Trenching: Deutsche Telekom versorgt 7.600 Betriebe mit Glasfaser

Die Deutsche Telekom beginnt die zweite Tranche des angekündigten FTTH-Ausbaus von Gewerbegebieten. Im Zentrum der Glasfaser-Ausbaustrategie stünden Gewerbegebiete, sagte ein Manager.

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Micro-Trenching der Telekom Deutschland
Micro-Trenching der Telekom Deutschland (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

In 33 kommunalen Gewerbegebieten können sich 7.600 Unternehmen jetzt ohne zusätzliche Kosten an Glasfaser anschließen lassen. Das gab die Deutsche Telekom am 25. Januar 2018 bekannt. "Im Zentrum unserer Glasfaser-Ausbaustrategie stehen Gewerbegebiete", sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. "Unser Zwischenziel ist, bundesweit 3.000 Gewerbegebiete in Deutschland mit FTTH an unser Glasfasernetz anzuschließen."

Dies ist die zweite Tranche des Glasfaserausbaus in Gewerbegebieten des Konzerns. Die Telekom hatte im März 2017 auf der Cebit angekündigt, echte - also durchgängige - Glasfaserzugänge in Gewerbegebieten einzurichten.

Zu den Kommunen, deren Gewerbegebiete ausgebaut werden, gehören Amberg, Bielefeld, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dippoldiswalde, Dresden, Düsseldorf, Flörsheim, Frankfurt, Frechen, Großbeeren, Hamburg, Hermsdorf, Hildburghausen, Hürth, Kelkheim, Köln, Kriftel, Langen, Leipzig, Lindlar, Lübeck, Mannheim, Markkleeberg, Nienburg, Oldenburg, Pinneberg, Planegg, Potsdam, Sandersdorf-Brehna und Seevetal.

Beim Gewerbegebietsausbau in den 33 Kommunen kommt das Trenching-Verfahren zur Anwendung. Das Verfahren verspricht ein schnelles und kostengünstiges Verlegen von Glasfaserkabeln. Mit Frästechnik werden beim Micro-Trenching schmale Gräben und Schlitze in den Asphalt eingebracht. Das Tarif-Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100-MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis hin zum symmetrischen 1-GBit/s-Anschluss.

Nur 42 Prozent aller deutschen Unternehmen mit Zugang zum Internet hatten im Jahr 2017 eine vertraglich vereinbarte Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (MBit/s), wie das Statistische Bundesamt am 19. Januar 2018 mitteilte. Befragt wurden Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten. Dass Firmen keinen FTTH-Anschluss nutzen, heißt nicht, dass die Technik nicht zur Verfügung steht.

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