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IT-Jobmarkt: Ältere IT-Experten bekommen kaum noch Jobangebote

Trotz großer Nachfrage nach IT-Experten bekommen Ältere nur schwer einen Job, das zeigt auch die Nutzerstatistik des IT-Jobportals 4Scotty. Doch es gibt noch einige Gründe mehr für Arbeitslosigkeit in der IT-Branche.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Nachfrage nach ITlern in Deutschland ist groß, aber für Ältere sind die Chancen auf dem Jobmarkt nicht so groß.
Die Nachfrage nach ITlern in Deutschland ist groß, aber für Ältere sind die Chancen auf dem Jobmarkt nicht so groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Älteren IT-Experten werden nur noch wenige Jobs angeboten: Das ergab eine Auswertung der Nutzerstatistiken des auf IT-Berufe spezialisierten Jobportals 4Scotty, für die rund 27.273 Profile für Golem.de ausgewertet wurden. Ab einem Alter von 50 Jahren halbieren sich demnach die Angebote und Chancen für Programmierer und IT-Experten, ab 55 Jahren werden sie noch geringer. Derzeit sind nur 4,1 Prozent aller Kandidaten bei 4Scotty älter als 50 Jahre.

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  1. igefa IT-Service GmbH & Co. KG, Ahrensfelde bei Berlin, Dresden
  2. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München Unterföhring

Nur 2,2 Prozent aller Jobangebote auf der Plattform gehen an Kandidaten über 50 Jahre. Und sogar nur 0,6 Prozent aller Angebote richten sich an Menschen über 55 Jahre. "Was für ein verschwendetes Potenzial an Erfahrung und Schaffenskraft!", sagte Frank Geßner, Mitbegründer von 4Scotty, Golem.de.

Unternehmen hätten aber positive Erfahrungen mit etwas älteren IT-Experten in der Software-Qualitätssicherung, vor allem, wenn sie im Bereich Testautomatisierung tätig seien. "Da hilft dann wohl besonders die große Erfahrung in der IT. Das könnte ein Karriere-Tipp für ältere ITler werden, wenn sie nicht mehr als Entwickler arbeiten können oder wollen und Projektmanagement nicht als Weg sehen", sagte Geßner.

Der Bedarf sei so groß, dass einige Unternehmen händeringend jeden einstellen würden, der qualifiziert sei. Dennoch gebe es arbeitslose Informatiker.

IT-Jobs: Gründe für Arbeitslosigkeit

Außer dem Lebensalter gebe es laut Geßner oft eher persönliche Gründe, sollte jemand als Software-Entwickler oder IT-Projektmanager in Deutschland keinen Job finden. Grund dafür könnte ein Wohnort sein, an dem es kaum entsprechende Unternehmen gebe und die Betroffenen nicht umziehen oder reisen wollten. "Doch auch immer mehr Firmen akzeptieren Heimarbeit oder Remote Work", sagte Geßner. Einige Kandidaten würden sich ausschließlich auf attraktive und sehr gut bezahlte Positionen bewerben, die dann an besser qualifizierte Kandidaten gehen. Junior-Stellen oder Rollen mit weniger Qualifikation blieben leer.

Ein weiteres Problem bei der Qualifikation seien häufiger enorm viele Erfahrungen in veralteten Technologien gepaart mit geringem Weiterbildungswillen.

"Soziale Kompetenz und Teamfähigkeit wird immer wichtiger in den Interviews, teilweise wichtiger als die Hard Skills", betonte Geßner. Viele Unternehmen scheuen auch den Arbeitserlaubnis-Prozess für ausländische Experten. Das sei besonders bei Flüchtlingen ein Problem, die teilweise sehr qualifiziert seien.

Golem.de kooperiert mit 4Scotty. Unter dem Navigationspunkt "IT-Köpfe" in der grauen Leiste unter dem Golem.de-Header können Interessierte ihr Profil einstellen und sich von Arbeitgebern finden lassen.



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neocron 22. Feb 2018

wer bitte hat von "jedem" gesprochen? Der einzige Unterschied zwischen den beiden...

Mimifrie 20. Feb 2018

Das ist genauso ein Problem, wie das andere Extrem... Ich persönlich bin auch aus einem...

brutos 20. Feb 2018

Veränderungen in der IT-Landschaft gehen genauso in die Zeitachse wie das Lebensalter...

azeu 19. Feb 2018

ich google Doch, kann man ;)

plutoniumsulfat 18. Feb 2018

"Der König ist tot. Lang lebe der König!"


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