
Der Taktik-Shooter Rainbow Six Siege ist seit Patch 4.3 auch mit Vulkan statt Direct3D 11 spielbar. Durch weniger Draw-Calls für die CPU steigt die Bildrate, hinzu kommt Async Compute für eine bessere GPU-Auslastung. Außerdem gibt es eine dynamische Render-Auflösung.

Starke Radeon- und Ryzen-Verkäufe bescheren AMD einen Umsatzrekord und auch die Epyc-Server-CPUs helfen beim Allzeithoch. Einzig das Konsolengeschäft schwächelt, das wird aber 2020 noch exorbitant wachsen.

Neue Attacken per Microarchitectural Data Sampling (MDS) treffen Intel-Prozessoren: Bei L1DES alias Cache Out ist der L1-Puffer das Ziel, bei VRS werden Vector-Register ausgenutzt. Intel arbeitet an Microcode-Updates.

Passiv gekühlt aus heimischer Produktion: Wer den Incus A300 von Cirrus7 kauft, erhält einen Ryzen-basierten Mini-PC, der durchweg lautlos arbeitet. Besonders die clevere Kühlung ist außergewöhnlich - neben APU und Spannungswandlern hält sie auch zwei SSDs auf Temperatur.
Ein Test von Marc Sauter

Einer der größten SoC-Entwickler setzt mittlerweile auf RISC-V: Qualcomm integriert Kerne mit der offenen Befehlssatzarchitektur für den Embedded-Einsatz in aktuellen und zukünftigen Snapdragon-Chips.

Allen Lieferschwierigkeiten und Sicherheitslücken zum Trotz: Intel hat im vierten Quartal 2019 mehr als 20 Milliarden US-Dollar bei fast 7 Milliarden US-Dollar Gewinn umgesetzt, gerade die Xeons sind stark gewesen.

Der Einsatz von extrem ultravioletter Belichtung zur Fertigung von Chips für PC-Hardware und Smartphones nimmt rasant zu: Ausrüster ASML plant mit 35 Systemen - in den Jahren zuvor waren es nur 26 sowie 18 der extrem teuren Maschinen. Die Hälfte des Umsatzes stammt von ihnen.

Durch den verzögerten Wechsel von 14 nm auf 10 nm steckt Intel nicht nur bei der alten Skylake-Architektur fest, sondern auch bei PCIe Gen3: Die zehnkernigen Comet Lake sollten eigentlich PCIe Gen4 unterstützen, es scheitert aber offenbar am Chipsatz für den Sockel LGA 1200.

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

Das Reform ist nicht das schlankeste oder leichteste Notebook auf dem Markt. Allerdings ist es komplett modular und mit Open-Source-Teilen aufgebaut. Der Hersteller MNT Research will das interessante Projekt im Februar per Crowdfunding finanzieren.

In das ziemlich winzige Gehäuse des PN62 steckt Asus einen Intel-Comet-Lake-Prozessor und eine Menge Anschlüsse. Zudem passt noch ein 2,5-Zoll-Laufwerk hinein. Der PC im kompakten Gehäuse ist aber nicht ganz günstig.

Mit dem Phantom Canyon plant Intel ein NUC-System mit 28-Watt-Tiger-Lake-Prozessor und dedizierter Grafikeinheit für Spieler. Hinzu kommt Panther Canyon als klassischer Mini-PC mit integrierter Grafik.

Eigentlich wollte Intel demonstrieren, wie viel besser die eigenen Ultrabook-Chips verglichen mit AMDs (alten) Ryzen-Modellen abschneiden. Dabei zeigt sich aber auch, dass die 10-nm-Ice-Lake-Prozessoren zumindest CPU-seitig langsamer sind als ihre 14-nm-Comet-Lake-Pendants.

Google hat ambitionierte Pläne, die Nummer eins im Cloud Computing zu werden. Ein erster Schritt ist die Kooperation mit IBM. Das Unternehmen wird künftig Power-Server für Kunden vermieten - was einigen Kunden und IBMs Nischenarchitektur sicher entgegenkommt.

Mit dem Yoga C940 hat Lenovo sein 2-in-1-Gerät mit Intels 10-nm-Ice-Lake-Chips für mehr Akkulaufzeit und Performance und einem helleren Display aktualisiert. Das Resultat ist trotz erwarteter Kritikpunkte gut, wobei uns die Soundbar und der integrierte Stift viel Freude bereitet haben.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian GrĂ¼ner

Die L-Xeons für 4,5 TByte Arbeitsspeicher waren mit bis 17.000 US-Dollar Listenpreis bisher die kostspieligsten Server-CPUs von Intel. Mit Blick auf AMDs Epyc-Prozessoren werden die Chips deutlich günstiger.

