Die neue Version des Projekts LLVM bringt viele Neuerungen und eine verbesserte Spectre- und Meltdown-Mitigation mit sich und unterstützt ältere AMD-Prozessoren besser. Allerdings setzt die Nutzung künftig neuere Varianten von Clang, GCC und anderen Compilern voraus.
In einem Blog-Eintrag berichtet Cisco von seinen Absichten, die Interaktion mit dem Konferenzsystem Webex künftig natürlicher zu gestalten. Das bedeutet Sprachsteuerung und Gesichtserkennung - und parallel dazu das Sammeln vieler Daten.
Das neue Update der Organisationssoftware Trello, einer Tochter von Atlassian, bringt ein paar Einschränkungen für kostenlose Konten. Diese können nur noch 10 Teamboards gleichzeitig nutzen. Dafür erhalten zahlende Kunden viele neue Funktionen - etwa bessere Administratorkontrolle und einen Bot.
Microsofts Textworld ist ein textbasiertes Rollenspiel, das KI-Systeme trainieren soll. Darüber lassen sich viele zufallsgenerierte Szenarien erstellen. Die können die Entwickler auch selbst einmal ausprobieren.
Die neue Version von Mozillas Firefox bringt einige interessante Funktionen. So wird die gerenderte Anzeige bei dynamischen Inhalten stabiler und es gibt eine Suche nach verlorenen Tabs. Außerdem wurden wichtige Sicherheitslücken geschlossen.
GTC 2019 Anhand eines kleinen Bildeditors stellt Nvidia das neuronale Netzwerk Gaugan vor. Dieses erstellt Felsen, Wasser und Wälder aus einfachen Flächen. Das funktioniert auf den ersten Blick schon ganz gut.
Update Die kleine Büroklammer Clippy war vorübergehend als App für Microsoft Teams zu sehen. Gerade bei älteren Office-Nutzern dürfte die Klammer keine positiven Emotionen auslösen. Aber so schlimm war es dieses Mal nicht, denn Karl Klammer wurde degradiert.
Bisher war es laut Standard möglich, von DNS-Servern eine Liste aller Records für eine Domain anzufragen. Doch das ist problematisch und kann für Amplification-Angriffe missbraucht werden. Ein neuer RFC sagt daher, dass man diese Anfragen nicht mehr beantworten muss.
Update In der SSH-Software Putty sind im Rahmen eines von der EU finanzierten Bug-Bounty-Programms mehrere schwerwiegende Sicherheitslücken entdeckt worden. Der verwundbare Code wird auch von anderen Projekten wie Filezilla und WinSCP verwendet.
Um sicher zu surfen, öffnet das Plugin Windows Defender Application Guard unbekannte Webseiten in einem abgeschotteten Container. Die Software gibt es jetzt auch für Google Chrome und Mozilla Firefox es gibt aber Einschränkungen.
Die Optimierungen in Linux 5.1 sind ziemlich zahlreich: optimiertes Live-Patching, ein ausgemustertes Dateiformat, eine Abschirmung für externe USB-Datenträger, beschleunigtes WLAN und neue Funktionen für Grafikkarten.
Der Speicherdienst Dropbox hat sein Angebot für die kostenlose Nutzung reduziert und bietet seit Anfang März 2019 nur noch die Möglichkeit, sich mit drei Geräten anzumelden. Wer mehr will, muss zahlen.
Das Zeichenprogramm Krita ist Kennern als kostenlose Alternative zu Photoshop bekannt. In der neuen Version wurde HDR-Support hinzugefügt. Der setzt allerdings Windows 10 voraus. Die Entwickler mussten das Programm zudem für DirectX anpassen.
Die aktuelle Version 19.0 von Mesa enthält viele kleine Details, die die freien Grafiktreiber verbessern. Dazu gehören die Aktivierung von Freesync für AMD-GPUs, einige Textur-Erweiterungen für OpenGL ES oder Arbeiten an den Vulkan-Treibern.
Update Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.
