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Kwin

Effekte vielleicht bald in Javascript-Code

Der KDE-Entwickler Martin Gräßlin schlägt Änderungen für den Kwin vor. So soll eine Binärschnittstelle für Effekte etabliert werden. Die Effekte selbst könnten zukünftig auch in Javascript geschrieben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Kwin: Effekte vielleicht bald in Javascript-Code

Der KDE-Entwickler Martin Gräßlin stellt in seinem Blog einige Ideen für den Compositor Kwin vor, an dem er hauptsächlich arbeitet. Der Vorschlag, auf dem fast alle anderen aufbauen, ist eine Binärschnittstelle (ABI) für Effekte. Nach Gräßlins Meinung wird diese jedoch frühestens mit KDE 4.8 stabil und voll funktionsfähig sein.

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Weiterhin sollen die vorhandenen Effekte auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden. Anschließend sollen unnötige Effekte aus Kwin entweder in die KDE-Plasma-Addons verlagert oder komplett ausgelagert werden. Wohin, ist noch offen, allerdings möchte Gräßlin auf keinen Fall bereits geschriebenen Code verwerfen. Genau dafür ist die ABI nötig.

Auch soll entschieden werden, welche Effekte tatsächlich über eine GUI verstellbar sein sollen. So erklärt Gräßlin, es gebe keinen Grund, warum Nutzer in der Lage sein sollten, die Fenstergeometrie zu ändern. Weiter schreibt er, ein vernünftiges GUI sei notwendig, um die Effekte zu steuern. Denn zurzeit ist es möglich, Effekte, die sich gegenseitig behindern, gleichzeitig zu aktivieren. Außerdem solle das Interface mehr Informationen zu den einzelnen Effekten enthalten, als es jetzt der Fall ist.

Effekte in Javascript-Code statt C++

Außerdem sollten die Effekte in Javascript statt C++ geschrieben werden, sobald eine ABI zur Verfügung stehe. Gräßlin schreibt, er hoffe, die KDE-Entwicklergemeinde von dieser Idee überzeugen zu können. Ein Unit-Test-Framework soll ebenfalls implementiert werden, um nicht ständig den X-Server neu starten zu müssen. Die Entwicklung des Frameworks, wie Gräßlins sie sich vorstellt, soll einen einfachen Übergang hin zu Wayland gewährleisten.

Zuletzt schlägt Gräßlin vor, den Compositor eigenständig kompilieren zu können, um ihn anschließend in einem speziellen Fenster zu testen. Alle Vorschläge zusammengefasst könnten in einer Art IDE für Effekte münden. Mit dieser sollen einfache Effekte wie Fensterbewegungen verknüpft mit OpenGL-Shadern schnell erstellt werden. Damit könnten die KDE-Designer besser entscheiden, welche Effekte in KDE aufgenommen werden sollen.

Ob und wann die von Gräßlin gemachten Vorschläge umgesetzt werden, steht noch nicht fest. Gräßlin jedoch gibt sich zuversichtlich. Zumindest die ABI sollte implementiert werden. Vorausgesetzt, Gräßlin bleibt dem KDE-Projekt treu.

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Thomas S. 03. Mai 2011

Es ist halt wie mit Firefox. Wenn man Addons mit Javascript entwickeln kann, kann jeder...

Dorsai! 03. Mai 2011

Wenn man seine Blogeinträge ließt kommt es manchmal schon ein bisschen trollig rüber...

Seitan-Sushi-Fan 02. Mai 2011

Dank WebGL ist davon auszugehen, dass es in Zukunft genügend Entwickler geben wird, die...


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