Das HP Elite Dragonfly hat eigentlich alles, was ein Business-Convertible haben muss: Es ist leicht, sieht super aus, hat genügend Anschlüsse und ist extrem ausdauernd. Wir lieben nahezu jeden Aspekt daran - bis auf eine Ausnahme.
Ein Test von Oliver Nickel

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

Für Sony ist die E3 2020 nicht die richtige Bühne, um die kommende Playstation 5 zu zeigen. Das ist zumindest die Meinung des Unternehmens. Fans müssen daher erst einmal weiterraten, wie die Spielekonsole letztlich aussehen wird.

Die sechskernigen Comet Lake U für Ultrabooks nutzen bisher LPDDR3- und DDR4-Speicher. Support für sparsameren LPDDR4X hatte Intel angekündigt, aber nicht erwähnt, dass dafür ein neues Stepping notwendig ist.

Zwar sind Notebooks mit mehreren Bildschirmen nicht unbedingt neu, allerdings nimmt das Unternehmen Expanscape dies sehr ernst: Der Aurora 7 ist ein Prototyp mit sieben verschiedenen Screens, die allesamt im Gerät integriert sind. Ergänzend dazu: ein tragbarer Server mit zwei Bildschirmen.

CES 2020 Mit der DG1 hat Intel eine dedizierte Grafikkarte präsentiert. Das Modell ist jedoch nicht käuflich, sondern dient als Software Development Vehicle für Entwickler, um auf die Xe-LP-Technik zu optimieren.

Microsofts Xbox-Hardware-Chef hat einen Tray voller SoCs fotografiert: Der Chip der Xbox Series X ist trotz modernen 7-nm-Verfahrens ziemlich groß, was auf eine sehr leistungsstarke Konsole hinweist. Wir haben überschlagen, wie viele CPU-Kerne und Shader-ALUs in 400 mm² passen.
Eine Analyse von Marc Sauter

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

CES 2020 Razers neuer Gaming-PC ist gerade groß genug für eine Grafikkarte in voller Größe. Die restlichen Komponenten werden vom integrierten Intel-NUC9 gestellt, der SSD, RAM und eine 45-Watt-CPU vereint. Das macht den Tomahawk Gaming Desktop ziemlich kompakt.

CES 2020 Horseshoe Bend ist ein Foldable wie viele andere auf der CES 2020. Allerdings ist das Gerät wesentlich größer. Es soll zeigen, für was die kommende Intel-CPU-Generation Tiger Lake zu gebrauchen ist.

CES 2020 In den letzten sieben Minuten der Präsentation gab Intel dann doch noch einen Ausblick: 2020 sollen Ultrabooks mit den 10-nm-Tiger-Lake-Chips und integriertem Thunderbolt 4 mit 40 GBit/s erscheinen, auch der dedizierte Grafikchip DG1 für Notebooks ist eingeplant.

CES 2020 Am 7. Februar 2020 ist es so weit: Dann wird AMD den Threadripper 3990X veröffentlichen, eine 64-kernige Desktop-CPU für 4.000 US-Dollar. Der Prozessor überholt teils selbst eine Dual-Sockel-Xeon-Plattform.

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian GrĂ¼ner

CES 2020 Mit den Ryzen Mobile 4000 hat AMD doppelt so viel CPU-Kerne wie Intel und die schnellere Grafikeinheit im 15-Watt-Segment. Hinzu kommen leistungsstarke 45-Watt-Modelle und günstige Athlon-Zweikerner.

CES 2020 Das Zephyrus G14 ist ein leistungsfähiges, aber dennoch kompaktes Gaming-Notebook von Asus. Mit der neuen Anime-Matrix sollen Gamer ihr Gerät besser personalisieren können: Insgesamt 1.215 kleine LEDs auf der Displayrückseite ermöglichen die Darstellung von Grafiken und bewegten Bildern.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

CES 2020 Das Swift 3 von Acer wird nicht nur mit Intel-Chipsätzen der zehnten Generation auf den Markt kommen, sondern auch mit AMDs neuer Ryzen-4000-Plattform. Das Notebook ist relativ leicht und als Intel-Version mit einem Display im 3-zu-2-Format zu haben.

CES 2020 Mit dem Expertbook B9 hat Asus ein sehr leichtes, leistungsstarkes Notebook vorgestellt. Mit bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit soll sich der Laptop besonders für Business-Anwender eignen. Zusätzlich zum geringen Gewicht überzeugt das Gerät durch eine gute Tastatur und ein wandelbares Touchpad.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

CES 2020 HP erneuert sein Dragonfly-Notebook nur wenige Monate nach dem Release. Es soll mit einem 5G-Modem, neuen Intel-CPUs und einem Tracking-System von Tile ausgestattet werden. Damit soll es nicht verloren gehen.

