Hosting: Go Daddy startet in Deutschland

Der bekannte US-Konzern Go Daddy hat sein Angebot auf Deutsch übersetzt. Gehostet wird im Rechenzentrum von Go Daddy in Amsterdam.

Artikel veröffentlicht am ,
Europachef Patrick Pulvermüller
Europachef Patrick Pulvermüller (Bild: Godaddy / Tilman Schenk)

Go Daddy startet mit einem Angebot in Deutschland. Das gab der US-Hoster und Domainregistrar am 5. Februar 2018 bekannt. Anfang Dezember 2016 hatte der US-Webhoster Go Daddy die Host Europe Group für 1,7 Milliarden Euro gekauft. Auch United Internet soll für die Firma geboten haben.

Stellenmarkt
  1. Stellvertretender Teamleiter Entwicklung (m/w/d)
    Otto Harrandt GmbH, Leutenbach
  2. IT Service Manager (m/w/d)
    nicos AG, Münster
Detailsuche

Alle Go-Daddy-Produkte für den deutschen Markt werden im Rechenzentrum von Go Daddy in Amsterdam gehostet. Die außerdem zur Unternehmensgruppe gehörenden Marken Host Europe und Domainfactory hosten in eigenen Rechenzentren in Köln beziehungsweise Straßburg, teilte die Agentur des Unternehmens mit.

Das Angebot in Deutschland mit Shophosting und Wordpress soll sich an Kleinunternehmen wie Baristas, Trainer der örtlichen Fußballmannschaft oder Strickprofis richten.

Go Daddy gilt mit rund 73 Millionen verwalteten Domains als weltweit größter Domain-Registrar, bietet Top-Level-Domains (TLD) und eine Plattform für Domain-Auktionen, auf der Nutzer Domains ersteigern und weiterverkaufen können. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf Sicherheitsprodukten wie SSL-Zertifikaten.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Patrick Pulvermüller, vormals Chief Executive Officer von Host Europe und später von HEG, leitet das Deutschlandgeschäft als Head of Go Daddy EMEA. EMEA steht für Europa, Mittlerer Osten und Afrika.

Go Daddy wurde im Jahr 1997 in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland vom Unternehmer Bob Parsons gegründet. Die Firma hat weltweit rund 6.000 Beschäftigte.

Go Daddy musste im Januar 2017 SSL-Zertifikate von 6.100 Kunden zurückrufen, weil es einen Fehler in der Prüfsoftware zur Zertifikatserstellung gegeben hatte. Die Software hatte "False Positives" erzeugt. Missbrauch wurde allerdings nicht nachgewiesen.

Die Preise sind nach Paketgröße und Vertragslaufzeit gestaffelt. Der Einstiegspreis liegt aktuell bei 2,97 Euro pro Monat bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Wer eine Vertragslaufzeit von einem Monat wählt, zahlt 4,15 Euro pro Monat. Dafür gibt es eine Website und 30 GByte Speicherplatz.

Das größte Paket liegt aktuell bei 10,11 Euro pro Monat bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten oder 20,22 Euro bei monatlicher Kündigungsfrist. Dafür verspricht Go Daddy unbegrenzt viele Websites und unbeschränkten Speicherplatz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /