Wir haben uns vorgenommen, 1.000 Kabelverzweiger im Jahr 2016 an unser Glasfasernetz anzubinden und haben dieses Ziel sogar leicht übertroffen", sagte Heidkamp. Insgesamt hatte der Netzbetreiber zum Jahresende damit 6.800 Kabelverzweiger an das eigene Glasfasernetz angeschlossen. "Über eine Million Haushalte können durch diesen Ausbau bereits schnelles Internet bei uns erhalten. Für uns ist diese Erschließungsvariante jedoch nur ein Zwischenschritt zum umfassenden Glasfaserausbau", sagte Heidkamp.

Erschlossen wurden im vergangenen Jahr Haushalte in 229 Städten und Gemeinden, wie in Bassum, Bremerhaven, Wittmund, Friesoythe, Rheine, Meppen, Greven, Großenkneten, Osnabrück und Varel.

60 Neubaugebiete seien mit Glasfaserhausanschlüssen versorgt worden. In einem Neubaugebiet in der Gemeinde Bösel konnte Ewe über 90 Prozent der Bauherren als Kunden gewinnen.


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bombinho 22. Feb 2017

Eventuell unnoetig, Viele hier werden die eine oder andere Erfahrung haben. Und nicht...

bombinho 22. Feb 2017

Jupp, man macht ja Sachen recht gerne 2x, da war das Kupfer noch zum Ueben, richtig...

SvD 18. Feb 2017

... habe ich jedenfalls gehört :-)

sneaker 18. Feb 2017

Also für mich sind 1 Million Haushalte in 10 Jahren immer noch 1 Million, nicht 10...

Mydgard 18. Feb 2017

Tja, das muss ja jeder selbst entscheiden, ich will aber gar nicht MEHR Daten...



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