Abo
  • IT-Karriere:

AWS: Amazon Worklink soll einfachen VPN-Ersatz bieten

Externen Mitarbeitern Zugriff auf interne Inhalte zu geben, ist für Admins oft mit viel Arbeit verbunden. Amazons neuer Cloud-Dienst Worklink soll das nun deutlich vereinfachen, vor allem natürlich dann, wenn schon viele Daten bei AWS liegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Worklink soll eine Art einfaches VPN bieten.
Worklink soll eine Art einfaches VPN bieten. (Bild: Amazon Web Services/Screenshot: Golem.de)

Mit Worklink stellt Amazon für seinen Cloud-Dienst AWS eine Art VPN-Ersatz bereit. "Wir möchten Ihnen und Ihren Kollegen den Zugriff auf Ihre internen Websites und Anwendungen mit Ihren mobilen Geräten erleichtern", schreibt Amazon dazu in der Ankündigung. Vorgegebenes Ziel ist es, Mitarbeitern einen einfachen Zugriff auf Inhalte im Firmenintranet zu geben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Deloitte, verschiedene Einsatzorte

Serverseitig wird die Verbindung als sogenannte Virtual Private Cloud (VPC) umgesetzt. Die Inhalte können darüber etwa in EC2-Instanzen bereitgestellt werden oder aber auch über andere Umgebungen und Anwendungen. Für das Peering mit Instanzen im eigenen Rechenzentrum muss ein IPsec-Tunnel genutzt werden oder das von Amazon bereitgestellte AWS Direct Connect beziehungsweise ein AWS Transit Gateway.

Der Worklink-Dienst ermöglicht es dann, bestimmte Domains, die Nutzer auf ihren Geräten anfragen, mit dem eigenen Intranet zu assoziieren, so dass die Anwender beim Zugriff immer damit verbunden werden. Die Nutzer werden per E-Mail zu dem Dienst eingeladen, müssen die Worklink-App installieren und sich dort nur noch anmelden. Derzeit funktioniert Worklink wohl nur mit iOS 12, die Unterstützung für Android ab Version 6 soll in den kommenden Wochen folgen.

Die App selbst fungiert auf dem Gerät dann als DNS-Resolver, um die Anfragen entsprechend zu verarbeiten, und baut dann selbstständig eine Verbindung zum Server auf. Nutzer bekommen dabei allerdings keinen echten Direktzugriff auf die internen Dokumente. Die angefragten Daten werden vielmehr serverseitig gerendert und dann als Vektorgrafik an die Nutzer weitergereicht. Dabei soll zwar die Funktionalität vollständig erhalten bleiben, die internen Daten und Inhalte sollen so aber auf dem Server verbleiben und nicht etwa vom Browser auf dem Mobilgerät gecached oder gar gespeichert werden. Sämtliche abgerufenen Inhalte werden außerdem nach Verwendung mit der Browser-Session gelöscht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 42,99€
  2. 13,95€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

DubstepCat 25. Jan 2019

Microsoft bietet hier schon länger etwas ähnliches: Azure Application Proxy https://docs...

M.P. 24. Jan 2019

Ernstgemente Frage ....


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    •  /