Abo
  • IT-Karriere:

Glasfaser: FTTH-Ausbau, ohne dass Geld verdient werden muss

Ganz entspannt hat eine Gemeinde 60 Prozent der Haushalte mit Glasfaser versorgt. Der Eigenbetrieb Breitband Eichenzell ist mit 1 GBit/s beim Endkunden erfolgreich.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Redner werden angekündigt.
Die Redner werden angekündigt. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Glasfaserausbau ohne den Zwang zur Gewinnmaximierung ist am einfachsten. "Wir müssen kein Geld damit verdienen, wenn nachher etwas übrig bleibt, ist es okay", sagte der Leiter Eigenbetrieb Breitband Eichenzell, Nico Schleicher, am 6. Dezember 2017 auf dem Jahreskongress des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas) über den Ausbau in der Gemeinde im Landkreis Fulda in Osthessen.

Stellenmarkt
  1. Unternehmercoach GmbH, Eschbach
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

Bei 11.000 Einwohnern und rund 4.500 Haushalten sei es gelungen, die Kommune Anfang des Jahres mit einer Quote von 60 Prozent anzuschließen. Es flossen keinerlei Fördermittel an den nicht gewerblichen Betrieb, der den Ausbau über Kommunalkredite finanzierte. "Unser 1-GBit/s-Produkt im Privatsektor ist ein Erfolg", betonte Schleicher.

Laut Schleicher gab es eine sehr hohe Akzeptanz bei den Bürgern. Die Glasfaseranschlüsse wurden kostenfrei verlegt, wenn der Kunde einen Zweijahresvertrag abschloss.

Telekom fand mal wieder Schnittstellen nicht nutzbar

Aufgeschreckt davon habe auch die Deutsche Telekom in der Gemeinde mit einem Vectoringausbau begonnen. "Wir haben aber keinen Kunden eingebüßt. Die Telekom hatte behauptet, die Schnittstellen von Breitband Eichenzell seien nicht nutzbar, obwohl sie nach den Spezifikationen der Bundesnetzagentur gebaut wurden", sagte Schleicher. Ein Überbauen von bestehenden Glasfaserleitungen dürfe es nicht geben, forderte er. Das Schnittstellenargument hatte die Telekom schon früher eingesetzt.

Beim Vectoring kann die Telekom die Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s beim Download und 40 MBit/s beim Upload bieten. Mit Super Vectoring werden Datenraten von bis zu 250 MBit/s geboten. Dies steht den Endkunden ab dem Jahr 2019 zur Verfügung.



Anzeige
Hardware-Angebote

Rulf 12. Dez 2017

nur wenn der versandhändler auch wirklich als händler auftritt und nicht nur als...

neocron 10. Dez 2017

Kannst du es nicht verstehen oder willst du es nicht verstehen: warum die Telekom es so...

Faksimile 08. Dez 2017

Oh Shit. Ich vergaß das Ironie Flag ;-)

David64Bit 07. Dez 2017

Ich hab das damals schon für "schlecht" gehalten und es gab einige, die das Blockieren...

grorg 07. Dez 2017

Jeder der die Grundlagen von Physik versteht. Glasfaser bietet über 100GB/s pro Faser...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


      •  /