• IT-Karriere:
  • Services:

Crostini: VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung

Die Linux-Apps in ChromeOS laufen in einer VM, die nun erstmals Zugriff auf die GPU-Beschleunigung der Hardware bekommt. Noch ist das aber auf einige wenige Chromebooks beschränkt. Bei der USB-Unterstützung ist das Team schon etwas weiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Linux-App-Unterstützung in ChromeOS kommt weiter voran.
Die Linux-App-Unterstützung in ChromeOS kommt weiter voran. (Bild: Chadica/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Seit vergangenem Herbst verteilt Google die Linux-App-Unterstützung in Chrome OS. Diese Technik basiert vor allem auf der Nutzung von virtuellen Maschinen (VMs). Das hat unter anderem zur Folge, dass die Linux-Apps bisher aber noch keinen Zugriff auf die GPU-Beschleunigung hatten. Mit aktuellen Änderungen im Code von Chrome OS ändert sich das nun aber, so dass die GPU-Beschleunigung nach langer Arbeit endlich genutzt werden kann.

Stellenmarkt
  1. über Network Selection AG, Bussnang (Schweiz)
  2. BCG Platinion, Köln

Noch ist die Verwendung der Technik auf die Chromebooks mit den Codenamen Eve und Nami beschränkt. Bei Eve handelt es sich um das Pixelbook von Google selbst. Das Nami-Board dient als Grundlage für Dells Inspiron 14 (7486), Lenovos Yoga Chromebook C630 sowie Acers Chromebook 13 und Spin 13. Die GPU-Unterstützung sorgt dafür, dass Linux-Anwendungen, die in der VM-Umgebung genutzt werden, OpenGL verwenden können. Bisher wird hierfür ein prinzipbedingt deutlich langsamerer Software-Rasterizer genutzt.

Umgesetzt wurde die GPU-Unterstützung über die Virtio-Treiber des Linux-Kernels, mit dem auch andere Hardware wie Blockgeräte oder Netzwerkschnittstellen virtualisiert werden. Die GPU-Unterstützung ist eine der wohl wichtigsten bisher noch fehlenden Funktionen der Linux-App-Unterstützung in ChromeOS. Immerhin werden große grafische Anwendungen dadurch unter Umständen deutlich beschleunigt. Das wiederum sollte dem erklärten Ziel dienen, die Chromebooks als Entwicklermaschine zu positionieren.

Umgesetzt hat das ChromeOS-Team außerdem erste Teile zum Zugriff auf USB-Geräte aus der virtualisierten Umgebung heraus. Bisher gibt es für die Linux-Apps eben auch keinerlei Möglichkeit, an das Chromebook angeschlossene USB-Geräte zu verwenden. Auch das soll sich nun ändern. Wann die neuen Funktionen in einer stabilen Version von ChromeOS veröffentlicht werden, ist derzeit aber noch nicht absehbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit 81,40€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  2. (u. a. Ghostrunner für 11,99€, Planet Zoo - Deluxe Edition für 18,99€)
  3. (u. a. G403 Hero Gaming-Maus für 44€, G703 Hero für 66€, G513 mechanische Gaming-Tastatur...

Bigfoo29 21. Jan 2019

Spannend zu lesen, dass Lösungen wie virgl3d also endlich auch produktiv eingesetzt...


Folgen Sie uns
       


Satelliteninternet Starlink ausprobiert

Trotz der schwankenden Datenrate konnten wir das Netz aus dem All problemlos für Arbeit und Freizeit nutzen.

Satelliteninternet Starlink ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /