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TS-x77: Qnaps NAS mit AMDs Ryzen-Prozessor ist verfügbar

Viele Kerne und Festplattenschächte: Qnaps TS-x77 ist nicht nur als Netzwerkspeicher gedacht und soll auch etwa als Hostsystem für virtuelle Maschinen verwendet werden können. Für die nötige Rechenleistung sorgen bis zu 64 GByte RAM und ein Ryzen-Prozesor von AMD.

Artikel veröffentlicht am ,
Qnaps TS-x77 kommt mit Ryzen-CPU.
Qnaps TS-x77 kommt mit Ryzen-CPU. (Bild: Qnap)

In Kooperation mit dem Chiphersteller AMD hat Qnap das TS-x77 in den Verkauf gestellt. Erstmals gab es die Systeme auf der Computex 2017 zu sehen. Es handelt sich dabei um ein NAS-System mit integriertem Ryzen-Prozessor. Es gibt Modelle mit sechs und acht Kernen. Dazu nutzt Qnap den Ryzen 5 1600 und den Ryzen 7 1700.

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Die Systeme TS-677, TS-877 und TS-1277 haben sechs, acht oder zwölf Festplatteneinschübe für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke. Allerdings sind nur zwei beziehungsweise vier davon für den kleineren Formfaktor vorgesehen. Es sollen auch zwei M.2-SSDs an Sata-6-GBit/s-Schnittstellen angeschlossen werden können, die sich direkt auf dem Mainboard befinden. Die NAS-Systeme verfügen über verschiedene RAID-Konfigurationen, darunter RAID 50 und 60. Daten können per AES auf dem Gerät verschlüsselt werden.

Zusätzliche PCIe-Steckplätze und vier RAM-Bänke

Wie viele andere Qnap-Produkte auch, sind beim TS-x77 eine kleine LCD-Anzeige und Schnelleinbauschächte vorhanden. Das System unterstützt zudem bis zu 64 GByte DDR4-Arbeitsspeicher, der in vier RAM-Bänken eingebaut werden kann. Bis zu drei PCIe-Steckkarten, beispielsweise Grafikkarten, lassen sich im Gehäuse nachrüsten. Diese sind allerdings nicht vorinstalliert.

Die Systeme der TS-x77-Serie verfügen zusätzlich über zwei USB-3.1-Gen2-Buchsen, davon ein USB-Typ-C-, fünf USB-3.0-Anschlüsse und bis zu vier Gigabit-LAN-Ports. Die Netzwerkanschlüsse werden über eine 10- oder 40-GBit/s-Netzwerkkarte angesteuert. Qnap vermarktet seine NAS-Systeme als Produkte für kleine Unternehmen. Sie sollen bis zu 16 virtuelle Maschinen gleichzeitig verwalten können. Es werden Virtualisierungsprogramme wie VMware, Citrix und Microsoft Hyper-V unterstützt.

Qnap teilt seine NAS-Systeme in sechs Konfigurationen ein und verkauft sie ab 1.784 Euro mit Ryzen 5 1600 und 8 GByte Arbeitsspeicher. Die teuerste Konfiguration mit 64 GByte RAM und Ryzen 7 1700 kostet 4.045 Euro.



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Kabbone 24. Jan 2018

Ich würde mich gar nicht unbedingt auf den Speicher als Ursache festlegen. Seit ich...

jkrakenda 24. Jan 2018

Habe einen HP Microserver Gen8, verbraucht im Idel unter vmware esxi ~27w ohne hdds...


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