FTTH: Deutsche Glasfaser hofft auf Kunden in weiterer Ausbaustadt
Die Deutsche Glasfaser versucht ab dem heutigen Tag, die Bewohner der Stadt Bad Düben und des Ortsteils Hammermühle in Sachsen als Kunden zu gewinnen. Das gab das Unternehmen am 14. November 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Um den kompletten Ausbau beginnen zu können, müssen 40 Prozent der anschließbaren Haushalte während des Aktionszeitraumes bis zum 6. Februar 2018 zustimmen.
Dazu wurde im Juli dieses Jahres ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Bad Düben und Deutsche Glasfaser geschlossen. Die Stadt soll in Zusammenarbeit mit Envia Tel erschlossen werden und ist einer von mehreren Pilotstandorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die begonnene Werbephase nennt Deutsche Glasfaser Interessennachfrage.
Envia Tel ist eine Tochtergesellschaft der Envia Mitteldeutsche Energie (EnviaM) und hat 150 Beschäftigte in Chemnitz, Cottbus, Halle, Markkleeberg und Taucha. EnviaM gehört mehrheitlich der RWE-Tochter Innogy, kommunale Unternehmen sind beteiligt.
Deutsche Glasfaser: Kein Fernsehkabel aus dem letzten Jahrhundert
"Deutsche Glasfaser nutzt keine kupferhaltigen Übergangstechnologien wie Vectoring oder alte Fernsehkabelnetze aus dem letzten Jahrhundert, sondern verlegt komplett neue Infrastrukturlösungen aus Glasfaser, die durchgängig bis in jede Wohnung und jedes Unternehmen reichen", sagte Michael Kölling, Regional Manager Mitteldeutschland der Deutsche Glasfaser.
Wer während des Nachfragezeitraums einen Zugang bucht, spart die 750 Euro Anschlusskosten.
Die Deutsche Glasfaser ist zudem in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern aktiv und verlegt in ländlichen Regionen Glasfaserleitungen bis in die Häuser.
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