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Open Access: Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

Viele Netzbetreiber wollen zusammen mit der Deutschen Telekom einen Glasfaser-Ausbau im Open-Access-Modell. Doch der Übergang vom Kupfer der Telekom auf Glas ist strittig.

Artikel veröffentlicht am ,
Nanotrenching bei 1&1 Versatel
Nanotrenching bei 1&1 Versatel (Bild: 1&1 Versatel)

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) will den Glasfaserausbau im Open-Access-Modell ausdrücklich auch mit der Deutschen Telekom betreiben. "Regulierung setzt dann nur noch die unverzichtbaren Leitplanken", sagte Verbandschef Stephan Albers am 23. November 2017. "Für die künftige Glasfaserwelt gilt die Devise: Open Access vor Regulierung." Die Nachfrage, insbesondere auch von Geschäftskunden, nach schnellen und hochqualitativen Glasfaseranschlüssen steige stark an.

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Eingriffe durch die Bundesnetzagentur seien dann denkbar, wenn Verhandlungen scheitern oder verweigert werden. Es müsse jedoch bei der Gestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen des künftigen reinen Glasfaserausbaus auch das bisherige Kupfernetz miteinbezogen werden: Hier solle es klare Vorgaben geben, die verhindern, dass die hier marktbeherrschende Telekom ihre Kunden nicht unter Ausschluss des Wettbewerbs auf Glasfaseranschlüsse umstellt, heißt es im Strategiepapier Glasfaser-Zukunft des Verbands. Verhindert werden soll, dass die Telekom ihre jetzigen Kupfer-Kunden möglicherweise zum gleichen Preis auf reine Glasfaser umstellen könnte und dabei den Wettbewerb ausschließt.

Die alternativen Netzbetreiber sind beim Ausbau mit reinen Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude weiterhin führend in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen des Breko stellen sie hierzulande mehr als 82 Prozent. Die absolute Zahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse bewegt sich noch auf niedrigem Niveau.

"Der Glasfaserausbau im Wettbewerb wird durch Open-Access-Kooperationen zwischen den zahlreichen lokal und regional ausbauenden sowie bundesweit operierenden Netzbetreibern in den nächsten Jahren immer stärker vorangetrieben werden", sagte Albers. Dies werde auch die Breko-Handelsplattform als das eBay für Glasfaseranschlüsse weiter beschleunigen.

Im Breko sind viele Wettbewerber der Telekom organisiert, die über eigene Netze verfügen. Wichtige Namen sind hier 1&1 Versatel, Deutsche Glasfaser, Ewe, Telefónica (Hansenet), RFT Kabel Brandenburg, Gelsen-Net, R-Kom aus Regensburg und viele weitere Stadtwerke. Einige große wie M-Net und Netcologne fehlen jedoch.

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serra.avatar 24. Nov 2017

weil sich das so schön von alleine regelt brauchen wir ja auch die RegTP nicht wahr...


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