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Breitbandinternet: Openreach setzt Drohne bei Verlegung von Glasfaserkabel ein

Wie kommen Glasfaserkabel in ein entlegenes Dorf? Man fliegt mit einer Drohne eine Angelschnur hin, bindet ein Kabel dran und zieht es zum Ziel.
/ Werner Pluta
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Drohne hilft beim Kabelverlegen: viele Tricks und Techniken (Bild: Openreach)
Drohne hilft beim Kabelverlegen: viele Tricks und Techniken Bild: Openreach

Auf ungewöhnliche Art und Weise hat die kleine Ortschaft Pontfadog in Wales schnelles Internet bekommen: Openreach, die Netzsparte von British Telecom, setzte eine Drohne als Vorhut bei der Verkabelung des abgelegenen Orts ein.

Das Kabel musste durch Wald und über Hügel geführt werden sowie einen Fluss überqueren. Vor allem der Wald erwies sich als schwierig: "Wenn wir versucht hätten, das Kabel durch den Wald zu führen, wäre es wahrscheinlich an Ästen und anderen natürlichen Hindernissen hängen geblieben", sagte Andy Whale von Openreach der BBC(öffnet im neuen Fenster).

Das Kabel war für die Drohne zu schwer

Die Lösung: Die Openreach-Techniker schickten eine Drohne los, die die Telegrafenmasten, über die das Glasfaserkabel geführt werden sollte, abflog. Die Drohne war zu klein und leicht, um das Kabel selbst zu verlegen. Sie zog lediglich eine sehr stabile Angelschnur hinter sich her.

An der Angelschnur wurde ein Zugseil und an dem wiederum das Kabel befestigt. So konnten die Openreach-Mitarbeiter das Kabel entlang der Route ziehen, die die Drohne vorbereitet hatte. Die 20 Haushalte des Ortes haben damit Breitbandinternet mit bis zu 1 GBit/s bekommen. Das Kabel zu verlegen, habe etwas mehr als eine Stunde gedauert, sagte Whale.

"Der Einsatz von Drohnen ist nur das Neueste in einem ganzen Arsenal von Tricks und Techniken, die wir entwickelt haben, um Hochgeschwindigkeits-Breitbandkabel zu verlegen", teilte Openreach mit(öffnet im neuen Fenster). "Solche Innovationen helfen uns, Hindernisse wie in Pontfadog zu umgehen, aber auch, um Baukosten und Zeitaufwand für den Ausbau unseres Netzes zu reduzieren".

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