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Firmenkunden: Deutsche Telekom überbaut ihr Vectoring mit Glasfaser

"Wir bauen Glasfaser auch da, wo Vectoring schon zur Verfügung steht." Das sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. In den Ausbau der Gewerbegebiete fließen jährlich eine Milliarde Euro.

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Micro-Trenching in Deutschland: Die Telekom startet ein Pilotprojekt in Gewerbegebieten.
Micro-Trenching in Deutschland: Die Telekom startet ein Pilotprojekt in Gewerbegebieten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Deutsche Telekom baut für ihre Unternehmenskunden Glasfaser auch da aus, wo Vectoring schon zur Verfügung steht. Das sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, auf dem Walk'n'Talk am 9. November 2017 in der Telekom-Zentrale in Bonn. Damit gesteht der Netzbetreiber ein, dass die Datenraten von Vectoring für diese Kunden nicht ausreichend sind.

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Mit Vectoring sind derzeit Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s möglich. Die Anschlüsse bieten Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 40 MBit/s. Super Vectoring weitet die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz aus. So seien laut Telekom Datenraten von 250 MBit/s möglich. Das Glasfaser-Angebot der Telekom in den Gewerbegebieten reicht dagegen vom asymmetrischen 100-MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis hin zum symmetrischen 1-GBit/s-Anschluss.

"Wir investieren im kommenden Jahr eine Milliarde Euro in den Ausbau von Gewerbegebieten mit FTTH. Wir haben 10.000 Gebiete ausgerufen und konzentrieren uns dann auf 3.000", erklärte Rickmann. Besonders wichtig sei Düsseldorf, wo mit Vodafone und Deutsche Glasfaser konkurriert wird.

Die Telekom wird bei diesem Pilotprojekt in den genannten Gewerbegebieten das Trenching-Verfahren einsetzen. Das Verfahren verspricht ein schnelles und kostengünstiges Verlegen von Glasfaserkabeln. Mit Frästechnik werden beim Micro-Trenching schmale Gräben und Schlitze in den Asphalt eingebracht. Die Telekom wird für ihr Vorhaben rund 300 Kilometer Glasfaser verlegen. Die Telekom hatte im März 2017 auf der Cebit angekündigt, echte - also durchgängige - Glasfaserzugänge in Gewerbegebieten einzurichten.

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Anonymer Nutzer 13. Nov 2017

ein vermietender eigentümer kann auch das zu 100% absetzen wie jede andere...

M.P. 13. Nov 2017

Bis in die späten 70er Jahre hinein hat man für jede Amtsleitung ein separates Adernpaar...

Faksimile 11. Nov 2017

Wenn das so ist, dann verzichten wir doch einfach auf die GF. Fangen wir doch mit der...

SanderK 11. Nov 2017

Warum nicht Glas anbieten, ohne extra Kosten, wenn man nen 5g Platz dafür stellt :-)


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