Die Bauern in Deutschland sind zunehmend über das schlechte Internet verärgert. Sie fühlen sich abgehängt. Festnetz und Mobilfunk seien unzureichend ausgebaut.
Auch in Nordrhein-Westfalen kommt der Breitbandausbau nur langsam voran. Schuld sollen auch die komplizierten Förderregelungen sein. Deswegen ist ein Großteil der bereitgestellten Gelder nicht abgerufen worden. In den meisten Fällen sollen die Baumaßnahmen noch nicht begonnen haben.
Der Chaos Computer Club hat auf seinem Kongress in Leipzig die neue Plattform von Adva eingesetzt. Das Adva FSP 3000 Cloud Connect verfügt über ein Übertragungsmodul, das einen Gesamtdatendurchsatz von 51,2 TBit/s ermöglichen soll.
Eine Aufrüstung des Koaxialkabels hält Wilhelm.tel für herausgeworfenes Geld. Statt hier alles aufzurüsten, setzt der lokale Netzbetreiber lieber gleich auf Glasfaser. Der Hauptkonkurrent sei Vodafone, nicht die Telekom.
Immer mehr Menschen nutzen Internet-Zugänge über das Koaxialkabel. In fünf Jahren gab es einen Anstieg um 54 Prozent. Deutschland ist damit Europas größter Kabelmarkt.
Die Deutsche Telekom hat wieder eine größere Anzahl von Städten und Gemeinden mit Vectoring ausgestattet. FTTC (Fiber To The Curb) kommt damit weiter voran.
Nordrhein-Westfalen kritisiert, dass die Breitband-Programm der Bundesregierung hohe Risiken für die Kommunen berge. Wenn sie einen Fehler machen, müssten sie die Förderung zurückzahlen.
Durch mangelnde Tiefbaukapazität schaffen die Netzbetreiber nicht, die Fristen für die Förderung des Glasfaser-Ausbaus einzuhalten. Der neue EWE--Chef fordert, dass Fördergelder nicht mehr verfallen sollen.
Der Ausbau der Telekom im Nahbereich beginnt auf dem Land. Die ersten über 420 Nahbereiche werden jetzt in Betrieb genommen, was rund 160.000 Vectoring-Haushalte betrifft.
Die Telefónica startet in München und Hamburg Testläufe für Gigabit-Zugänge mit 5G Fixed Wireless Access. 70 Prozent der 26.000 Funkstationen werden mit Glasfaser angeschlossen.
Die Deutsche Glasfaser erreicht fast immer bereits im ersten Schritt der Interessennachfrage eine Kundenbeteiligung von mindestens 40 Prozent im Ausbaugebiet. Doch diesmal lief es anders.
Beim Ausbau der digitalen Breitband-Infrastuktur fühlen sich ländliche Gebiete abgehängt. Sie verlangen mehr Hilfen vom Bund sowie eine Gesamtstrategie zur Entwicklung der städtischen und ländlichen Gebiete vom neuen Heimatministerium.
Die Kapazitäten beim Tiefbau begrenzen derzeit den Ausbau des Glasfasernetzes. Nach Ansicht der Rohrleitungsbauer ist deshalb das geplante Ausbauziel bis 2025 nicht zu schaffen.
Im Festlandteil des Landkreises Vorpommern-Rügen hat die Telekom die Ausschreibung gewonnen. Mit staatlicher Förderung wird jetzt ein echtes Glasfaser-Netz errichtet. Für die Bürger fallen keine Anschlussgebühren an.
Laut Firmenchef Uwe Nickl wird die Quote von 40 Prozent Kundennachfrage, die die Deutsche Glasfaser zur Voraussetzung für den Ausbau macht, meist schnell erreicht. Im weiteren Verlauf steige die Kundenzahl von Deutsche Glasfaser dann verlässlich.
Der sächsische Ministerpräsident hält einen flächendeckenden Gigabitausbau bis 2025 für nicht machbar. Dennoch hilft er kleineren Gemeinden bei ihrem Eigenanteil beim Glasfaser-Ausbau.
Das Gemeinschaftsunternehmen United Internet und Drillisch hat starke Geschäftszahlen vorgelegt. Im laufenden Jahr will United Internet rund 300 Millionen Euro zusätzlich für Smartphone-Subventionen ausgeben.
Die Telekom jagt Vodafone beim Glasfaserausbau hinterher, was Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter als Verschwendung kritisiert. Er lobt die hohen Datenraten künftiger Kabelnetze und wird dafür von der Bundesnetzagentur angegriffen.
Die Festlegung auf Gigabit-Netze in der neuen Bundesregierung ist nicht leicht gewesen. Das Ziel im Koalitionsvertrag einer deutschen Führungsrolle zu "5G sei nicht einfach zu erreichen", mahnt die neue CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Vodafone bietet in einem Landkreis mit Glasfaser einen Gigabitzugang. Das Netz wird gepachtet, und auch die Preise für Gigabit von Vodafone stehen damit fest.
