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Browser: Remote Debugging für Webkit und Chrome

Google hat eine Infrastruktur für Remote Debugging in Webkit umgesetzt. Webentwickler können damit aus einer fremden Applikation auf Debug-Informationen zugreifen, was eine bessere Integration in Entwicklungsumgebungen verspricht.
/ Jens Ihlenfeld
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Remote-Debugging in Chrome (Bild: Google)
Remote-Debugging in Chrome Bild: Google

Webkits Web Inspector und die darauf basierenden Chrome Developer Tools sind in HTML, CSS und Javascript umgesetzt und kommunizieren über einen serialisierten Nachrichtenkanal mit der zu untersuchenden Webseite. Was ursprünglich gedacht war, um das Frontend der Entwicklerwerkzeuge vom Prozess der zu untersuchenden Seite zu trennen, erlaubt es nun, die Entwicklerwerkzeuge außerhalb des Browsers zu nutzen.

Dazu muss Chrome lediglich mit den Parametern --remote-debugging-port=9222 --user-data-dir=remote-profile(öffnet im neuen Fenster) gestartet werden. Dann kann das Debugging in einer zweiten Chrome-Instanz unter http://localhost:9222(öffnet im neuen Fenster) erfolgen. Der Zielbrowser verhält sich also wie ein Webserver, auf den über Port 9222 zugegriffen werden kann.

Umgesetzt wurde die Remote-Debugging-Infrastruktur direkt im Webkit-Repository, so dass die Funktion mit wenig Aufwand auch in anderen Webkit-Browsern wie beispielsweise Apples Safari integriert werden kann. Das könnte vor allem das Debugging auf mobilen Geräten vereinfachen.

Zudem soll das Remote-Debugging eine bessere Integration in Entwicklungsumgebungen erlauben, die darüber eigene Frontends anbinden können. Das dabei verwendete Protokoll basiert auf JSON-RPC 2.0(öffnet im neuen Fenster) . Noch aber sind die Arbeiten daran nicht abgeschlossen. Google hofft auf Feedback und will das Protokoll je nach Rückmeldungen anpassen(öffnet im neuen Fenster) . Sobald das Protokoll steht, sollen Dritte auch alternative Frontends umsetzen.


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