• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft: Azure löscht aus Versehen Datenbanken von Kunden

Eine Reihe von Fehlern in Microsofts Azure-Cloud führte wohl dazu, dass einige der gehosteten Datenbanken von dem Anbieter automatisiert gelöscht worden sind. Kunden könnten so eventuell Daten aus einem Zeitraum von fünf Minuten verloren haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Löschen von Daten kann auch automatisch geschehen.
Das Löschen von Daten kann auch automatisch geschehen. (Bild: Ervins Strauhmanis/Flickr.com/CC-BY 2.0)

In den vergangenen Tagen prägten die Azure- und Office365-Cloud von Microsoft immer wieder einige Fehler, so dass sich etwa Kunden nicht anmelden und so auch nicht auf die Dienste zugreifen konnten. Eine Reihe von Fehlern in diesem Zusammenhang führte für einige Kunden offenbar zum Datenverlust, da das Unternehmen wohl bestimmte Azure-SQL-Datenbanken automatisiert gelöscht hat.

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Das berichtet das Magazin The Register, das eine entsprechende Nachricht an Azure-Kunden einsehen konnte. Demnach handelt es sich dabei um jene Datenbanken, die die Funktion Key Vault zur Transparent Data Encryption (TDE) verwenden, also zum Verschlüsseln ihrer Daten. Microsoft hat die betroffenen Datenbanken zwar inzwischen wiederhergestellt, allerdings aus einem bis zu fünf Minuten alten Schnappschuss. Die in diesem Zeitraum verarbeiteten und angefallenen Daten sind für die Azure-Kunden also dauerhaft verloren gegangen.

Darüber hinaus fordert Microsoft seine Kunden wohl dazu auf, zu überprüfen, ob es überhaupt zu einem Datenverlust gekommen ist und sich dann nötigenfalls an den Azure-Support zu wenden. Der Konzern bittet außerdem um Entschuldigung und bietet als Wiedergutmachung eine kostenlose Nutzung der wiederhergestellten Datenbanken für zwei Monate sowie der originalen Datenbanken für drei Monate an.

Ursache für den Ausfall waren wohl Fehler in der DNS-Konfiguration, so dass der Dienst auf einen anderen Anbieter umgestellt werden musste. Hierbei wurde ein Prozess angestoßen, der die geschützten Datenbanken automatisch löscht, sobald die Schlüssel aus dem sogenannten Key Vault entfernt werden. Microsoft will wohl noch in dieser Woche eine detaillierte Analyse zu dem Vorfall veröffentlichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. gratis

Hotohori 31. Jan 2019

Der Unterschied ist: wenn das Unternehmen Mist baut, haben sie Daten verloren, wenn...

Suchiman 31. Jan 2019

Durable nach 5 Minuten* Das Transaction Log wird alle 5 Minuten backup'd, in dem fall...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 20 (Ultra) - Hands On

Die neuen Galaxy Note 20 und Galaxy Note 20 Ultra von Samsung kommen wieder mit dem S Pen.

Samsung Galaxy Note 20 (Ultra) - Hands On Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /