Sicherheitslücke: Facetime-Gruppen bleiben erst einmal deaktiviert

Den zugrunde liegenden Fehler für die schwere Sicherheitslücke von Facetime in der vergangenen Woche hat Apple zwar gefixt, doch das System bleibt erst einmal offline. Medienberichten zufolge müssen die Endgeräte gepatcht werden.

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Facetime bleibt aus.
Facetime bleibt aus. (Bild: ODD ANDERSEN / AFP)

Apples Gruppenfunktion von Facetime bleibt erst einmal deaktiviert. Zwar hat das Unternehmen laut einer Buzzfeed vorliegenden Stellungnahme den Bug gefunden und behoben. Doch nicht nur die Serverinfrastruktur musste aktualisiert werden. Um die schwere Sicherheitslücke vollständig zu beheben, müssen auch die Clients aktualisiert werden. Die soll der Stellungnahme zufolge in der kommenden Woche geschehen. Ein genaues Datum steht nicht fest.

Auf Apples Systemstatuswebseite wird deshalb Facetime seit dem 29. Januar 2019 mit Problemen gelistet und auf die deaktivierte Gruppenfunktion verwiesen. Dort steht allerdings nicht, wann das System wieder laufen soll.

Die Sicherheitslücke war besonders gefährlich für Nutzer. Mit Hilfe von Gruppen-Facetime war es nämlich möglich, andere Nutzer ohne deren Wissen abzuhören. In einigen Fällen soll sogar die Kamera verwendbar gewesen sein.

Apple hatte als Notmaßnahme kurzerhand das gesamte Gruppen-System offline genommen, um Schlimmeres zu verhindern. Allerdings reagierte der Konzern sehr spät. Hinweise der Entdecker-Familie wurden lange ignoriert. Offenbar gibt es Kommunikationsprobleme bei Apple, wenn dem Unternehmen sicherheitsrelevante Fehler gemeldet werden. Apple verspricht Besserung.

Wer Gruppen-Facetime nutzen möchte, muss sich derweil also Alternativen suchen oder auf Apple warten. Facetime selbst erlaubt es, bis zu 32 Nutzer zu verbinden, die dann kachelbasiert dargestellt werden. Der Umgang mit der Funktion war schon früher so problematisch, dass diese während der Entwicklung vorübergehend ausgebaut werden musste.

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