Ohne große Ankündigung hat Oracle die Lizenz von Dtrace geändert. Das von Sun übernommene Werkzeug könnte so theoretisch in den Hauptzweig von Linux eingepflegt werden. Besonders wahrscheinlich ist das aber eher nicht.
Startups scheinen für Microsoft ein wichtiger Kundenkreis zu sein, um Azure zu verbreiten. Daher investiert das Unternehmen viel Geld in ein Partnerprogramm. Der Vorteil: Zugang zu Verkaufsressourcen, Kapital und eine Menge Azure-Credits.
Trotz großer Nachfrage nach IT-Experten bekommen Ältere nur schwer einen Job, das zeigt auch die Nutzerstatistik des IT-Jobportals 4Scotty. Doch es gibt noch einige Gründe mehr für Arbeitslosigkeit in der IT-Branche.
In diesem Jahr sollen laut Angaben der Unternehmen 42.000 neue IT-Jobs in Deutschland entstehen. Der Zuwachs fällt niedriger aus, weil nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden.
Moderne und leichte Notebooks sind selbst im Geschäftskundenbereich oft noch eine Ansammlung von Kompromissen, und die Auswahl wird immer kleiner. Fujitsu zeigt mit dem Lifebook U727 und damit auch dem U728, dass es besser geht.
Die Umstellung von Oracle zu einem Cloud-Anbieter ist in vollem Gang. Das Unternehmen eröffnet jetzt zwölf weitere Knotenpunkte - davon ein Großteil in Asien. Es soll aber auch mehr Kapazitäten in Europa und in Nordamerika geben.
Die Konsolenhacker von Fail0verflow haben wieder einmal eine populäre Spielekonsole gehackt, um darauf ein Linux zu booten. Ein Hack für die Nintendo Switch soll dabei unabhängig von der Firmware und dauerhaft funktionieren.
Eine Sicherheitslücke in Cisco-Geräten wird nach Angaben des Herstellers ausgenutzt, Admins sollten die verfügbaren Patches daher umgehend einspielen. Es sind Angriffe bis hin zur Ausführung von Code möglich.
Amazon will einen Lieferdienst starten, der auch von anderen Unternehmen genutzt werden kann. Damit tritt der Onlinehändler stärker in Konkurrenz zu etablierten Zustelldiensten - und will günstiger sein. Der Start klingt aber erst mal bescheiden.
Je leistungsfähiger der Computer, desto mehr Bitcoins kann er erzeugen. Das haben sich russische Forscher gedacht und wollten auf dem Supercomputer einer Atomforschungsanlage die Kryptowährung generieren.
Es könnte ein historischer Deal werden: Broadcom erhöht sein Angebot zum Kauf von Qualcomm auf 146 Milliarden US-Dollar. Trotzdem scheint das nicht genug zu sein. Broadcom vergesse bei dem Angebot den Wert, der durch den Kauf von NXP hinzugekommen sei, so der Übernahmekandidat.
Die kommende EU-Datenschutzgrundverordnung ist für Cisco ein Anlass, Unternehmenseffizienz mit dem dadurch nötigen Datenschutz in Verbindung zu bringen. Das Ergebnis scheint eindeutig: Schlecht optimierte Branchen verzögern ihren Verkaufszyklus um Wochen. Schlusslicht sind Regierungsbehörden.
Bei 75 Grad, Staub und Öl sollen D-Links neue Industrie-Switches laufen. Es gibt sie in verschiedenen Größen, mit PoE und teils mit 10-GBit-Ethernet. Allerdings dürfte der Konkurrenzkampf gegen bereits etablierte Marken von Cisco, Siemens und Co. hart werden.
In China hat Apple aufgrund der Marktmacht des Zahlungssystems Alipay erstmals einen Konkurrenten zum eigenen Apple Pay akzeptiert. Die chinesische Apple-Website, der iTunes und der App Store akzeptieren das System schon länger.
Die Xeon D-2100 sind Skylake-CPUs für Cloud-, Netzwerk- und Storage-Server. Sie vereinen per Mesh bis zu 18 Kerne mit Quadchannel-DDR4 und AVX-512 bei unter 100 Watt, was die Prozesoren sehr effizient und leistungsstark macht.
HP und Fujitsu stehen zu ihren Dockingports. Für die nächsten Jahre fahren beide Hersteller von Business-Notebooks eine Doppelstrategie - anders als Dell und Lenovo. Das hat Vor- und Nachteile.
HP hat eine neue Generation von Elitebooks der 800er-Serie angekündigt. Die Generation 5 (G5) hat als große Neuerung den Core i der achten Generation mit bis zu vier Kernen. Dafür wurde allerdings das Notebook vergrößert.
Dells erste Epyc-basierende Poweredge-Server sind fertig. Für AMD ist es ein weiterer Schritt, im margenträchtigen Servermarkt Anteile zu gewinnen. Auch für Storage-Systeme eignen sich die drei neu vorgestellten Rack-Server dank vieler PCIe-Lanes gut.
Nach einem Verordnungsentwurf, den die Abgeordneten beschlossen haben, müssen Händler den Verbrauchern überall in der EU zu gleichen Konditionen Zugang zu Waren und Dienstleistungen gewähren, unabhängig davon, von wo aus die Käufer die Internetseite aufrufen.
Das kleine Linux-Beratungsunternehmen Free Electrons heißt jetzt Bootlin. Der Grund dafür sollen über 100 Beschwerden und Klagen durch den großen französischen Provider Free gewesen sein, der seine Markenrechte offenbar massiv durchsetzt.
Die aktuelle Version 13 des Kollaborationsservers und der Cloud-Speicher-Lösung Nextcloud enthält standardmäßig den Videochat Talk und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Zudem gibt es nun schnellers LDAP und Storage sowie verbesserte Groupware-Funktionen.
Microsoft ändert den Support für Windows-10-Versionen. In bestimmten Fällen wird die Unterstützung verlängert, und es gibt einen zahlungspflichtigen Service für noch mehr Supportzeit. Zudem wird es unübersichtlich.
Über eine halbe Million Windows-Server sollen von einer Malware befallen sein, mit deren Hilfe in großem Stil die Kryptowährung Monero geschürft wird. Die Täter verdienen damit offenbar bis zu 8.500 US-Dollar pro Tag.
Fünf Jahre nach Justin Rattner wird Michael Mayberry zum Chief Technology Officer bei Intel. Den führenden Posten bei der Product Assurance and Security Group besetzt der Hersteller mit der bisherigen Personalchefin. Parallel dazu hat Intel seine Mini-PCs mit Atom-Chips gegen Meltdown und Spectre gepatcht.
Microsoft hat neue Hardwarelevel für die Stock Keeping Units (SKUs) von Windows 10 definiert. Je nach Hardwareausstattung werden unterschiedliche Preise fällig. Für 25 US-Dollar darf die Hardware etwa nicht mehr als 4 GByte RAM haben. Die SSD bleibt extrem knapp bemessen.
Viele Aufnahmen des Weltalls sind noch nicht richtig ausgewertet worden. Computer könnten helfen, die darin verborgenen Erkenntnisse zu finden. Man muss ihnen nur an Beispielen begreiflich machen, wonach sie suchen müssen.
/6Kommentare/Ein Bericht von Alexander Mäder (@methodenkritik)
Office 2019 wird wohl auf älteren Windows-Betriebssystemen nicht mehr funktionieren. Außerdem wird Microsoft keine MSI-Dateien für Clients mehr bereitstellen. Dafür wird der Support für Windows-as-a-Service verlängert.
Die Befürchtungen, Oracle würde sein Betriebssystem Solaris einstampfen, scheinen vorerst unbegründet: Die Liste der Neuerungen in der jetzt veröffentlichten Version 11.4 Beta bringen teils tiefgreifende Modernisierungen mit. Allerdings bleibt die Zukunft von Solaris ungewiss.
Einer der größten Aufträge von T-Systems wurde vorzeitig beendet: 80.000 Rechner und 10.000 Server beim Partner Thyssenkrupp sollten migriert werden - für 700 Millionen Euro. Allerdings sei T-Systems dem Projekt nicht gewachsen gewesen, heißt es.
Update Ebay holt sich mit Adyen einen neuen Partner für Zahlungsabwicklungen auf die Handelsplattform. Die Beziehungen zwischen Ebay und Paypal, die früher zusammengehörten, könnten auch ganz enden.
Während Google nach einer Strafe von 2,42 Milliarden Euro im vergangenen Jahr Besserung versprach, sagen Mitbewerber, ihre Preisvergleichsdienste hätten trotz eines neuen Versteigerungssystems keine Chance über die Internet-Suchmaschine auffindbar zu sein.
