Diesen Monat veröffentlicht Microsoft zwei Sicherheitspatches. Damit werden eine als gefährlich klassifizierte Sicherheitslücke in Windows und zwei Sicherheitslecks in Office beseitigt.
Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Die Auseinandersetzung zwischen Novell und Microsoft um Wordperfect landet vor einem Geschworenengericht. Das Wettbewerbsverfahren begann 2004, ein US-Bundesgericht hat nun der letzten Berufung von Novell stattgegeben.
Thomas Fuchs hat mit MicroJS eine Sammlung von Micro-Frameworks in Javascript gestartet. Die dort versammelten Bibliotheken decken nur wenige Funktionen ab, sind aber allesamt weniger als 5 KByte groß.
Opera hat unter dem Namen Dragonfly eine Sammlung von Entwicklerwerkzeugen veröffentlicht. Ähnlich wie Firebug oder der Inspector des Webkit-Projekts soll Dragonfly Webdesignern und Entwicklern das Leben leichter machen.
Die Windows-7-Anwendung Bins erlaubt die Stapelung von Programmicons in der Taskbar des Betriebssystems. So kann der Anwender thematisch passend Programme gruppieren und das Chaos in der Taskleiste lichten.
Der Streaming-Musikdienst Spotify baut mit einer neuen Softwareversion seinen Dienst um. Der schwedische Anbieter setzt nun verstärkt auf bezahlte Musikdownloads und die Synchronisation von Musik auf mobilen Endgeräten.
Hinter den angeblichen Bildern des toten Osama Bin Laden verbergen sich Würmer und Trojaner, warnen Sicherheitsexperten. Auch auf Facebook wird ein Link verbreitet, unter dem ein Video der Tötung des Terrorchefs zu finden sein soll und hinter dem sich tatsächlich ein Wurm verbirgt.
Oracle will das mit Sun übernommene Open-Source-Projekt Hudson an die Eclipse Foundation übergeben und so seinen guten Willen unter Beweis stellen. Streit um das Continuous-Integration-System hatte dazu geführt, dass Hudson-Entwickler unter dem Namen Jenkins einen Hudson-Fork eröffneten.
Die Darpa hat es offensichtlich geschafft, ein System zu entwickeln, mit dem Videoarchive durchsucht und Videos automatisiert ausgewertet werden können. Das System soll jetzt einem Praxistest unterzogen werden.
Nokia hat die Qt-Entwicklungsumgebung 1.1 für Symbian samt Qt 4.7.3 und Qt Mobilty 1.1.3 veröffentlicht. Ebenfalls enthalten ist Qt Quick, mit dessen Framework touchscreenoptimierte Benutzeroberflächen schneller entwickelt werden können.
Mit JBoss Enterprise Data Grid 6 hat Red Hat einen verteilten Datencache vorgestellt und in einem Early-Access-Programm zur Verfügung gestellt. Die Technik basiert unter anderem auf NoSQL-Techniken, die auch in Amazons Dynamo eingesetzt werden.
Der mobile Sprachnachrichtendienst Woizzer ist nun offiziell gestartet. Mit Apps für iPhone, Android und Blackberry können Nutzer kostenlos Freunde benachrichtigen, auch per E-Mail oder direkt auf deren Facebook-Profil.
Der Entwickler des Tor-Buttons Mike Perry will sich künftig auf die Programmierung des Tor-Browsers konzentrieren. Der Tor-Button für Firefox wird nicht mehr weiterentwickelt - er ist laut Perry ein "sicherheitstechnischer Albtraum".
Mit Updates für drei Linux-Kernel haben die Entwickler teils kritische Fehler beseitigt. Der aktuelle Kernel 2.6.38 wurde zum inzwischen fünften Mal aktualisiert. Kernel 2.6.27 erhielt die meisten Korrekturen und einige neuen Funktionen.
Microsoft hat ein Sicherheitsupdate für Smartphones mit Windows Phone 7 veröffentlicht. Das Update klassifiziert die neun bei Comodo entwendeten SSL-Zertifikate nicht länger als vertrauenswürdig.
Besitzer des Desire HD erhalten ab heute das Update auf Android 2.3 alias Gingerbread. Die neue Android-Version für das Desire HD wird drahtlos verteilt.
