Container-Werkzeug: Docker-Alternative Podman erreicht Version 1.0

Das Werkzeug Podman bietet eine Alternative zur Kommandozeile von Docker, allerdings ohne den großen Docker-Daemon verwenden zu müssen. Stattdessen wird direkt auf Kubernetes aufgesetzt, und Podman ist nun eine vollständige Container-Engine.

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Das Maskottchen von Podman sind Robben.
Das Maskottchen von Podman sind Robben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Seit fast sechs Jahren gibt es mit Docker eine Software zur Containerverwaltung unter Linux, die dieser Technik zu einer großen Verbreitung geholfen hat. Seitdem hat sich die Software rund um die Containertechnik aber ebenfalls weiterentwickelt. Das zeigt sich etwa deutlich an dem Werkzeug Podman, das nun in Version 1.0 zur Verfügung steht und eine Alternative zur Kommandozeile von Docker bieten soll, dafür jedoch auf andere Grundlagen setzt.

Statt wie bei Docker üblicherweise viel in einem Daemon zu bündeln, liefert Podman die zum Containerbetrieb notwendigen Funktionen, indem es auf andere bestehende Technik aufsetzt. Dazu gehört vor allem die Laufzeitumgebung CRI-O, die wiederum direkt auf der Containerorchestrierung Kubernetes basiert. Das erklärt auch die Namensherkunft von Podman. So verwendet Kubernetes den Begriff Pod als Bezeichnung für eine Gruppe zusammengefasster Container.

Podman unterstützt eben diese Pods nun nativ sowie die Interaktion mit diesen mit Hilfe der YAML-Konfigurationsdateien für Kubernetes. Ebenso ermöglicht Podman den Betrieb von Containern ohne Root-Rechte und den Zugriff beziehungsweise die Steuerung von entfernten Podman-Instanzen über die Varlink-API.

Die nun verfügbare Version 1.0 ermöglicht außerdem erstmals das Signieren von Containerabbildern, die Verwendung eines minimalen Init-Systems im Container selbst sowie das Kommando podman play kube, mit dem Pod auf Grundlage der erwähnten YAML-Dateien von Kubernetes erstellt werden können. Unterstützt und genutzt wird Podman unter anderem von den kommerziellen Linux-Distributoren Suse und Red Hat.

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