Abo
  • Services:

Linux: Purism will Appstore für Laptops und Smartphone starten

Für seine freien Laptops und das kommende Smartphone will Linux-Hersteller Purism einen eigenen Appstore anbieten. Dieser soll das unter anderem von Ubuntu nie erfüllte Konvergenzversprechen umsetzen. Vermutlich werden dafür bestehende Konzepte wiederverwendet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Appstore von Purism soll auf Smartphones und Laptops laufen.
Der Appstore von Purism soll auf Smartphones und Laptops laufen. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Der auf Geräte mit freier Software und Linux spezialisierte Hersteller Purism will mit dem Pure OS Store eine eigene Art Appstore erstellen. Dieser soll "eine sichere Alternative zu proprietären App Stores" bieten, indem die Privatsphäre und Freiheit der Nutzer respektiert würden. Zwar müsse noch viel an dem eigenen Appstore gemacht werden, das Team arbeite aber bereits einige Zeit an der Infrastruktur und den Richtlinien für Apps.

Stellenmarkt
  1. ACP IT Solutions AG, Bielefeld
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Obwohl ein Termin für die Freigabe des Appstores noch nicht genannt wird, beschreibt das Team schon einige konkrete Pläne. So soll der Pure OS Store sowohl für das kommende Smartphone Librem 5 als auch für die Librem-Laptops bereitgestellt werden. Erklärtes Ziel ist dabei echte Konvergenz, also Anwendungen, die unterschiedlich von der Displaygröße genutzt werden können. Für die Mobilvariante der Linux-Distribution Ubuntu wollte Hersteller Canonical Ähnliches erreichen, musste das Projekt nach einigen Jahren aber wieder einstellen.

Der geplante Appstore soll Entwicklern als Einstiegspunkt in die Community dienen, wobei diese dabei weder Kenntnisse zu Techniken wie Paketverwaltung noch das Einpflegen des Codes in den sogenannten Upstream benötigen sollen. Letztlich sollen App und Entwickler, welche die Werte des gemeinnützigen Unternehmens und der Community teilen, einfach aufgenommen werden können. Wie dies technisch umgesetzt werden soll, ist noch nicht bekannt. Vermutlich werden aber zunächst bestehende Techniken wie Flatpak verwendet.

Für die Endnutzer des Appstores überlegte sich Purism ein System mit Zeichen, aus denen direkt hervorgehen soll, wie stabil und gut integriert einzelne Anwendungen in Pure OS sind. Dies soll von Entwicklungsversionen bis zur standardmäßig in Pure OS installierten App reichen. In diese Wertung miteinbezogen werden sollen die Lizenz oder die Auswirkungen auf Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer. Die Anwender sollen so informierte Entscheidungen treffen können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Revenant, Spider-Man Homecoming, Jurassic World)
  2. (aktuell u. a. Intel NUC Kit 299€, ASUS ROG MAXIMUS XI HERO (WiFI) Call of Duty Black Ops 4...
  3. 3,79€
  4. 299,00€ statt 369,00€ bei cyberport.de

LoudHoward 21. Jan 2019 / Themenstart

von UEFI booten - tztztz

sofries 20. Jan 2019 / Themenstart

Das hat nichts mit Profitgier zu tun. Native Apps haben einfach mehr Möglichkeiten...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Begriffe, Architekturen, Produkte: Große Datenmengen in Echtzeit analysieren
Begriffe, Architekturen, Produkte
Große Datenmengen in Echtzeit analysieren

Wer sich auch nur oberflächlich mit Big-Data und Echtzeit-Analyse beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe und Lösungen, die sich nicht sofort erschließen. Warum brauche ich eine Nachrichten-Queue und was unterscheidet Apache Hadoop von Kafka? Welche Rolle spielt das in einer Kappa-Architektur?
Von George Anadiotis


    Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
    Enterprise Resource Planning
    Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

    Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
    Von Markus Kammermeier


        •  /