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FTTH: Telekom und EWE planen Joint-Venture für 1 Million FTTH/B

Die Deutsche Telekom und der Energieversorger EWE wollen FTTH/B gemeinsam ausbauen. Die Telekom hat hier den Anschluss verpasst und braucht jetzt starke Partner.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und EWE wollen gemeinsam mehr als eine Million Haushalte mit Glasfaser versorgen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise. Für den Bau und Betrieb der FTTH/B-Zugänge (Fiber To The Home/ Fiber To The Building) planen die beiden Unternehmen die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft.

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Beide Betreiber wollen sich jeweils zu 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligen. Die Verträge seien so gut wie fertig und würden in den kommenden Wochen unterzeichnet, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Netz soll Dritten offenstehen. Anderen Anbietern wollen die Telekom und EWE die Leitungen zur Miete anbieten, damit sie darüber eigene Produkte vermarkten können. So wollen die zwei Unternehmen die Auslastung der teuren Infrastruktur beschleunigen und zugleich dem Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur entgegenkommen: Beide Behörden werden die Allianz auf eine mögliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs prüfen müssen.

Die Telekom verkauft bereits seit Juli 2017 Vectoring-Anschlüsse im Netz des Energieversorgers EWE. Es wurden Partner-Verträge für eine gegenseitige Nutzung von knapp 400 Ortsnetzen in Niedersachsen, Bremen und in Teilen von Nordrhein-Westfalen vereinbart.

EWE plant großen FTTH-Ausbau

In den kommenden zehn Jahren plant EWE ohnehin, über eine Million Haushalte im Nordwesten direkt mit einem Glasfaserhausanschluss auszustatten. EWE Tel ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg, Osnabrück sowie Ostwestfalen-Lippe tätig. Im niedersächsischen Meppen bringt der Netzbetreiber 8.500 Haushalten FTTH. In den kommenden drei Jahren wird das Oldenburger Unternehmen hier etwa zwölf Millionen Euro in die Glasfaserverlegung investieren.

Die Telekom hat bei FTTH den Anschluss verpasst und braucht jetzt starke Partner. Weil der große Netzbetreiber es nicht leistet, rollen Netcologne, M-net und Wilhelm.tel die Glasfaser aus. Dass die Kunden massiv zu diesen Anbietern wechseln, hat die Telekom so nicht erwartet. In Hamburg haben Wilhelm.tel und ihr Partner Willy.tel schon so viele Nutzer, dass die Telekom heute nur noch jeden fünften Kunden versorgt. In München hat Dorit Bode, Geschäftsführerin der Stadtwerke-Tochter M-Net, angekündigt, dass der Anbieter noch in diesem Jahr Marktführer werden will. M-net ist dabei, die gesamte Landeshauptstadt mit FTTB (Fiber To The Building) zu versorgen. In Köln ist Netcologne seit einigen Jahren in Führung.



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Faksimile 04. Dez 2017

Wobei nicht gesgat ist, das ein Provider dies Leerrohre auch nutzen will, weil er nämlich...

Faksimile 02. Dez 2017

Ganz einfach: du ziehst über die "leeren Versprechungen" der EWETel her musst Dir dann...

Faksimile 01. Dez 2017

Die haben auch Grund dazu ...

Dwalinn 01. Dez 2017

Dann würde ich mir mal angucken was da so für nummern gewählt wurden. Magenta S kostet...


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