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Sims Me: Deutsche Post gibt Whatsapp-Konkurrenz zweite Chance

Die Deutsche Post hält vorerst an ihrem bei Privatpersonen fast erfolglosen Messenger Sims Me fest. Bei den Geschäftskunden gab es kürzlich Neuzugänge.
/ Achim Sawall
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Sims Me (Bild: Deutsche Post)
Sims Me Bild: Deutsche Post

Trotz eines Sparprogramms hält die Deutsche Post an ihrem Messenger Sims Me fest. "Wir sehen momentan eine deutlich steigende Nachfrage, nicht bei Privatpersonen, aber dafür aus Unternehmen", sagte Post-Chef Frank Appel dem Berliner Tagesspiegel(öffnet im neuen Fenster). Bei Privatpersonen ist das Chatprogramm praktisch unbekannt.

Mehrere größere Kunden seien kürzlich hinzugekommen, erklärte Appel. Mindestens bis Ende des Jahres solle der Betrieb von Sims Me Business fortgesetzt werden. Dann werde entschieden, wie es weitergeht. Bisher sei man optimistisch für den weiteren Betreib, erklärte Appel. Gegenwärtig habe die App mehr als 300 Geschäftskunden, darunter der Bayerische Landkreistag und die VW-Tochter Volkswagen Financial Services.

Das Logistikunternehmen startete den mobilen Messenger Sims Me am 13. August 2014 mit dem erklärten Ziel, Whatsapp und Snapchat Konkurrenz zu machen. Das Messaging-Tool verfügte von Anfang an über End-to-End-Verschlüsselung.

"Nachrichten, die durch Sims Me verschickt werden, werden auf dem Handy des Senders nach AES-256 symmetrisch und SSL-verschlüsselt über die Sims-Me-Server an den Empfänger übertragen", erklärte das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 2014. "Damit der Empfänger die Nachricht lesen kann, benötigt er den entsprechenden Schlüssel." Dieser werde im RSA-2048 Verfahren asymmetrisch für jeden Empfänger der Nachricht einzeln verschlüsselt und verschickt. Der Schlüssel zum Lesen der Nachricht könne nur auf dem Smartphone des jeweiligen Empfängers entschlüsselt werden. Für 89 Cent werde eine Selbstzerstörungsfunktion wie bei Snapchat geboten, die auf alle Nachrichten angewendet werden könne.


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