Todd Ditchendorf hat nach dreieinhalb Jahren die finale Version 1.0 seines Browserbaukastens Fluid veröffentlicht, mit der unter Mac OS X websitespezifische Anwendungen erzeugt werden, die als separate Programme lauffähig sind.
Die Web-TV-Software Miro 4.0 ist in einer ersten Betaversion erschienen. Sie kann erstmals auch die iTunes-Datenbank des Anwenders nutzen und darin enthaltene Musikstücke abspielen.
Schneller und mit einem weitgehend neu geschriebenen Attributmodul ist die Javascript-Bibliothek jQuery in der Version 1.6 veröffentlicht worden. Zudem ist die neue Version schneller als ihre Vorgänger.
Mit der aktuellen Version des NAS-Betriebssystems FreeNAS kann das Medium mit dem installierten Betriebssystem nicht mehr zusätzlich als Speicher genutzt werden. Außerdem wurde die GUI überarbeitet und die Unterstützung für diverse Protokolle verbessert.
Mehr neue Funktionen als jede Version von PostgreSQL bisher soll die Version 9.1 bieten, die ab sofort in einer ersten Betaversion zum Download bereitsteht. Sie beherrscht unter anderem eine synchrone Replikation.
Opera hat unter dem Codenamen Swordfish eine erste Alphaversion von Opera 11.5 veröffentlicht. Zugleich wurde Opera Next vorgestellt, eine Art Entwicklerkanal mit aktuellen Opera-Snapshots.
Google bietet den sogenannten Canary Build seines Browsers Google Chrome ab sofort auch für Mac OS X an. Dabei handelt es sich um eine kaum getestete Entwicklerversion des Browsers, in die Neuerungen zuerst einfließen.
Gegen Autorun-Angriffe, die Schadcode beim Einlegen eines Speichermediums automatisch starten, soll ein neues Softwarewerkzeug von Bitdefender helfen. Der Bitdefender Immunizer verhindert, dass andere Programme eine autorun.inf auf dem behandelten Speichermedium ablegen.
Die freie Webanalyse Piwik 1.4 unterstützt künftig IPv6, allerdings zunächst nur experimentell. Zudem können Berichte gezielt als HTML- und PDF-Datei per E-Mail verschickt werden.
Der KDE-Entwickler Martin Gräßlin schlägt Änderungen für den Kwin vor. So soll eine Binärschnittstelle für Effekte etabliert werden. Die Effekte selbst könnten zukünftig auch in Javascript geschrieben werden.
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen im letzten Jahr ist es den Mozilla-Entwicklern jetzt gelungen, ihren Browser Firefox in der Linux-Version mit GCC 4.5 und aggressiven Optimierungen zu kompilieren. Dadurch soll der Browser unter Linux deutlich schneller werden.
Die BSD-Variante OpenBSD ist in Version 4.9 erschienen. Das Entwicklerteam hat eine Vielzahl von Anwendungen aktualisiert. OpenSSH bekommt mit Version 5.8 neue Funktionen.
Mit der Veröffentlichung von Npm 1.0 hat der Paketmanager für den quelloffenen Javascript-Server Node.js seinen ersten Code Freeze erreicht. Tiefgreifende Änderungen und neue Funktionen werden zugunsten der Stabilität für mindestens sechs Monate nicht in die Entwicklung einfließen.
Mit dem für den Crystal-HD-Chip verantwortlichen Treiber können künftig im freien Videoplayer Mplayer-Videos herunterskaliert werden, bevor sie in den Speicher kopiert werden. Das soll auf mancher Hardware die CPU-Last verringern.
Die aktuelle Version der Routerdistribution Fli4L 3.6.0 unterstützt UMTS sowie Grundfähigkeiten für IPv6. Benutzt wird der Linux-Kernel 2.6.32. Außerdem sind viele Updates in die neue Version eingeflossen.
Easeus hat seine Windows-Software Todo Backup in Version 2.5 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung sind durchsuchbare Backups von Festplatten und Partitionen. Einzelne Dateien können aus dem Backup bei Bedarf wiederhergestellt werden, ohne die gesamte Partition sichern zu müssen.
Die Mozilla Labs haben Version 0.2 des Projekts Chromeless veröffentlicht. Damit können Desktopapplikationen mit Webtechniken entwickelt werden. In der neuen Version wird die gleiche Rendering-Engine wie in Firefox 4.0 eingesetzt, die HTML 5 beherrscht.
Die Document Foundation hat die dritte Betaversion von Libreoffice 3.4 veröffentlicht. Es ist die letzte Beta, bevor Ende Mai 2011 der Openoffice-Ableger in einer neuen Hauptversion erscheint.
Spätestens Ende Mai 2011 will LG erste Meego-Geräte als Prototypen vorstellen. Was für Geräte der Hersteller auf der Meego-Konferenz zeigen wird, ist noch offen.
Mit Firefox 4.0.1 werden mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Zudem stehen Sicherheitspatches für ältere Firefox-Versionen sowie für Thunderbird und Seamonkey zum Herunterladen zur Verfügung.
Das Entwicklungsframework für mobile Applikationen Phonegap ist in der Version 0.9.5 erschienen. Es erlaubt, HTML5-Applikationen in native Apps für iOS, Android, Blackberry, WebOS, Windows Mobile, Symbian und Bada zu entwickeln.
Phase One hat seinen Kamerarohdatenentwickler Capture One für Windows und Mac OS X aktualisiert. Die neue Version 6.2 unterstützt weitere Rohdatenformate aktueller Kameras. Außerdem wurden die Maskierungsfunktionen zur Retusche verbessert.
Dropbox hat für seinen Onlinespeicherdienst eine neue Version der Clientsoftware vorgestellt, die das Sicherheitsproblem beheben soll, mit dem die Zugangsdaten über eine Konfigurationsdatei entwendet werden können. Noch befindet sich Dropbox 1.2.0 in einer experimentellen Phase.
Nikons Echtheitsprüfung für Digitalkamerafotos ist nach Angaben des russischen Softwarehauses Elcomsoft geknackt worden. Nun können beliebige Bilder mit dem Echtheitszertifikat manipuliert werden und es ist nicht mehr sicher, dass sie ohne Änderungen direkt aus den Nikon-Kameras stammen.
In Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - ist erstmals die umstrittene Unity-Benutzeroberfläche auch in der Desktopversion Standard. Unity ist Canonicals Alternative zu Gnome 3 und optisch verspielter als sein Pendant.
Nach einer langen Preview-Phase hat AMD den WHQL-geprüften Grafiktreiber Catalyst 11.4 für ATI- und AMD-Grafiklösungen freigegeben. Der Treiber bringt einige Leistungsverbesserungen und einfachere Konfiguration von Mehrschirmsetups mit.
Wer unterwegs Rohdatenfotos samt Exif-Daten betrachten und ordnen will, kann dies mit Photosmith auch auf Apples iPad tun. Dank eines Plugins für Adobe Lightroom können zudem erstellte Keywords und Photosammlungen per WLAN mit Rechnern synchronisiert werden.
Die Firefox-Erweiterung Awesomebar HD beschert Firefox ein kombiniertes Such- und URL-Feld, ähnlich wie es Chrome bietet. Allerdings verspricht Mozilla, dabei die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen.
Für den Dropbox-Konkurrenten Sugarsync gibt es nun eine eigene Anwendung für Android-Geräte. Damit können Anwender auf ihre beim Onlinespeicherdienst gesicherten Daten zugreifen. Auch ein automatisches Backup des Android-Geräts ist in der neuen Version möglich.
Evernote hat seinen gleichnamigen Notizzetteldienst in der Mac-Variante um eine Twitter- und Webpublikationsfunktion erweitert. Außerdem kann der Anwender nun gesprochene Notizen direkt in der Anwendung aufzeichnen.
Die Entwickler von Tenfourfox haben spezielle Versionen von Firefox 4 für jeden einzelnen PowerPC-Prozessor erstellt. Mozilla selbst hatte die Unterstützung für diese Plattform aufgegeben. Nun ist Version 4.01 fertig.
Google hat seinen Browser Chrome in der stabilen Version 11 veröffentlicht. Chrome 11 unterstützt das noch in Entwicklung befindliche Speech Input API des W3C, über das der Browser gesprochene Sprache in Text umwandelt.