• IT-Karriere:
  • Services:

Virtualisierung: Kata Container unterstützen Amazons Firecracker-Hypervisor

Das auf die Erstellung von leichtgewichtigen VMs für Container-Umgebungen spezialisierte Open-Source-Projekt Kata Containers hat Version 1.5 veröffentlicht. Die neue Ausgabe bietet Unterstützung für den Firecracker-Hypervisor von Amazon und IBM z-Series.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Das Projekt der Kata Container unterstützt nun auch den minimalen Unterbau Firecracker.
Das Projekt der Kata Container unterstützt nun auch den minimalen Unterbau Firecracker. (Bild: Susanne Nilsson/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Das Open-Source-Projekt Kata Containers hat die Version 1.5 seiner Software veröffentlicht. Kata Containers soll die Vorteile von Containern und virtuellen Maschinen (VM) kombinieren sowie Anwendungen plattformunabhängig besser isolieren können und setzt dafür auf lokale Hypervisor im System und einen Micro-Kernel für die minimale VM. Darauf läuft dann der Container. Zusätzlich zu Qemu und der reduzierten Variante Nemo unterstüzten die Kata Containers in Version 1.5 auch Firecracker von Amazon.

Stellenmarkt
  1. QEST Quantenelektronische Systeme GmbH, Holzgerlingen
  2. über duerenhoff GmbH, Waiblingen

Der Cloud-Anbieter hatte den Firecracker Hypervisor im vergangenen November unter eine Open-Source-Lizenz gestellt. Für Kata Containers sei dies ein Glücksfall gewesen, heißt es seitens der Entwickler. Man habe auf Wunsch der Nutzer und Community nach einem minimalistischen Hypervisor für einfache Einsatzzwecke gesucht und ihn mit Firecracker gefunden.

Die Unterstützung mehrerer Hypervisor sei bei Kata Containers von Anfang an geplant gewesen, um einen Ausgleich zwischen Funktionalität, Größe und Sicherheit schaffen zu können. Die Verwendung von Firecracker sei dabei als Ergänzung zu Qemu gedacht, eben weil der Funktionsumfang von Firecracker klar eingeschränkt sei. Die Nutzung von Qemu diene weiter fortgeschritteneren Einsätzen, bei denen etwa die Zuweisung von Geräten notwendig sei. Dieser Unterschied mache sich vor allem bei der Verwendung von Kubernetes bemerkbar.

Eine weitere Neuerung in Version 1.5 der Kata Containers ist die Unterstützung für die S390-Architektur der IBM Z-Series. IBM hat dafür mit den Kata-Container-Entwicklern zusammengearbeitet. Neu ist auch die Integration von Containerd über ein neues Shim-API. Damit verbessere sich das Management der Zustände von Containerd, so die Entwickler. Weitere Details liefert die Ankündigung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Bisi51 28. Jan 2019

Als ich die Überschrift gelesen habe, habe ich direkt an Back to the Future gedacht. Oder...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4a - Test

Das Pixel 4a ist Googles neues Mittelklasse-Smartphone: Es kostet 350 Euro und hat unter anderem die gleiche Hauptkamera wie das Pixel 4.

Google Pixel 4a - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
Indiegames-Rundschau
Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
  2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
  3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


      •  /