Abo
  • Services:

HP und Fujitsu: Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019

HP und Fujitsu stehen zu ihren Dockingports. Für die nächsten Jahre fahren beide Hersteller von Business-Notebooks eine Doppelstrategie - anders als Dell und Lenovo. Das hat Vor- und Nachteile.

Artikel veröffentlicht am ,
In Zukunft wird bei HP und Fujitsu weiter klassisch gedockt.
In Zukunft wird bei HP und Fujitsu weiter klassisch gedockt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wer für seine Firma Dockingstationen von Fujitsu- und HP-Notebooks gekauft hat, kann sie noch einige Zeit nutzen. Beide Unternehmen haben Golem.de versichert, dass die mechanischen Dockingports noch bis ins Jahr 2019 unterstützt werden. Produkte, die im kommenden Jahr vorgestellt werden, werden also weiter mechanisch an einen Arbeitsplatz einklinkbar sein.

Stellenmarkt
  1. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

Bei HP ermöglicht der seitliche Slimport seit einigen Jahren ein schnelles Eindocken, um Peripherie sofort bereitzustellen. Parallel wird dazu auch USB Typ C mit Thunderbolt als Dock-Option bereitstehen. Allerdings lässt sich nicht beides gleichzeitig verwenden, denn der Slimport verdeckt im gedockten Zustand den USB-C-Anschluss. Das ist ein Nachteil von HPs seitlichem Dockingmechanismus, der das Problem eines tiefen Anschlusses vom Boden aus umgeht.

Fujitsu hingegen setzt als letzter der großen vier Business-Notebook-Hersteller noch immer auf ein Docking vom Boden aus (Port-Replikator) und schafft es dennoch, äußerst dünne Notebooks zu produzieren, wie etwa das Lifebook U727/728. Aber auch hier wird eine Doppelstrategie mit USB Typ C verfolgt. Laut Fujitsu wird zumindest bei der U9xx-Serie der Trend zu USB-C-Docks gehen; es sollte also hier mit dem Verlust des Ports gerechnet werden, auch wenn er noch nicht garantiert ist.

Vor- und Nachteile des klassischen Dockings

Für Investitionen hat die Doppelstrategie auf jeden Fall Vorteile, denn neue Dockingstationen - und gerade USB-Docking-Stationen sind recht teuer - können schrittweise angeschafft werden. Die alten Docking-Ports haben auch Nachteile: Für Hochgeschwindigkeitsverbindungen wurden sie nicht geschaffen. Thunderbolt lässt sich dort beispielsweise nicht durchleiten. Auf der anderen Seite braucht aber auch nicht jeder Arbeitsplatz in typischen Unternehmensumgebungen Docking-Ports mit modernen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen.

Dementsprechend handhaben die Unternehmen das sehr unterschiedlich. Lenovo hat etwa ein sehr interessantes Docking-Konzept vorgestellt, das die Vorteile des mechanischen Einklinkens mit der Möglichkeit moderner Anschlüsse kombiniert. Dafür wird allerdings radikal umgestellt. Die alten Dockingstationen lassen sich mit den neuen Thinkpads nicht mehr nutzen.

Dell hingegen hat sein E-Dock schon früh aufgegeben, wie wir ausführlich berichteten. Mechanisch gedockt wird nicht mehr, stattdessen wird einfach ein etwas filigraneres USB-C-Kabel eines Portreplikators eingesteckt. Das ist die einfachste Lösung. Ein rabiater Umgang mit dem Docking ist aber nicht möglich. Typischerweise sind mechanische Docks dank Führungsmechanismen äußerst robust und damit auch für Mitarbeiter mit Tendenz zum Grobmotoriker sehr gut geeignet.

Die Zukunft liegt also in jedem Fall bei einem neuen Docking-Mechanismus. Während Dell sich die Arbeit als Erster sparte und sofort auf ein neues Dockingsystem setzen konnte, ließ sich Lenovo für eine komplette Neuentwicklung Zeit. Das könnte auch bei Fujitsu und HP noch passieren. 2019 könnte also dockingtechnisch sehr interessant werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  4. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /