• IT-Karriere:
  • Services:

Zorneding: Gemeinde erreicht genug Kunden für Glasfaser

Glasfaser bis ins Haus (FTTH) ist die überlegene Technik. Doch in einer Gemeinde bei München lassen sich offenbar nicht genügend Anwohner davon und den Preisen der Deutschen Glasfaser überzeugen. Im letzten Moment gelang es dennoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbegrafik der Deutschen Glasfaser
Werbegrafik der Deutschen Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)

Die Gemeinde Zorneding im oberbayerischen Landkreis Ebersberg bei München will überall Glasfaser bis ins Haus. Doch die fast 10.000 Einwohner bestellen nicht genügend Zugänge, um die Quote von 40 Prozent zu erreichen, ab der die Deutsche Glasfaser ausbaut. Laut der Website des Unternehmens liegt der aktuelle Stand der Nachfragebündelung bei 17 Prozent, der Stichtag ist der 13. Februar 2017.

Stellenmarkt
  1. Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. Felix Böttcher GmbH & Co. KG, Köln

Im August 2016 fand die Vertragsunterzeichnung der Gemeinde mit der Deutschen Glasfaser statt. Das gesamte Ortsgebiet sollte mit Glasfaser ausgebaut werden. Ein Anwohner berichtet, dass nur sehr wenige Bürger einen VDSL-Internet-Anschluss der Telekom bekämen. "Obwohl beispielsweise ich selbst nur 450 Meter von der zentralen Vermittlungsstelle der Telekom entfernt lebe, bietet mir die Telekom derzeit lediglich einen schnöden 16-MBit/s-Anschluss, der mir aktuell 13,5 MBit/s im Download und 2,5 MBit/s im Upload zur Verfügung stellt. Und in den Ortsteilen Ingelsberg, Pöring und Wolfesing müssen viele Bürger mit 6 MBit/s oder noch viel weniger leben."

"Die Bestellung eines Glasfaseranschlusses mit Übergabepunkt bis ins eigene Haus und der Glasfaseranschluss selbst sind während der Markterkundungsphase für die Haushalte kostenlos", gab die Gemeinde bekannt. Laut der Deutschen Glasfaser soll der Ausbau bis Ende des Jahres 2017 weitestgehend abgeschlossen sein.

"Die Telekom verlegt ihre Leitungen in einer Tiefe von 80 Zentimetern", sagte der Ingenieur Josef Ledermann aus Freising dem Münchner Merkur, der die Markterkundung vieler Gemeinden im Landkreis Ebersberg begleitet hat. Die Deutsche Glasfaser hingegen arbeitet mit einer "mindertiefen, offenen Verlegungstechnologie" von 20 Zentimetern Breite und 40 Zentimetern Tiefe. Dies soll ausreichen, um Frostschäden vorzubeugen.

Was kostet die Deutsche Glasfaser?

Die Deutsche Glasfaser bietet Internet mit einer ungedrosselten Flatrate mit bis zu 100 MBit/s im Up- und Downstream für monatlich 34,95 Euro, bei 24-monatiger Vertragsbindung. Wer nicht kündigt, dessen Vertrag wird danach um zwölf Monate verlängert, und kostet dann 47 Euro im Monat. Damit ist der Anschluss aber monatlich kündbar. Dazu kommt eine Bereitstellungsgebühr von einmalig 50 Euro.

In dem Paket ist nur die kostenlose Telefonie innerhalb des Deutsche-Glasfaser-Ortsnetzes enthalten. Eine echte Festnetz-Telefonie-Flatrate kostet 5 Euro zusätzlich pro Monat.

Die Option Bandbreiten-Upgrade 200 für eine Datenübertragungsrate von bis zu 200 MBit/s im Up- und Downstream kostet im Monat 10 Euro zusätzlich.

Wenn die 40-prozentige Quote für die Anschlüsse nicht erreicht wird, werde das Verfahren für das staatliche Förderprogramm für den Breitbandausbau wieder aufgenommen. Das Förderverfahren beinhalte einen Eigenanteil der Gemeinde an den Ausbauarbeiten, der sich grob geschätzt auf rund 600.000 bis 800.000 Euro belaufen könnte. Jeder Haushalt, der sich dann anschließen lässt, müsse zudem höchstwahrscheinlich eine Anschlussgebühr von 700 bis 750 Euro entrichten, berichtet die Gemeinde. Möglich ist dann auch, dass nicht die gesamte Gemeinde ausgebaut wird, sondern nur bestimmte Gebiete, weil im Verfahren dann auch Teilausbauangebote zulässig sind.

Nachtrag vom 30. Januar 2017, 16:12 Uhr

Gegenwärtig zeigt die Website des Unternehmens einen gestiegenen Stand von 23 Prozent. Deutsche-Glasfaser-Sprecherin Gerda Johanna Meppelink sagte Golem.de auf Anfrage, dass die Angaben aktuell seien. Zudem läge "eine Serie von schriftlichen Verträgen vor. Diese werden momentan bearbeitet und eingepflegt."

Nachtrag vom 20. Februar 2017, 11:41 Uhr

Wie das Unternehmen auf der Homepage mittteilt, wurde die Quote von 40 Prozent doch erreicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Faksimile 13. Feb 2017

https://www.nrwbank.de/export/sites/nrwbank/de/corporate/downloads/Veranstaltungen...

Faksimile 04. Feb 2017

Man gut, das der LK Uelzen ein eigenes Glasfasernetz konzipiert hat und aufbauen lässt...

Faksimile 04. Feb 2017

Diese Voraussetzungen (40% Hürde) bei der Einführung der genannten Techniken z.B...

nille02 01. Feb 2017

Gibt es denn auch kleinere Tarife des Anbieters? Hier wurde ja schon der Preis genannt...

MrBlackraven 01. Feb 2017

Na komm, schalt doch mal dein Möchtegern schlaues Köpfchen ein, kannst doch so gut...


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

    •  /