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Supercomputer: Atomwissenschaftler bei Bitcoin-Mining erwischt

Je leistungsfähiger der Computer, desto mehr Bitcoins kann er erzeugen. Das haben sich russische Forscher gedacht und wollten auf dem Supercomputer einer Atomforschungsanlage die Kryptowährung generieren.

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Bitcoin-Symbol: unerlaubte private Zwecke
Bitcoin-Symbol: unerlaubte private Zwecke (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Wenn schon, dann richtig: Russische Sicherheitsbehörden haben mehrere Atomforscher festgenommen, weil sie einen Computer zum Bitcoin-Mining einsetzen wollten. Es war der Supercomputer einer Atomforschungsanlage.

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Die Forscher hätten unerlaubterweise versucht, einen Computer des Russischen Föderalen Nuklearzentrums (VNIIEF) in Sarow für private Zwecke zu nutzen, teilte das VNIIEF mit. Sie seien aber rechtzeitig entdeckt und gestoppt worden.

Der Computer bleibt offline

Der Supercomputer, auf dem die Wissenschaftler die Kryptowährung erzeugen wollten, ist aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Internet verbunden. Als sie versuchten, ihn online zu bringen, fiel das den Sicherheitskräften der Anlage auf. Das VNIIEF hat nach eigenen Angaben Anzeige gegen die Mitarbeiter erstattet. Wieviele Mitarbeiter an der Aktion beteiligt waren, ist nicht bekannt.

Die Anlage in Sarow etwa 200 km südwestlich von Nischni Nowgorod ist geheim. Sarow war lange eine geschlossene Stadt, zu der nur wenige Zutritt hatten. Auch heute dürfen nur Berechtigte dorthin.

An der Atomforschungsanlage wurden die ersten sowjetischen Atombomben sowie die größte je zur Explosion gebrachte Wasserstoffbombe entwickelt. Für die Forschungsarbeit verfügt das VNIIEF über Computer mit einer Rechenkapazität von einem Petaflop. Je leistungsfähiger ein Computer ist, desto schneller lassen sich die Bitcoins generieren.



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