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Glasfaser: Telekom beginnt wieder mit FTTH für Haushalte

Die Deutsche Telekom wagt einen neuen Anlauf mit FTTH. Zuerst konzentriert sich das Unternehmen auf kleinere Städte. Wenn hier genug Kunden buchen, geht der Ausbau weiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Micro-Trenching in Deutschland: Die Telekom startet ein Pilotprojekt in Gewerbegebieten.
Micro-Trenching in Deutschland: Die Telekom startet ein Pilotprojekt in Gewerbegebieten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Deutsche Telekom beginnt wieder damit, private Haushalte mit Fiber To The Home (FTTH) zu versorgen. Das gab das Unternehmen am 22. November 2017 bekannt. Die Haushalte müssen nicht für die Erschließung zahlen.

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In kleineren Städten soll der Ausbau von Glasfasernetzen bis zu den Haushalten getestet werden. Begonnen wird in Bad Staffelstein in Franken. Anfang nächsten Jahres sollen weitere kleinere Städte in Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Thüringen folgen.

Ab Dezember können sich die Bürger in Bad Staffelstein für einen Glasfaseranschluss registrieren. Kommen während der Vorvermarktung bis Ende Februar mindestens 750 Bestellungen für FTTH zusammen, wird die Gemeinde bis Ende 2018 mit Glasfaser ausgebaut. "Das entspricht circa 25 Prozent der Haushalte", sagte Telekom-Sprecher Philipp Blank Golem.de auf Anfrage. Nur wer sich schnell entscheidet, zahlt bei der Buchung eines FTTH-Produktes keine Hausanschlusskosten.

Die Vorvermarktung hat im Jahr 2011 noch nicht genügend Nachfrage erbracht. "Damals war die Nachfrage häufig noch nicht ausreichend. Wir hoffen jetzt, auf mehr Resonanz zu stoßen", sagte Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom.

Telekom: Kein FTTH wegen Regulierung?

Beim Glasfaserausbau will die Telekom durch den Einsatz von Trenching die Kosten reduzieren. Dabei werden schmale Schlitze in den Bodenbelag gefräst. "So können wir Zeit und Geld sparen und die Anwohner werden weniger belästigt. Mehr Kommunen sollten sich für die innovative Technik entscheiden, um ihren Bürgern schnellere Internetanschlüsse zu ermöglichen", forderte van Damme.

Entscheidend dafür, bisher fast nur Vectoring auszubauen, seien auch regulatorische Anreize, sagte van Damme. Der Ausbau mit Glasfaser bis zu den Haushalten (FTTH) beziehungsweise bis zu den Gebäuden (FTTB) müsse aus der Regulierung herausgenommen werden.

Der Konzern hatte im Jahr 2012 FTTH mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload angeboten. Die Ausbaustädte waren Braunschweig, Brühl/Baden, Hannover, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam, Rastatt und Stade. Danach konzentrierte sich der Konzern weitgehend auf das Vectoring.

Die Telekom hatte im November 2017 erstmals Angaben zu ihren vermarkteten Fiber-To-The-Home-Anschlüssen gemacht. Finanzvorstand Thomas Dannenfeldt sagte: "Bei FTTH haben wir zurzeit knapp 100.000 Kunden und 600.000 versorgte Haushalte. Zum Jahresende werden es 700.000 sein." Van Damme hatte im September auf der Ifa in Berlin erstmals offiziell die Zahl von 700.000 genannt. FTTH betreffe eine ganz kleine Menge der Kunden in Deutschland, sagte er.



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neocron 24. Nov 2017

:D

bombinho 24. Nov 2017

Da haettest Du auch eher drauf kommen koennen, was macht wohl mehr Freude? Mit...

bombinho 23. Nov 2017

Also um ehrlich zu sein, ich wuerde gerne mal eine weitgehende Deregulierung in...

senf.dazu 23. Nov 2017

Wenn die Technik Trenching war kannst du das genauer beschreiben wie das an den...

PearNotApple 23. Nov 2017

Man sollte vielleicht auch bemerken, dass Deutsche Glasfaser relativ neu im deutschen...


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