Die Ankündigung von Qt 5 wird auch KDE beeinflussen. Erste Arbeiten für KDE 5 haben bereits begonnen, denn einige KDE-Entwickler kennen die Pläne für Qt schon länger.
Die Sicherheitsexperten von Vupen haben eine Reihe von Sicherheitslücken in Google Chrome entdeckt, mit dem sie Schadcode über den Browser ausführen können. Eigentlich ist Chrome darauf ausgerichtet, solche Angriffe im Vorfeld abzuwehren.
Die Aurora genannte Vorabversion von Firefox unterstützt seit kurzem CSS Animations. Firefox 4 beschränkt sich noch auf die Unterstützung von CSS Transitions.
Luftaufnahmen aus fliegenden Überwachungskameras in Drohnen und anderem Fluggerät bestehen aus vielen Einzelbildern und sind zweidimensional. Die Software Pix4D wandelt sie in 3D-Modelle um, die denen von Google Earth ähneln.
Google hat eine Infrastruktur für Remote Debugging in Webkit umgesetzt. Webentwickler können damit aus einer fremden Applikation auf Debug-Informationen zugreifen, was eine bessere Integration in Entwicklungsumgebungen verspricht.
Futuremark hat einen neuen Termin für das Erscheinen des Benchmarks PCMark 7 genannt. Die Testsuite soll nun am 12. Mai 2011 veröffentlicht werden. Ein kleiner Fehler machte eine Verschiebung um neun Tage nötig.
Von ursprünglich acht Mitgliedern des Verwaltungsrats von Canonical sind inzwischen nur noch vier übrig. Dennoch will Mark Shuttleworth die Anzahl der Ubuntu-Benutzer in vier Jahren auf 200 Millionen erhöhen.
Die Linux Foundation will den Filesystem Hierarchy Standard (FHS) erneuern. Die Arbeit am FHS 3.0 hat bereits begonnen. Die für Juli 2011 geplante Veröffentlichung soll den sieben Jahre alten Standard aktualisieren.
Nokias Entwicklerkit Qt wird grundlegend überarbeitet. In rund einem Jahr soll mit Qt 5 eine neue Majorversion erscheinen. Basis für die neue Generation bilden Qt Quick, QML Scenegraph, Project Lighthouse und Qt Webkit.
Das Latex-Frontend Lyx 2.0 erhält Zugriff auf den Thesaurus von Openoffice.org und markiert falsche Wörter schon während der Eingabe. Die neue Version unterstützt auch mehr Latex-Befehle und drei neue Backends.
Die Linux-Distribution Zenwalk 7.0 ist nun auch als Live-System erschienen. Dieses enthält einen Installer, der auf den Slackware-Live-Skripten basiert.
Die Document Foundation hat eine weitere Betaversion von Libreoffice 3.4 veröffentlicht. Ursprünglich waren nur drei Betas geplant gewesen. Weiterhin ist geplant, die finale Version diesen Monat fertigzubekommen.
Apple verzögert die Herausgabe des Quellcodes zweier Webkit-Bestandteile des iOS 4.3 seit fast zwei Monaten. Die Bibliotheken Webcore und Javascriptcore stehen unter der LGPL und der BSD-Lizenz.
Joe Hewitt, verantwortlich unter anderem für Facebooks iPhone-App, verlässt Facebook. Hewitt hatte zusammen mit Dave Hyatt und Blake Ross einst mit der Entwicklung von Firefox begonnen und startete das Projekt Firebug.
Mit der neuen Version der Erweiterung Cloudmagic von Webyog können Nutzer von Google Mail und Google Docs ihre E-Mails und Dokumente offline durchsuchen. Cloudmagic ist für die Browser Google Chrome und Mozilla Firefox erschienen.
Radioaktive Strahlung hat einen Einfluss auf die Bildsensoren moderner Digitalkameras. Diesen Effekt nutzt die Windows-Software BQScan und wertet Fotos aus, die mit einer digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen wurden und bewertet sie automatisch.
Das Open-Source-Projekt Mediagoblin will Benutzern eine freie Alternative zu Flickr, Youtube und Co. zur Verfügung stellen. Ein fünfköpfiges Gründungsteam will in den nächsten acht Monaten die Infrastruktur für den Webdienst stabilisieren und dann anbieten.
Die einst unter dem Namen Jetpack entwickelte Software SDK 1.0 soll die Entwicklung einer neuen Generation von Firefox-Erweiterungen ermöglichen, die nicht mehr an jede neue Firefox-Version angepasst werden müssen. Die jetzt erschienene Beta 5 soll die letzte sein.
Mit Cloudforms will Red Hat das Aufsetzen und Verwalten von Infrastructure-as-a-Service in Clouds vereinfachen. Cloudforms ist für den Einsatz in privaten und hybriden Clouds gedacht.
Das US-Heimatschutzministerium hat Mozilla aufgefordert, die Firefox-Erweiterung Mafiaafire von seinen Seiten zu entfernen. Mafiaafire lenkt Anfragen an gerichtlich gesperrte Domains auf andere Domains um, damit die Angebote dahinter erreichbar bleiben.
Diesen Monat veröffentlicht Microsoft zwei Sicherheitspatches. Damit werden eine als gefährlich klassifizierte Sicherheitslücke in Windows und zwei Sicherheitslecks in Office beseitigt.
Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Die Auseinandersetzung zwischen Novell und Microsoft um Wordperfect landet vor einem Geschworenengericht. Das Wettbewerbsverfahren begann 2004, ein US-Bundesgericht hat nun der letzten Berufung von Novell stattgegeben.
Thomas Fuchs hat mit MicroJS eine Sammlung von Micro-Frameworks in Javascript gestartet. Die dort versammelten Bibliotheken decken nur wenige Funktionen ab, sind aber allesamt weniger als 5 KByte groß.
Opera hat unter dem Namen Dragonfly eine Sammlung von Entwicklerwerkzeugen veröffentlicht. Ähnlich wie Firebug oder der Inspector des Webkit-Projekts soll Dragonfly Webdesignern und Entwicklern das Leben leichter machen.
Die Windows-7-Anwendung Bins erlaubt die Stapelung von Programmicons in der Taskbar des Betriebssystems. So kann der Anwender thematisch passend Programme gruppieren und das Chaos in der Taskleiste lichten.
Der Streaming-Musikdienst Spotify baut mit einer neuen Softwareversion seinen Dienst um. Der schwedische Anbieter setzt nun verstärkt auf bezahlte Musikdownloads und die Synchronisation von Musik auf mobilen Endgeräten.
Hinter den angeblichen Bildern des toten Osama Bin Laden verbergen sich Würmer und Trojaner, warnen Sicherheitsexperten. Auch auf Facebook wird ein Link verbreitet, unter dem ein Video der Tötung des Terrorchefs zu finden sein soll und hinter dem sich tatsächlich ein Wurm verbirgt.
Oracle will das mit Sun übernommene Open-Source-Projekt Hudson an die Eclipse Foundation übergeben und so seinen guten Willen unter Beweis stellen. Streit um das Continuous-Integration-System hatte dazu geführt, dass Hudson-Entwickler unter dem Namen Jenkins einen Hudson-Fork eröffneten.
Die Darpa hat es offensichtlich geschafft, ein System zu entwickeln, mit dem Videoarchive durchsucht und Videos automatisiert ausgewertet werden können. Das System soll jetzt einem Praxistest unterzogen werden.
Nokia hat die Qt-Entwicklungsumgebung 1.1 für Symbian samt Qt 4.7.3 und Qt Mobilty 1.1.3 veröffentlicht. Ebenfalls enthalten ist Qt Quick, mit dessen Framework touchscreenoptimierte Benutzeroberflächen schneller entwickelt werden können.
Mit JBoss Enterprise Data Grid 6 hat Red Hat einen verteilten Datencache vorgestellt und in einem Early-Access-Programm zur Verfügung gestellt. Die Technik basiert unter anderem auf NoSQL-Techniken, die auch in Amazons Dynamo eingesetzt werden.