CES 2020 Mit dem Legion Y740s hat Lenovo ein Gaming-Notebook vorgestellt, das nicht nur schnelle Prozessoren und reichlich Speicher hat: Nutzer können über die Tastatur die verschiedenen Leistungsmodi direkt auswählen.

CES 2020 Dells neues Business-Latitude wird leicht und klein sein - zumindest für ein 15-Zoll-Gerät. Hinein passen ein Comet-Lake-Prozessor und ein 87-Wattstunden-Akku. Der soll dem Notebook eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden ermöglichen.

CES 2020 Das Thinkpad X1 Carbon Gen7 mit sechs CPU-Kernen gab es hierzulande nicht, das Thinkpad X1 Carbon Gen8 erscheint auch in Deutschland. Änderungen gibt es kaum, etwa Hotkeys für Videochats.

CES 2020Weniger ist mehr bei Lenovo: Der Hersteller versucht, bei seinem Thinkcentre M90a möglichst viele Kabel zu verstecken. Der All-in-One-PC soll ab Herbst 2020 mit Intel-Comet-Lake-CPU erscheinen.

CES 2020 Als einer der ersten Hersteller verlötet Zotac einen Ryzen-Chip in einem Mini-PC und kühlt den Prozessor überdies lüfterlos. Die Zbox CA621 hat aufrüstbaren DDR4-Speicher und Steckplätze für SSDs.

CES 2020 Auch das aktuelle XPS 13 (9300) wird in diesem Jahr als Developer Edition mit Ubuntu verkauft. Auf Wunsch der Nutzer gibt es 32 GByte RAM, außerdem Support für den Fingerabdrucksensor und größere Tasten.

Radeon und Ryzen statt Intel und Nvidia: Diese Option bietet Dell mit dem Aurora Ryzen Edition. Das System kann dabei maximal mit dem schnellen Ryzen 9 3950X laufen. Trotz AMD-Edition sind aber auch Nvidia-GPUs auswählbar.

CES 2020 Mit dem XPS 13 (9300) führt Dell die beliebte Ultrabook-Reihe fort: Im Inneren stecken Intels Ice-Lake-Chips samt LPDDR4X-Speicher, die Displays werden heller und zeigen mehr Pixel in der Vertikalen.

Ungewöhnliches Vorgehen: AMD hat den sechskernigen Ryzen 5 1600 von 2017 neu aufgelegt. Im Inneren stecken nun Cores mit der Zen+ genannten Architektur, was bessere Cache-Latenzen und höhere Boost-Frequenzen bedeutet. Für 100 Euro macht das die CPU interessant.

Die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat zwei Quadcore-Prozessoren für Notebooks/Desktops und Server veröffentlicht: Die 28-nm-Chips liefern dank GS464V-MIPS-Architektur und höherem Takt deutlich mehr Performance, zudem wird DDR4-Speicher unterstützt.

Unter dem Namen Comet Lake S arbeitet Intel an schnelleren Prozessoren für den Frühling 2020. Die Modellpalette für den Sockel LGA 1200 umfasst über zwei Dutzend neuer 14-nm-Chips von zwei bis zehn Kernen.

Mit dem Quicksilver plant Ampere die nächste Generation an ARM-Servern: Technisch ähnlich wie AWS' Graviton2 soll der Chip durch mehr Kerne, sehr viele PCIe-Gen4-Lanes und 2-Sockel-Unterstützung überzeugen.

In China schreitet die Entwicklung von x86-Prozessoren weiter voran: Für Desktops will Zhaoxin die KX-7000 mit 7 nm und DDR5-Speicher fertigen, für Server sind die KH-40000 mit 32 Kernen geplant.

Zuwachs bei künstlicher Intelligenz: Intel will seinen KI-Bereich durch einen weiteren Zukauf verbessern. Die israelischen Habana Labs haben mit dem Gaudi für Training und dem Goya für Inferencing zwei Designs entwickelt, die sich zu den bisherigen NNPs der Intel-Tochter Nervana gesellen.

Die 14-nm-Knappheit bei Intel wird obskur: Der Hersteller hat den Pentium G3420 von 2013 erneut ins Angebot aufgenommen. Der 22-nm-Haswell-Chip ist eigentlich längst ausgelaufen, wird aber reanimiert.

Erste chinesische Hersteller bauen ungewöhnliche Mini-PCs mit AMD-CPUs. Ein Beispiel ist der Maxtang VHFP30 mit AMD Ryzen 5 2500U und passiver Kühlung. Auch an Anschlüssen fehlt es dem System nicht.