Abo
  • IT-Karriere:

Cloud Platform: Google bringt Cloud-Marktplatz für Softwareverteilung

Zusammen mit Mobileiron will Google Softwarepakete in der Cloud über einen Marktplatz anbieten. Kunden haben dort die Möglichkeit, Dienste zu suchen, zu kaufen und an Mitarbeiter zu verteilen. Für Mobileiron ist die Ankündigung eine große Wertsteigerung.

Artikel veröffentlicht am ,
Google und Mobileiron kooperieren für einen Cloud-Marktplatz.
Google und Mobileiron kooperieren für einen Cloud-Marktplatz. (Bild: Google/Pexels/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Google und das Softwareunternehmen Mobileiron kooperieren und wollen einen Cloud-Marktplatz für die Infrastruktur der Google Cloud Platform entwickeln. Das gibt Mobileiron in einem Blogeintrag bekannt. Über diesen Marktplatz sollen Kunden komplette Softwarepakete für den Enterprise-Bereich suchen, einstellen und kaufen können. Die Partner nutzen dafür Googles E-Commerce-Plattform Orbitera und Mobileirons App-Verteilungssoftware.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf

Ein Vorteil soll sein, dass die Cloud-Dienste direkt an Mitarbeiter eines Unternehmens verteilt werden können. Dabei können auch mehrere Dienste zu einem Softwarepaket zusammengestellt werden. "Jedes Unternehmen wird Dutzende oder sogar Hunderte Cloud-Dienste bereitstellen. Sie brauchen einen einfachen Weg, um diese Dienste zu kaufen, an Mitarbeiter zu verteilen und deren Datensicherheit sicherzustellen", beschreibt Mobileiron-CEO Simon Biddiscombe das Produkt.

Das Konzept erinnert ein wenig an eine unternehmensweite Softwareverteilung, nur eben auf Cloud-Basis und mit zentralem Marktplatz. Cloud-Pakete können auch mit der eigenen Marke beziehungsweise dem Branding des Kunden versehen werden. Mobileiron und Google wollen zusätzlich Analysetools für die Datennutzung und das Nutzerverhalten bereitstellen.

Aktienkurs von Mobileiron steigt rasch

Der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet von einem raschen Anstieg des Aktienkurses von Mobileiron. Zum Zeitpunkt der Vorstellung konnte der Wert eines Anteils um 14 Prozent auf 4,60 US-Dollar wachsen. Für Google sei der Marktplatz eine Möglichkeit, weitere Kunden zu erreichen. "Jede Art von Vereinfachung hilft uns, dieses Ökosystem wachsen zu lassen", sagt Marcin Kurc, E-Commerce-Plattform-Chef bei Google.

Neu ist eine solche Idee hingegen nicht. Cloud-Marktplätze bieten auch Microsoft mit dem Azure Marketplace und Amazon Web Services mit dem AWS Marketplace an. Die Konkurrenz ist also groß.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 44,99€
  3. 4,16€
  4. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)

Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
  3. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

IT-Arbeitsmarkt: Jobgarantie gibt es nie
IT-Arbeitsmarkt
Jobgarantie gibt es nie

Deutsche Unternehmen stellen weniger ein und entlassen mehr. Es ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber Fakt ist: Die Konjunktur lässt nach, was Arbeitsplätze gefährdet. Auch die von IT-Experten, die überall gesucht werden?
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  2. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende
  3. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    •  /