Der mobile Sprachnachrichtendienst Woizzer ist nun offiziell gestartet. Mit Apps für iPhone, Android und Blackberry können Nutzer kostenlos Freunde benachrichtigen, auch per E-Mail oder direkt auf deren Facebook-Profil.
Der Entwickler des Tor-Buttons Mike Perry will sich künftig auf die Programmierung des Tor-Browsers konzentrieren. Der Tor-Button für Firefox wird nicht mehr weiterentwickelt - er ist laut Perry ein "sicherheitstechnischer Albtraum".
Mit Updates für drei Linux-Kernel haben die Entwickler teils kritische Fehler beseitigt. Der aktuelle Kernel 2.6.38 wurde zum inzwischen fünften Mal aktualisiert. Kernel 2.6.27 erhielt die meisten Korrekturen und einige neuen Funktionen.
Microsoft hat ein Sicherheitsupdate für Smartphones mit Windows Phone 7 veröffentlicht. Das Update klassifiziert die neun bei Comodo entwendeten SSL-Zertifikate nicht länger als vertrauenswürdig.
Besitzer des Desire HD erhalten ab heute das Update auf Android 2.3 alias Gingerbread. Die neue Android-Version für das Desire HD wird drahtlos verteilt.
Todd Ditchendorf hat nach dreieinhalb Jahren die finale Version 1.0 seines Browserbaukastens Fluid veröffentlicht, mit der unter Mac OS X websitespezifische Anwendungen erzeugt werden, die als separate Programme lauffähig sind.
Die Web-TV-Software Miro 4.0 ist in einer ersten Betaversion erschienen. Sie kann erstmals auch die iTunes-Datenbank des Anwenders nutzen und darin enthaltene Musikstücke abspielen.
Schneller und mit einem weitgehend neu geschriebenen Attributmodul ist die Javascript-Bibliothek jQuery in der Version 1.6 veröffentlicht worden. Zudem ist die neue Version schneller als ihre Vorgänger.
Mit der aktuellen Version des NAS-Betriebssystems FreeNAS kann das Medium mit dem installierten Betriebssystem nicht mehr zusätzlich als Speicher genutzt werden. Außerdem wurde die GUI überarbeitet und die Unterstützung für diverse Protokolle verbessert.
Mehr neue Funktionen als jede Version von PostgreSQL bisher soll die Version 9.1 bieten, die ab sofort in einer ersten Betaversion zum Download bereitsteht. Sie beherrscht unter anderem eine synchrone Replikation.
Opera hat unter dem Codenamen Swordfish eine erste Alphaversion von Opera 11.5 veröffentlicht. Zugleich wurde Opera Next vorgestellt, eine Art Entwicklerkanal mit aktuellen Opera-Snapshots.
Google bietet den sogenannten Canary Build seines Browsers Google Chrome ab sofort auch für Mac OS X an. Dabei handelt es sich um eine kaum getestete Entwicklerversion des Browsers, in die Neuerungen zuerst einfließen.
Gegen Autorun-Angriffe, die Schadcode beim Einlegen eines Speichermediums automatisch starten, soll ein neues Softwarewerkzeug von Bitdefender helfen. Der Bitdefender Immunizer verhindert, dass andere Programme eine autorun.inf auf dem behandelten Speichermedium ablegen.
Die freie Webanalyse Piwik 1.4 unterstützt künftig IPv6, allerdings zunächst nur experimentell. Zudem können Berichte gezielt als HTML- und PDF-Datei per E-Mail verschickt werden.
Der KDE-Entwickler Martin Gräßlin schlägt Änderungen für den Kwin vor. So soll eine Binärschnittstelle für Effekte etabliert werden. Die Effekte selbst könnten zukünftig auch in Javascript geschrieben werden.
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen im letzten Jahr ist es den Mozilla-Entwicklern jetzt gelungen, ihren Browser Firefox in der Linux-Version mit GCC 4.5 und aggressiven Optimierungen zu kompilieren. Dadurch soll der Browser unter Linux deutlich schneller werden.
Die BSD-Variante OpenBSD ist in Version 4.9 erschienen. Das Entwicklerteam hat eine Vielzahl von Anwendungen aktualisiert. OpenSSH bekommt mit Version 5.8 neue Funktionen.