Update Vor dem ersten Flug mit Menschen an Bord sollten die Sicherheitssysteme des Dragon-Raumschiffs noch einmal getestet werden. Der Testflug wurde live übertragen.
Wegen der Kritik von Astronomen testet SpaceX eine schwarze Beschichtung, um die Helligkeit seiner Kommunikationssatelliten am Himmel zu reduzieren. Nach dem inzwischen dritten Start befinden sich 180 Starlink-Satelliten im Erdorbit.
2011 endete eine Ära: Zum letzten Mal hob ein Spaceshuttle ab. Es folgte der Abstieg der staatlichen Raumfahrt, zumindest der westlichen und der Aufstieg privater Firmen wie SpaceX. Ein gutes Jahrzehnt für den kommerziellen Bereich also - aber nicht für die Weltraumforschung.
/14Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Elon Musk präsentiert den Starship-Prototyp und kündigt eine schnelle Weiterentwicklung des Systems an. Mögliche Probleme klingen nur zwischen den Zeilen an.
Der erste echte Prototyp des Starship ist fast fertig. Am Samstag soll er offiziell vorgestellt werden. Aber schon vorher wurden einige Details bekannt.
Es geht noch viel billiger. Nur drei Wochen nach dem Mitflugprogramm für Kleinsatelliten senkt SpaceX die Preise nochmals drastisch und will Flüge monatlich anbieten statt jährlich. Es ist eine Revolution im Orbit, wenn es dabei bleibt.
/57Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
So ein Flug wird nie wieder zu sehen sein: Der Starhopper von SpaceX ist erfolgreich auf 150 Meter Höhe aufgestiegen und zum letzten Mal gelandet. In Zukunft bleibt er am Boden.
Wieder einmal länger als zuvor im All: Das von Boeing gebaute unbemannte Raumfahrzeug X37-B hat seine eigene Bestmarke für eine Langzeitmission im Orbit eingestellt. Und es kreist weiter.
Der Markt der Kleinsatelliten scheint verrückt geworden zu sein. Die einen senken die Preise, die anderen erhöhen sie und alle erwarten gute Geschäfte. Aber Preise entstehen aus Angebot und Nachfrage, nicht nur aus den Kosten.
/Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Nach mehreren Misserfolgen hat es das Raumfahrtunternehmen SpaceX zum zweiten Mal geschafft, ein Teil der Rakete Falcon 9 aufzufangen - ein wichtiger Schritt für die Wiederverwertung
Fliegen nach Fahrplan: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat ein Programm eigens für Kleinsatelliten vorgestellt. Es soll es für die Betreiber einfacher machen, ihre Satelliten ins All zu bekommen.
Durch Radar, Patrouillen-Satelliten und Hochleistungslaser will Frankreich Ordnung im Weltraum durchsetzen. Neben russischen Spionagesatelliten sieht das Land sich auch durch die private Raumfahrt und die Demokratisierung des Weltalls bedroht.
Update Der Prototyp des SpaceX-Starship hat einen erfolgreichen ersten Testflug absolviert. Zwar hat eine dichte Abgaswolke die Sicht behindert. Immerhin zeigt ein Video von Firmenchef Elon Musk den Flug aus Sicht des Raketentriebwerks und einer Drohne.
Dank Indiens neuer GSLV-Rakete besteht Chandrayaan-2 nicht nur aus einem Orbiter, sondern bringt auch einen Lander mit Rover auf den Mond. Nach dem erfolgreichen Start soll die Sonde am 6. September 2019 in der Nähe des Südpols landen.
Schon die Wiederholung der Mondlandung wirkt 50 Jahre später fast utopisch. Gerade bei der Nasa findet immer weniger Raumfahrt statt. Das liegt am Geld - aber nicht daran, dass die Raumfahrt nicht genug davon hat.
/81Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
In Europa sollen wiederverwendbare Raketen nach amerikanischem Vorbild gebaut werden. Doch die Beteiligten unter Führung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben SpaceX gründlich falsch verstanden.
/20Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Die Landung auf dem Mond hat zwar nicht geklappt, aber ein zweiter Versuch wäre langweilig: Die israelische Raumfahrtorganisation SpaceIL will ihr zweites Raumfahrzeug zu einem anderen Himmelskörper schicken. Welcher das sein wird, verrät sie noch nicht.
Die US Air Force braucht neue Raketen und gibt dafür viel Geld aus. SpaceX will Geld für die Entwicklung seines Starship haben und klagt vor Gericht gegen die Verteilung der Fördersummen. Mit Beschwerden über unfairen Wettbewerb ist die Firma aber nicht allein.
Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem.de erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.
Blue Moon heißt die neue Mondlandefähre des reichsten Mannes der Welt, Jeff Bezos. Sie ist vor exklusivem Publikum und ohne Möglichkeit von Rückfragen vorgestellt worden. Wann sie fliegen soll, ist unklar.
Erst beim zweiten Versuch gelang SpaceX die Landung der Zentralstufe einer Falcon Heavy auf einem Drohnenschiff im Atlantik. Gestern ist sie auf dem Weg zurück umgekippt. Die teure Nutzlastverkleidung der Rakete wurde dagegen erstmals erfolgreich geborgen.
Testflug erfolgreich, aber niemand weiß, wozu er dient. Das größte Flugzeug der Welt ist erstmals geflogen. Die Raketen, die damit gestartet werden sollten, werden aber nicht gebaut.
Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
/60Kommentare/Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa
Die neue Schwerlastrakete der Nasa muss per Gesetz gebaut werden. Aber Missionen sollen auf andere Raketen umgebucht und Geld für die Weiterentwicklung gestrichen werden. Es war ein lange absehbares Desaster, das die Schwächen der heutigen Raumfahrt und ihre Angst vor der Technik zeigt.
Update Eine geglückte Landung macht einen erfolgreichen Flug, aber noch keine erfolgreiche Mission. Erst nach Auswertung der Daten kann die Mission des Crew Dragon von SpaceX endgültig zum Erfolg erklärt werden. So viel sei verraten: Es sieht gut aus.
Update Ein erfolgreicher Start ist noch kein erfolgreicher Flug. Das Raumschiff Dragon, noch ohne Crew, absolviert derzeit auf einer Mission zur Internationalen Raumstation seine erste große Bewährungsprobe. Nach dem Dockingmanöver an der ISS laufen noch letzte Tests.
Zusammen mit einem Satelliten ist Israels erster Mondlander an Bord einer Falcon-9-Rakete gestartet. Bisher verläuft die prestigeträchtige Mission nach Plan.
Update Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
SpaceX will Geld sparen, um die vielen Projekte umsetzen zu können, die geplant sind - und reduziert seine Mitarbeiterzahl. Die Grundziele: globales Internet aus dem Weltraum und interplanetare Raumfahrzeuge.
Dieses Raumschiff wird nicht zum Mond fliegen. Es ist nur ein Testmodell. Aber die Triebwerke sind echt und noch im Februar sollen die ersten Flugtests stattfinden.
Kepler hat einen würdigen Nachfolger gefunden: Das 2018 in den Orbit geschossene Weltraumteleskop Tess hat in wenigen Monaten drei Exoplaneten entdeckt. Weitere Entdeckungen werden noch geprüft.
50 Jahre nach den ersten Menschen auf dem Mond sollen vier Raumsonden dort landen. Die Amerikaner planen derweil, im Jahr 2019 Menschen wenigstens bis zur ISS zu fliegen. Andere hoffen auf schnelles Satelliteninternet und Steine von weit, weit weg.
So ungewöhnlich es klingt, die neue Rakete von SpaceX soll aus Stahl gebaut werden. Dabei ist das in der Raumfahrt nichts Neues. Tests der Triebwerke und eines Raumschiffprototypen sind schon in den nächsten Monaten geplant.
Golem-Wochenrückblick Kämpferische Zeiten: Die USA verschärfen den Handelskrieg gegen China und bei C&C werden Atombomben gezündet. Die Bundesländer stellen sich beim Digitalpakt für die Schulen quer. Und wir schicken einen Redakteur zum Jagen in die Wüste.
Mission erfolgreich, Landung gescheitert. Zwar ist die Rückkehr von Raketenstufen inzwischen Routine, doch nach dem Start eines Dragon Frachters ist die erste Raketenstufe einer Falcon 9 ins Trudeln geraten und im Meer gelandet.
Bekommen künftige Kolonisten auf dem Mars und dem Mond frische Tomaten? Das DLR will den Anbau von Nutzpflanzen unter der Schwerkraft testen, wie sie auf den beiden Himmelskörpern herrscht, auf denen Menschen in Zukunft landen sollen. Eine wiederverwendete Rakete von SpaceX wird den Satelliten ins All bringen.
Zur Vorbereitung auf den Bau des interplanetaren Raumschiffs BFS will SpaceX die Oberstufe einer Falcon 9 zu einem kleinen Raumschiff umbauen. So soll der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre getestet werden.
Das Kepler-Weltraumteleskop entdeckte Tausende Planeten und ferne Sterne und zeigte, dass Planeten der Normalfall und keine Ausnahme sind. Ohne Treibstoff geht nun seine einzigartige Mission zu Ende.
Massenproduktion senkt die Stückkosten, das gilt auch für Raketen. Die neuseeländische Firma Rocketlab hat eine Fabrik eröffnet, in der Raketen in Serie produziert werden sollen.
Start und Landung in Vandenberg: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals eine Falcon-9-Rakete auf kalifornischem Festland landen lassen. Außerdem gibt es einen Termin für den ersten bemannten Flug zur ISS.
Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Das größte Flugzeug der Welt soll im Flug Raketen ins Weltall starten. Was fehlte, war die Rakete. Jetzt ist klar: Das Unternehmen wird sie selbst bauen. Golem.de schreibt, warum sich der Start vom Flugzeug lohnt.
Die verbesserte Falcon-9-Rakete soll öfter fliegen und schneller wiederverwendet werden können. Der erste Flug einer wiederverwendeten Block-5-Raketenstufe zeigt aber, dass dafür noch viel zu tun ist.
Online auf dem Boot in der Karibik oder im Flugzeug über dem Atlantik das Internet nutzen: Dafür hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX einen Satelliten für die Datenkommunikation ins All geschossen. Telstar 19V ist - fast - der schwerste Nachrichtensatellit im Orbit.
ISS, Mond, Mars: Die Ziele, die sich sowohl offizielle als auch private Raumfahrer gesteckt haben, sind hoch. Doch es sind längst nicht mehr nur die Agenturen wie Nasa oder Esa, die das Geschehen bestimmen, sondern vor allem zwei Privatunternehmen mit ambitionierten Chefs. Ein Buchauszug.