Buglas-Jahreskongress: 250 MBit/s werden laut Netcologne nicht ausreichen

Für den Stadtnetzbetreiber Netcologne steht fest, dass man nur mit Glasfaser auf künftige Anforderungen vorbereitet ist. Doch im Gebäude kann es auch noch Kupfer sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik bei Netcologne
Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik bei Netcologne (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Internetzugänge mit Datenraten von 200 und 250 MBit/s werden aus Sicht des Stadtnetzbetreibers Netcologne bald nicht mehr ausreichen. Wie Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik bei Netcologne, am 6. Dezember 2017 auf dem Jahreskongress des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas) sagte, steigt der Bedarf der Kunden ständig. Darum müssten die Netzbetreiber immer nach vorn schauen und vorbereitet sein.

Stellenmarkt
  1. Software Consultant / Project Manager (m/w/d) Software Logistics
    ecovium GmbH, deutschlandweit (Home-Office möglich)
  2. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) - Intelligente Produktion und Digitale Zwillinge
    Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
Detailsuche

Telekom-Chef Tim Höttges hatte zuvor gefordert, die Anbieter sollten sich nicht überschlagen mit den Datenraten, die sie verkaufen. "Kein einziger Case sieht für Privathaushalte mehr als 250 MBit/s bis zum Jahr 2025 vor. Keiner kommt auf 1 GBit/s", sagte Höttges. Schmitz meinte dagegen, keiner könne jetzt schon wissen, welche Datenrate in einigen Jahren benötigt werde.

G.fast läuft gut inhouse

G.fast sei eine sinnvolle Ergänzung für den Breitbandkonsum, habe der Einsatz bei dem Stadtnetzbetreiber gezeigt. Der chinesische Ausrüster "ZTE hat G.fast komplett überarbeitet für die Anforderungen bei Netcologne", erklärte Schmitz. Alles habe genau in die vorhandenen Vorrichtungen und Bohrungen passen müssen.

Nach 250 Metern verliert G.fast seine Wirkung. G.fast sei gut einsetzbar, um im Haus 20 bis 35 Meter zu überbrücken. Die 1,8 GBit/s Kapazität sind frei im Download oder Upload aufteilbar und sollen ab dem Jahr 2018 bei 212 MHz genutzt werden können. Laut Schmitz ist G.fast "im FTTB-Umfeld der Gigabit-Booster für den Massenmarkt bei unter 100 Metern Länge. Super Vectoring macht eigentlich niemand außer der Telekom." Die Endgeräte für G.fast bei 212 MHz seien in 3 bis 4 Monaten verfügbar.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    19.-21.07.2022, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.-28.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bis 212 MHz habe es keine Probleme mit anderen Störungen des UKW-Radios oder bei Babyphones gegeben. "Es könnte aber Probleme geben bei G.fast mit 500 oder 800 MHz, weil dies Hochfrequenztechnik ist", sagte Schmitz.

Peihong Hou, Senior Sales Director bei ZTE Deutschland, sagte, FTTB (Fiber To The Building) spare mindestens 18 Prozent der Kosten im Vergleich zu FTTH.

Netcologne baut das Netz nach dem Open-Access-Prinzip, 1&1 ist bereits Partner und vermarktet die Netzzugänge des Kölner Betreibers.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


LinuxMcBook 10. Dez 2017

Noch leider gar keins. Schrieb ich bereits auch in dem allerersten Beitrag hier: So ein...

DerDy 07. Dez 2017

Sei froh, dass der netcologne Anschluss stabil läuft. Ab 17:00 Uhr ist kein durchkommen...

DerDy 07. Dez 2017

Hat sie doch. Sie sieht keine Anzeichen dafür, dass bis 2025 ein Haushalt mehr als...

franzbauer 07. Dez 2017

250 Mbit/s sind bei dir also keine 250MBit/s? Wenn dann wird aber MByte, nicht MBit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Obi-Wan Kenobi Episode 4 bis 6
Darth Vader und das Imperium der Schwachköpfe

Dämliche Stormtrooper sind in Obi-Wan Kenobi noch das geringste Problem. Zum Ende hin ist die Star-Wars-Serie vor allem eines: belanglos. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Oliver Nickel

Obi-Wan Kenobi Episode 4 bis 6: Darth Vader und das Imperium der Schwachköpfe
Artikel
  1. BVG: Telefónica will auch 5G in der U-Bahn bieten
    BVG
    Telefónica will auch 5G in der U-Bahn bieten

    Beim LTE-Ausbau für die anderen Netzbetreiber geht es dagegen weiter nur langsam voran. Telefónica nennt einige Gründe dafür.

  2. Akkutechnik: CATLs Qilin-Batterie schlägt Teslas 4680-Akku deutlich
    Akkutechnik
    CATLs Qilin-Batterie schlägt Teslas 4680-Akku deutlich

    Der größte Akku-Hersteller der Welt hat seine Akkupacks weiter optimiert und stellt damit Teslas alte 4680-Technik in den Schatten.
    Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  3. Teamarbeitstool: Zendesk für 10,2 Milliarden US-Dollar verkauft
    Teamarbeitstool
    Zendesk für 10,2 Milliarden US-Dollar verkauft

    Zendesk wird von Finanzinvestoren gekauft. Noch im Februar 2022 wurde ein Angebot mit einem Volumen von rund 17 Milliarden US-Dollar abgelehnt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung SSD (PS5-komp.) günstig wie nie: 109,24€ (1TB) / 234,45€ (2TB) • LG 31,5" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 327,72€ • PS5-Controller: 57,13€ • Xbox Elite Controller günstig wie nie: 126,04€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (Palit RTX 3070 Ti 679€) [Werbung]
    •  /