Bielefeld: Stadtwerke beginnen flächendeckendes FTTB-Angebot

Die Stadtwerke Bielefeld werden jedem Haushalt einen Glasfaser-Zugang anbieten. In den kommenden beiden Jahren sind 30 Millionen Euro für die Verlegung von rund 280 Kilometern Glasfaser geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik der Stadtwerke Bielefeld
Technik der Stadtwerke Bielefeld (Bild: Stadtwerke Bielefeld)

Die Stadtwerke Bielefeld investieren in ein Glasfasernetzwerk. Das gab das kommunale Unternehmen am 12. Dezember 2017 bekannt. Rund 280 Millionen Euro werden die Stadtwerke Bielefeld bis zum Jahr 2027 in ein Glasfasernetz investieren. Ziel sei ein flächendeckendes Angebot. Die finanzielle Grundlage dafür ist die Rückzahlung der Brennelementesteuer.

Gemischtes Netz aus Koax, Kupfer und Glas

"Die Bereitstellung eines Glasfasernetzes in ganz Bielefeld sehen wir als Teil der Daseinsvorsorge. Sie gehört zur modernen Infrastruktur genauso wie die Energie- und Wassernetze", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Uekmann. Der Ausbau der städtischen Infrastruktur sei seit mehr als 160 Jahren Aufgabe und Kompetenz der Stadtwerke Bielefeld. Angesichts des großen Bielefelder Stadtgebiets sei das Vorhaben anspruchsvoll, zumal, anders als von so manchem Telekommunikationsunternehmen, nicht nur die wirtschaftlich attraktiven Gebiete erschlossen würden, sagte Uekmann.

In den Jahren 2018 und 2019 plane man, knapp 30 Millionen Euro für die Verlegung von rund 280 Kilometern Glasfaser auszugeben. Man werde sich auch bei der Stadt um Fördermittel für den Breitbandausbau in bisher unterversorgten Bereichen bewerben. Zuerst würden die Stadtwerke und ihre Telekommunikationstochter Bitel Stadtgebiete ausbauen, in denen heute kein schnelles Internet vorhanden sei.

Bitel bietet bisher noch ein gemischtes Koax, Kupfer- und Glasfasernetzwerk. Die schnellsten Zugänge haben eine Datenübertagungsrate von bis zu 400 MBit/s. "Bevorzugt in Neubaugebieten verlegen wir ein Glasfaserkabel bis ins Haus (FttB - Fiber to the Building", erklärte das Unternehmen. Bitel setzt auch Vectoring-Technik ein.

Eine Sprecherin der Stadtwerke sagte Golem.de auf Anfrage, dass für den stadtweiten Ausbau FTTB geplant sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Custom Keyboard
Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro

Die Switches haben das 64-fache Volumen und das Gehäuse ist menschenhoch: Ein Youtuber baut eine absurd große Tastatur für absurd viel Geld.

Custom Keyboard: Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro
Artikel
  1. Super Nintendo: Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux
    Super Nintendo
    Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux

    Aus 80.000 Zeilen C-Code besteht die per Reverse Engineering generierte Version von Zelda 3. Die bringt einige Verbesserungen und 16:9.

  2. Twitter: Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld
    Twitter
    Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld

    Weltweit hat Twitter angeblich schon einige Hunderttausend zahlende Nutzer. Das dürfte die Finanzprobleme aber nur wenig mildern.

  3. Linux: Alte Computer zu neuem Leben erwecken
    Linux
    Alte Computer zu neuem Leben erwecken

    Computer sind schon nach wenigen Jahren Nutzungsdauer veraltet. Doch mit den schlanken Linux-Distributionen AntiX-Linux, Q4OS oder Simply Linux erleben ältere PC-Systeme einen zweiten Frühling.
    Von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen (u. a. R7 5800X3D 324€)• MindStar: Zotac RTX 4070 Ti 949€, XFX RX 6800 519€ • WSV-Finale bei MediaMarkt (u. a. Samsung 980 Pro 2 TB Heatsink 199,99€) • RAM im Preisrutsch • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • PCGH Cyber Week nur noch kurze Zeit [Werbung]
    •  /