IT-Fachkräfte in Deutschland bekommen mehr Geld. In der IT-Sicherheit wird ein Einkommen von knapp 74.600 Euro jährlich gezahlt. Auch IT-Projektleiter und SAP-Berater stehen bei der Entlohnung von IT-Jobs gut da.
Der neue Universal Flash Storage 3.0 schafft die doppelte Datenrate dank des neuen Gear4-Modus pro Lane. Gedacht sind darauf basierende Chips für Smartphones und für Automotive, für Letzteres hat die Jedec neue Funktionen bei UFS 3.0 eingeführt.
Zusammen mit Mobileiron will Google Softwarepakete in der Cloud über einen Marktplatz anbieten. Kunden haben dort die Möglichkeit, Dienste zu suchen, zu kaufen und an Mitarbeiter zu verteilen. Für Mobileiron ist die Ankündigung eine große Wertsteigerung.
Ein Fehler in der ASA-Software von Cisco ermöglicht Angriffe aus der Ferne. Das Problem: Davon sind auch häufig eingesetzte Catalyst-Switches, Router und Firewall-Systeme betroffen. Erste Patches werden bereits verteilt.
Gerade junge Leute wollen sich heutzutage keine Passwörter mehr merken: Eine IBM-Studie untersucht Vorlieben von Nutzern aller Altersgruppen. Teilnehmer ab 55 Jahren hingegen merken sich viele verschiedene Passwörter auf einmal - auch ohne Passwort-Manager.
Deutsche Glasfaser ist der führende Anbieter von Fiber To The Home in Deutschland. Mit nur 180.000 Verträgen ist der Netzbetreiber im Vectoringland führend.
Auch auf Googles Videoplattform sind nun offenbar Werbeanzeigen mit versteckten Mining-Skripten aufgetaucht. Auf Youtube lohnt sich der Missbrauch der Rechenleistung von Nutzern besonders.
Vor allem Patches für die jüngst bekanntgewordenen Schwachstellen Spectre und Meltdown prägen den neuen Linux-Kernel. Besitzer von AMDs neuen Vega-Grafikkarten können mit Linux 4.15 und dessen neuem Amdgpu-Treiber ihren Desktop jetzt auch auf dem Monitor betrachten.
DNA ist als Speicher sehr dauerhaft und hat vor allem eine extrem hohe Speicherdichte. Forscher in den USA wollen eine Bilddatenbank in DNA kodieren und eine Suchmaschine für den Speicher bauen. Die Netzgemeinde kann sich an dem Projekt beteiligen.
Alles funktioniert bei Amazon Go wohl noch nicht. Eine Kundin hatte in dem kassenlosen Supermarkt etwas gekauft, das nicht im digitalen Einkaufswagen landete. Darauf ist Amazon nicht vorbereitet.
Die Deutsche Telekom beginnt die zweite Tranche des angekündigten FTTH-Ausbaus von Gewerbegebieten. Im Zentrum der Glasfaser-Ausbaustrategie stünden Gewerbegebiete, sagte ein Manager.
Apple hat größere Änderungen am Funktionsumfang des Betriebssystems MacOS Server angekündigt, die ab Frühjahr 2018 gelten sollen. Einige Funktionen werden versteckt, doch wer sie bereits konfiguriert hat, kann sie weiter nutzen.
Gemeinden in den USA haben genug von schlechtem Glasfaserausbau und hohen Preisen der Betreiber. Lokale Genossenschaften haben nun Fiber To The Home und TV-Kabelnetze aufgebaut.
Viele Kerne und Festplattenschächte: Qnaps TS-x77 ist nicht nur als Netzwerkspeicher gedacht und soll auch etwa als Hostsystem für virtuelle Maschinen verwendet werden können. Für die nötige Rechenleistung sorgen bis zu 64 GByte RAM und ein Ryzen-Prozesor von AMD.
Ab 2,96 Euro gibt es bei Hetzner seit Kurzem virtuelle Maschinen in der Cloud, inklusive 20 Terabyte Datenverkehr. Im Vergleich zu Konkurrenten wie Google ist das erst einmal wenig, allerdings kosten Zusatzleistungen weiteres Geld - beispielsweise Backups, Snapshots oder Floating IPs.
Die aktuellen, KX-5000 genannten Prozessoren von Zhaoxin können grundsätzlich per Spectre attackiert werden, wenngleich das laut Hersteller unwahrscheinlich ist - Meltdown hingegen ist außen vor. Zudem gibt es nun die Spezifikationen der Wudaokou-Chips.