• IT-Karriere:
  • Services:

Sondierungen: Jamaika-Partner einigen sich auf irgendein Gigabit für alle

Angeblich soll in Deutschland mit der neuen Regierung das Ziel von einem GBit/s für alle aufgestellt werden. Doch ob damit FTTH gemeint ist, bleibt unklar.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
5G-Antennen: Doch das kann FTTH nicht ersetzen.
5G-Antennen: Doch das kann FTTH nicht ersetzen. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Teilnehmer der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition haben sich in zentralen Punkten beim Thema Digitalisierung geeinigt. "Der Sondierungsteil Digitales ist abgeschlossen", sagte der Verhandlungsführer für diesen Bereich, der FDP-Abgeordnete Manuel Höferlin, der Deutschen Presse-Agentur. Beim Breitbandausbau seien sich die Teilnehmer von CDU/CSU, FDP und Grünen einig gewesen, dass künftig ausschließlich Glasfaseranschlüsse gefördert werden sollen.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bahn AG, Berlin
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Bis zum Jahr 2025 soll so eine flächendeckende Abdeckung mit einer Datenübertragungsrate von einem Gigabit pro Sekunde erreicht werden. Ob damit Glasfaser oder auch Shared Technology wie 5G-Mobilfunk und das TV-Kabelnetz gemeint ist, ist unklar. Einige Fragen seien noch strittig, etwa die Frage eines von der FDP befürworteten Digitalministeriums, sagte Höferlin, der als rheinland-pfälzischer Spitzenkandidat in den Bundestag gewählt wurde. Die Runde sei aber zuversichtlich gewesen, diese Fragen in Koalitionsverhandlungen zu einem Abschluss zu bringen.

Tiefbau ist heruntergefahren

Die CSU-Politikerin und Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär schrieb auf Twitter, dass es keine eckigen Klammern mehr gebe. In eckige Klammern fassten die Unterhändler bislang strittige Punkte. "Das Zukunftsthema Digitalisierung läuft schon mal hervorragend bei den Sondierungsgesprächen", erklärte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur weiter.

Durch die Orientierung auf Vectoring liegt Deutschland beim FTTH-Ausbau weit zurück, was nicht so einfach aufzuholen sein wird. Die heruntergefahrenen Kabeltiefbaukapazitäten können offenbar so schnell nicht wieder gesteigert werden. "Beim Kabeltiefbau haben wir schon Firmen aus Spanien, Marokko, Tunesien und Weißrussland unter Vertrag genommen." Das sagte Niek Jan van Damme, der scheidende Chef der Telekom Deutschland beim Walk'n'Talk am 9. November 2017 in der Telekom-Zentrale in Bonn. Die Telekom belegt nach eigenen Angaben derzeit 75 Prozent der gesamten Tiefbaukapazität für Kabel in Deutschland.

Tabea Rößner, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, erklärte: "Ich begrüße den flächendeckenden Ausbau einer gigabitfähigen Infrastruktur. Und es ist absolut richtig, öffentliche Gelder nur in die Förderung von Glasfaser zu stecken. Allerdings wird noch über das Finanzierungskonzept zu reden sein." Hier lägen noch ein paar wesentliche Schritte vor den Partnern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

AciidAciid 16. Nov 2017

"ES WAR SCHON IMMER SO UND ES WIRD AUCH IMMER SO BLEIBEN!!"

medium_quelle 16. Nov 2017

Ich habe gerade ein Youtube 4K 60FPS HDR Video aufgerufen und die Fritzbox ist bei circa...

Marcellus5000 15. Nov 2017

Hoffentlich bedeutet das nicht, dass die Mittel für den aktuell bis 2019 geplanten...

Baron Münchhausen. 15. Nov 2017

Das traue ich ihnen zu. Aber ich bin mir sicher, sie schaffen sogar mehr. Mindestens 1...

Anonymer Nutzer 15. Nov 2017

Highfreq Trading lohnt sich bei den order Gebühren sowieso nicht. Ausser man hat order...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020)

Das Zephyrus G14 von Asus ist ein Gaming-Notebook, das nicht nur gute Hardware bietet, sondern ein zusätzliches LED-Display auf der Vorderseite. Darauf können Nutzer eigene Schriftzüge, Logos oder Animationen anzeigen lassen.

Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Elektromobilität: Ein Besuch im tschechischen Grünheide
Elektromobilität
Ein Besuch im tschechischen Grünheide

Der Autohersteller Hyundai fertigt einen Teil seiner Kona Elektros jetzt in der EU. Im tschechischen Nošovice rollen pro Jahr bis zu 35.000 Elektroautos vom Band - sollte es keine Corona-bedingten Unterbrechungen geben. Ein Werksbesuch.
Von Dirk Kunde

  1. Crossover-Elektroauto Model Y fährt effizienter als Model 3
  2. Wohnungseigentumsgesetz Regierung beschließt Anspruch auf private Ladestelle
  3. Plugin-Hybride BMW setzt Anreize für höhere Stromerquote

Autorennen: Rennsportler fahren im Homeoffice
Autorennen
Rennsportler fahren im Homeoffice

Formel 1? Gestrichen. DTM? Gestrichen. Formel E? Gestrichen. Jetzt treten die Rennprofis gegen die besten Onlinefahrer der Welt an.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. E-Sport Die Formel 1 geht online weiter
  2. Lvl Von der Donnerkuppel bis zum perfekten Burger
  3. E-Sport Gran-Turismo-Champion gewinnt auch echte Rennserie

Datenschutz: Dürfen Ärzte, Lehrer und Anwälte Whatsapp beruflich nutzen?
Datenschutz
Dürfen Ärzte, Lehrer und Anwälte Whatsapp beruflich nutzen?

Das Coronavirus zwingt Ärzte, Lehrer und Rechtsanwälte zu digitaler Kommunikation mit und über ihre Patienten, Schüler und Mandanten. Viele setzen auf Whatsapp. Verstoßen sie damit gegen den Datenschutz oder machen sich gar strafbar?
Von Harald Büring

  1. Coronavirus Britische Soldaten müssen Whatsapp-Befehlen folgen
  2. Sicherheitslücke Dateien auslesen mit Whatsapp Desktop
  3. Messenger Whatsapp deaktiviert Chatexport in Deutschland

    •  /