In der Schweiz beginnt ein Test für den kommerziellen Betrieb von Drohnen innerhalb eines kontrollierten Luftraums. Wenn alles gut geht, wird die Schweiz schon Mitte des Jahres 2019 ein funktionsfähiges System haben, das eventuell von der EU übernommen wird.
Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Viele TLS-Zertifikate wurden nicht nach den geltenden Regeln ausgestellt. Sie müssten eine zufällige 64-Bit-Seriennummer haben, es sind aber real nur 63 Bit. Ein Risiko ist praktisch nicht vorhanden, trotzdem müssen die Zertifikate zurückgezogen werden.
Die Deutsche Post trennt sich doch von ihrem Whatsapp-Konkurrenten Sims Me, der bei Privatkunden ein Misserfolg ist. Doch mit dem Verkauf an Brabbler bekommt die Post Anteile an dem Startup.
Statt jeweils eigene Teile der Javascript-Community und ihrer Projekte zu repräsentieren, schließen sich die Node.js- und JS-Foundation zur OpenJS Foundation zusammen. Die Organisation soll über ihre eigenen Projekte hinaus wirken und das gesamte Web-Ökosystem unterstützen.
Corel hat mit der Corel Draw Graphics Suite 2019 das erste Mal seit 2001 das Programmpaket nicht nur für den PC, sondern auch für den Mac veröffentlicht. Neben dem Dark-Mode wird die Touch Bar des Macbook Pro unterstützt.
Der Shockwave-Player von Adobe gehörte zu den vielen lästigen Plugins, die im vergangenen Jahrzehnt in so manchem Browser installiert wurden. Bekannt dürfte Shockwave den meisten durch die ewigen Meldungen von Sicherheitslücken sein. Doch Golem.de hat damals auch 3D-Shooter im Netzwerk damit gespielt.
Update Eine schwere Sicherheitslücke im Code der Schweizer Post für zukünftige Onlinewahlen ermöglicht es dem Betreiber einer Wahl, das Ergebnis zu manipulieren. Die Schweizer Post weiß angeblich schon seit 2017 von dem Problem, der Hersteller hat es jedoch versäumt, den Fehler zu beheben.
Firefox Send soll eine sichere Methode sein, um Daten mit anderen Nutzern per Link zu teilen. Der Prozess ist verschlüsselt. Außerdem können das Ablaufdatum, Zugriffspasswort und maximale Anzahl der Zugriffe eingestellt werden. Das funktioniert mit Abstrichen auch ohne Konto.
Adobe warnt vor einer Sicherheitslücke in Photoshop CC, die zwar kritisch ist, aber nicht sofort gepatcht werden muss. Ein Update zur Beseitigung steht trotzdem bereit.
Der Wayland-Compositor Sway ist in Version 1.0 verfügbar. Sway dient als Ersatz für den X11-Window-Manager i3 und bringt viele modulare Wayland-Grundlagen, die etwa in dem Linux-Smartphone Librem 5 von Purism genutzt werden.
Etwa die Hälfte der KI-Systeme könnte nicht intelligent handeln. Das wollen Wissenschaftler der TU Berlin und anderer Universitäten herausgefunden haben. Dazu nutzten sie ein eigenes System und den Vergleich zu einem Pferd, das angeblich rechnen konnte.
Das von Sun für Solaris erstellte Werkzeug Dtrace läuft künftig auch auf Windows. Microsoft hat dafür das Werkzeug portiert und stellt seine Änderungen als Open Source bereit. Einen Teil des Kernel-Treibers legt das Unternehmen aber nicht offen.
Der Debian-Entwickler Michael Stapelberg beschreibt die Arbeit in dem Projekt als "frustrierend" und "mühsam". Wegen Problemen mit der "alten Infrastruktur" tritt der Entwickler nun zurück.
Der Großteil der Java-Nutzer verwendet immer noch die fünf Jahre alte Version 8. Auch ein Oracle-Entwickler bestätigt nun, dass Java 9 wohl viel kaputt gemacht hat. Die Veränderungen der Sprache seien aber notwendig gewesen.
