Tiangong-1: Viel Aufregung um ein Stück Weltraumraumschrott

Die Raumstation Tiangong-1 ist unkontrolliert über dem Südpazifik abgestürzt. Zuvor wurde sogar eine internationale Beobachtungskampagne einberufen. Dabei war die Raumstation nicht größer als ein Raumfrachter und unkontrollierte Abstürze von Weltraumschrott dieser Größe sind weitgehend normal.

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Radaraufnahmen des Fraunhofer-Instituts zeigen, dass die Station rotiert.
Radaraufnahmen des Fraunhofer-Instituts zeigen, dass die Station rotiert. (Bild: Fraunhofer FHR)

Tiangong-1 (Himmelspalast-1) war die kleinste Raumstation der Welt. Über die Osterfeiertage ist sie abgestürzt. Der genaue Zeitpunkt war lange nicht bekannt, die Dichte der oberen Atmosphärenschichten schwankt zu stark, als dass genaue Vorhersagen möglich wären. Die Prognosen sagten noch eine Woche zuvor einen Absturz am 1. April voraus - mit einer Unsicherheit von zwei Tagen. Noch unsicherer war der Ort des Wiedereintritts, immerhin flog die Raumstation mit knapp acht Kilometern pro Sekunde in rund 200 Kilometern Höhe um die Erde.


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