Update Der Schweizer Mobilfunkbetreiber Salt (Orange) wird wieder Festnetzbetreiber. Sein FTTH-Angebot mit Telefonie und TV unterbietet preislich alles auf dem dortigen Markt.
Vodafone hat sein LTE-Netz ausgebaut. Rund 50 Gebiete, die bislang nicht mit diesem Mobilfunkstandard versorgt waren, werden erstmals an das Netz angeschlossen. Für andere Städte wird das 4G-Netz verdichtet.
Corning stellt mehr als Glas her. Eine neue Multi-Use Platform soll Betreibern den gleichzeitigen Aufbau des Mobilfunknetzes und von Fiber To The Home (FTTH) ermöglichen, in den USA ist sie schon verbreitet.
Huawei plant ein Terminal im Home-Router-Format, 5G Fixed Wireless der Telekom könnte bald folgen, Ericsson zeigt Anwendungsfälle, Nokia macht Feldversuche: 5G kommt voran. Wir haben mit den großen Netzausrüstern darüber gesprochen.
Für die zehntausend in Niedersachsen betroffenen Telekom-Kunden ist die Vectoring-Umstellung erst einmal wenig attraktiv, weil sie nur noch 16 MBit/s erhalten. Aber in einem Jahr soll alles gut werden.
Für die Telekom ist die Zusammenarbeit bei Glasfaser mit anderen Netzbetreibern nicht einfach. Kooperationschef Johannes Pruchnow spricht offen über die Probleme.
Durch den Vectoring-Ausbau in Niedersachsen durch EWE kündigt die Telekom derzeit wohl rund 30.000 VDSL-Nutzern. Verträge zwischen den beiden sind immer noch nicht geschlossen. Es gebe aber keinen Streit zwischen den Betreibern, betont Ewe.
Update Die Telekom wirft United Internet beim Netzausbau "große Ankündigungen, aber kleine Taten" vor. Das Ausbaubündnis von Telekom und Stadtnetzbetreibern stehe jedem offen.
Die Telekom und die bayerische Landesregierung wollen Kritiken an ihrer Förderung von Vectoring nicht stehen lassen. Die Gemeinden würden selbst entscheiden, ob nur FTTC gebaut werde.
United Internet will zusammen mit anderen Betreibern eine Netzgesellschaft gründen, die den FTTH-Ausbau voranbringt. Der Betrieb soll als Open Access erfolgen.
Bayern konzentriert sich im Netzausbau auf Vectoring der Telekom. Doch schon in sieben Jahren werden drei Viertel der Bevölkerung einen Bandbreitenbedarf von 500 MBit/s und mehr haben.
Laut dem künftigen Kanzleramtschef Helge Braun sollen künftig nur noch reine Glasfaser-Ausbauprojekte förderfähig sein - und ausdrücklich keine Fördergelder mehr für den Breitbandausbau mit kupferbasierten Übergangstechnologien wie VDSL (Super-) Vectoring ausgegeben werden.
Update Samsung bietet seinen neuen High-End-QLED-Fernseher nicht mehr mit seitlicher, sondern direkter Hintergrundbeleuchtung an. Außerdem wird nur noch ein kombiniertes Kupfer- und Glasfaserkabel zum Fernseher geführt.
Die Business Software Alliance hat in diesem Jahr 24 Länder auf ihre Bereitschaft für Cloud-Dienste untersucht - Deutschland liegt vor Japan an der Spitze. Als Grund dafür werden solide Datenschutzgesetze genannt. Die Infrastruktur ist hingegen weit abgeschlagen.
Google Fiber ist nun seit Jahren im Standby-Modus. Immerhin räumt die Alphabet-Finanzchefin Ruth Porat ein, dass man nicht genug getan habe, um den Markt wirklich aufzumischen.
MWC 2018 Ein Schwerpunkt beim Ausbau von 5G wird für die Telekom Fixed Wireless Access sein. Um den Tiefbau für FTTH zu sparen, soll die Funktechnik herhalten.
Telekom-Chef Tim Höttges hat seine Äußerungen über die Konkurrenz öffentlich zurückgenommen. Auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz hatte er gesagt, er komme gerade erst richtig in Form, "seinen Wettbewerbern die Lichter auszublasen".
Der Internet Service Provider Bahnhof bringt einen sehr schnellen Zugang zu einem ungewöhnlich günstigen Preis. Das Unternehmen ist Netzbetreiber und Aktivist für Bürgerrechte.
Supervectoring, Bonding und G.fast: Die neue Fritzbox 7583 soll Standards unterstützen, die in Deutschland aktuell oder künftig genutzt werden. Ansonsten handelt es sich um ein typisches AVM-Multifunktionsgerät mit Ethernet-Switch, WLAN-Modul und sogar einem S0-Bus.