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Kaum FTTH: Bauern mit Datenrate unzufrieden

Eine Umfrage des Deutschen Bauernverbands hat große Probleme bei den verfügbaren Datenübertragungsraten ergeben. Und: Die Landwirte wollen auch 5G-Mobilfunk auf den Höfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vectoringausbau der Deutschen Telekom
Vectoringausbau der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Der Deutsche Bauernverband hat einen zügigen Ausbau von Internet mit sehr hohen Datenübertragungsraten auf dem Land gefordert. Verbandsgeneralsekretär Bernhard Krüsken sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "70 Prozent der Landwirte sind mit ihrer verfügbaren Bandbreite auf dem Hof und dem Acker absolut unzufrieden. Wir brauchen einen flächendeckenden Glasfaserausbau - bis auf die Höfe."

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Krüsken kritisierte auch die Datenrate des Mobilfunks. "Auf jedem Acker muss 5G verfügbar sein", sagte er. Viele landwirtschaftliche Anwendungen bräuchten mittlerweile eine große Bandbreite, um einwandfrei zu funktionieren.

Krüsken betonte, dass leistungsfähiges Internet wichtig sei, um die Lebensqualität auf dem Land hochzuhalten. "Digitalisierung hält den ländlichen Raum am Laufen. Es geht um Lernen, Ausbildung, Arbeiten, medizinische Versorgung, Information und vieles andere."

In Skandinavien oder dem Baltikum sei eine hohe Geschwindigkeit trotz der geringeren Bevölkerungsdichte selbstverständlich. "Diese Länder zeigen doch, dass es möglich ist, wenn der politische Wille da ist. Die neue Bundesregierung muss hier mehr machen als bisher geschehen ist." Krüsken warnte, dass sich ansonsten bei der Landbevölkerung der Eindruck verfestige, sie werde alleine gelassen.

Breiter FTTH-Ausbau ist möglich

Andere Staaten sind beim Glasfaserausbau bereits viel weiter als Deutschland, weil dort kommunale Betriebe das Netz errichten und im Open Access verschiedenen Anbietern gegen Entgelt die Nutzung erlauben. Das ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Mai 2017.

In Estland haben bereits 73 Prozent, in Schweden 56 Prozent, in Spanien 53 Prozent und in der Schweiz immerhin 27 Prozent der Haushalte direkt verfügbare Glasfaserverbindungen. In Deutschland hingegen galt das für lediglich 6,6 Prozent der Haushalte. Im ländlichen Bereich betrug die Abdeckung mit Glasfaserleitungen gerade einmal 1,4 Prozent. Bei der Versorgung mit Glasfaseranschlüssen belegt Deutschland im OECD-Vergleich Platz 28 von 32.



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Clown 14. Nov 2017

In welchem Land lebst Du denn? In Deutschland jedenfalls nicht. Jeder Einkauf von...

Faksimile 13. Nov 2017

Man muss sich "das bessere" auch leisten können. Wirksame Gehaltserhöhung bei Arbeitgeber...

Faksimile 13. Nov 2017

A ist nicht Ursache, sondern B Das ist Deine Aussage!

x2k 13. Nov 2017

Bandbreite und Geschwindigkeit sind immer noch zwei verschiedene Sachen. Ich schrieb...

bombinho 13. Nov 2017

+1 Der Kabelpflug ist uebriges keine Erfindung eine Telkos.


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