Microsoft hat seinen Zeitplan für den Verkauf der sogenannten Extended Security Updates weiter spezifiziert. Nur damit ist es möglich, ein abgesichertes Windows 7 auch noch nach dem Support-Ende weiterzuverwenden.
Das Entwicklerteam von Panfrost will einen freien Linux-Treiber für ARMs Mali-GPUs der Midgard- und Bifrost-Architektur erstellen. Nun ist erstmals die von der Community erstellte Kernel-Komponente vorgestellt worden.
Mit dem Framework Quarkus will Open-Source-Spezialist Red Hat die Programmiersprache Java in die Cloud-Umgebung aus Microservices, Containern und Kubernetes bringen. Der Grund ist schlicht die Beliebtheit der Systeme.
Mit der ADA-Version 8.4 hat Microsoft die Gebühren für den Verkauf von Apps im Microsoft Store deutlich reduziert. Zwar bleibt der Maximalsatz bei 30 Prozent, doch wer keine Spiele entwickelt, zahlt teils nur noch einen Bruchteil davon.
Unter der Marke Azure Devops stellt Microsoft jetzt auch seinen Team Foundation Server mit neuem Namen vor: Azure Devops Server 2019 ist im Prinzip genau dieses Produkt, bringt aber einige Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche und mehr Verwirrung bei der Namensgebung.
Google hat in Chrome eine "echte Zeroday-Chain", also eine bislang unbekannte Sicherheitslücke gefunden. Nutzer des Browsers und seiner Derivate sollten schnellstmöglich ein Update aufspielen.
Die Videolan-Community arbeitet mit Dav1d an einem freien Decoder für den freien Videocodec AV1. Mit der aktuellen Version 0.2 schafft der Decoder die Darstellung eines Full-HD-Videos je nach Plattform mit 30 oder gar 60 FPS.
Mit der Software könnte die NSA richtig Geld verdienen, stattdessen veröffentlicht sie das Reverse-Engineering-Tool Ghidra als freie Software. Eine Backdoor gibt es ausdrücklich nicht, ein Sicherheitsforscher hat aber eine "Bugdoor" gefunden.
Marketing statt Wirklichkeit: Laut einem Bericht der Firma MMC scheinen 40 Prozent der europäischen KI-Startups gar nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun zu haben. Dass die betroffenen Unternehmen das nicht richtigstellen, hat wohl einen Grund: Geld.
AVM hat neue Builds der kommenden FritzOS-Version 7.08 für Fritzboxen und einige Mesh-Geräte veröffentlicht, die nicht nur Fehlerbehebungen, sondern auch Neues mit sich bringen.
OpenAI entwickelt ein MMO-Spiel für neuronale Netzwerke. Dabei treten viele unabhängige KI-Agenten gegeneinander an - mit dem Ziel, so lange wie möglich zu überleben. Dabei erkennen die Forscher Parallelen zum Verhalten von Tieren und Menschen.
Obwohl Spectre Version 2 bereits länger bekannt ist, hat Microsoft aus Leistungsgründen bisher keine Mitigation dafür auf Windows-10-Clients freigeben. Mit dem aktuellen Patch und einem angepassten Retpoline soll sich das ändern - allerdings nur für Geräte mit Version 1809.
1.600 Sicherheitslücken hat ein Teenager gemeldet. Ein Report der Bug Bounty Platform veröffentlicht weitere Details zur Struktur der Plattform und dem typischen Bug-Bounty-Jäger.
Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Adobe hat für die Coldfusion-Versionen 11, 2016 und 2018 ein wichtiges Sicherheitsupdate veröffentlicht. Anwender sollten es möglichst schnell installieren. Der Grund sind laufende Angriffe.
Linus Torvalds hat Linux 5.0 freigegeben. Sicherheit steht abermals im Vordergrund, der Grafiktreiber bringt Freesync mit, Nvidias Geforce-RTX-Karten werden unterstützt und für den Touchscreen der Raspberry Pi Foundation gibt es einen Treiber.