Abo
  • Services:

FTTH/B: EWE und Telekom investieren zwei Milliarden Euro in FTTH/B

Die Telekom und EWE wollen viel Geld für echte Glasfaser ausgeben. Doch das wird nur geschehen, wenn die Telekom aus der Regulierung entlassen wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef Tim Höttges (rechts) und EWE-Vorstand Michael Heidkamp
Telekom-Chef Tim Höttges (rechts) und EWE-Vorstand Michael Heidkamp (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und EWE planen, gemeinsam das Glasfasernetz auszubauen und über eine Million Privathaushalte direkt anzuschließen. Das gaben die Partner am 13. Dezember 2017 bekannt. Die Netzbetreiber wollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zusammenarbeiten und in den nächsten zehn Jahren vor allem in ländlichen Gebieten ausbauen.

Stellenmarkt
  1. PSI Logistics GmbH, Dortmund, Aschaffenburg
  2. Helmut-Schmidt-Universität Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg

An dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen werden sich beide Partner zu jeweils 50 Prozent beteiligen. Der Start ist für Mitte des Jahres 2018 geplant. Die Kooperation muss durch das Bundeskartellamt genehmigt werden.

Michael Heidkamp, Vorstand Markt der EWE, sagte: "Mit diesem gemeinsamen Unternehmen rücken wir dem flächendeckenden Glasfaserausbau schneller näher und setzen damit Maßstäbe für eine nachhaltige Breitbandinfrastruktur."

Gemeinschaftsunternehmen will keine Regulierung

Das Gemeinschaftsunternehmen wird Konkurrenten die Mitnutzung der Anschlüsse zu kommerziellen Bedingungen ermöglichen. "Durch die Kooperation können wir den Glasfaserausbau deutlich wirtschaftlicher gestalten", erklärte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom.

" Entscheidend ist, dass FTTB- und FTTH-Anschlüsse nicht mehr reguliert werden. Diese Rahmenbedingung ist Prämisse für die Umsetzung des gemeinsamen Projekts und dazu sind wir in Kontakt mit der Bundesnetzagentur", betonte Höttges.

Das neue Netz in den einzelnen Straßen inklusive der Hausanschlüsse soll Eigentum der neuen Gesellschaft werden, das neue Unternehmen wird seinen Sitz in Nordwestdeutschland haben.

"Genau so kann es gehen", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. "Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft müssen alle Netzbetreiber stärker zusammenarbeiten und auch gemeinsam investieren." Echte Ko-Investitionsmodelle seien ein großer Schritt nach vorn und nähmen die Telekom mit auf die Glasfaserreise.

Doch werden damit wirklich mehr Haushalte FTTH/B erhalten? EWE plant schon seit Dezember 2016, in den kommenden zehn Jahren über eine Milliarde Euro in den Glasfaserausbau zu investieren und über eine Million Haushalte im Nordwesten direkt mit einem Glasfaserhausanschluss auszustatten. Ewe-Sprecher Mathias Radowski sagte Golem.de: "Das geplante Gemeinschaftsunternehmen wird den FTTH-Ausbau übernehmen. Bis zum Start des Unternehmens wird EWE den FTTH-Ausbau normal weiterführen. Ab Start übernimmt das Gemeinschaftsunternehmen den FTTH-Ausbau für Privatkunden komplett."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 75,90€ + Versand
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Pedrass Foch 16. Dez 2017

Also würde die Telekom sich damit aus ihrer Benachteiligung beim eigenen...

Dwalinn 14. Dez 2017

Aber das ist nicht der Bolzplatz^^

M.P. 14. Dez 2017

Man kann bei freier Preiswahl der Open-Access-Vorleistungs-Preise dafür sorgen, dass...

DerDy 13. Dez 2017

Im letzten Artikel (https://www.golem.de/news/vectoring-telekom-und-ewe-planen-joint...


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

    •  /