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Thinkpad X1 Carbon Gen9 im Test: Oh du hassgeliebtes Knubbel-Book!

10-nm-Prozessor und 16:10-Display: Das Thinkpad X1 Carbon Gen9 hat viele tolle Eigenschaften, bei den Eingabegeräten aber patzt Lenovo.

Ein Test von veröffentlicht am
Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen9 im Test
Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen9 im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Thinkpad X1 Carbon ist seit der ersten Revision das Topmodell unter Lenovos Business-Geräten: Es kombiniert eine hohe Leistung mit einer kompakten Bauweise, statt spiegelnder Touch-Displays oder Convertible-Attitüden gibt es hier ein klassisches Ultrabook.

Mit der Gen9 hat Lenovo das Thinkpad X1 Carbon kräftig umgebaut: Anschlüsse, Peripherie, Display, Prozessor - alles neu. Auch die bei den beiden Vorgängern kritisierten Eingabegeräte hätten eine Verbesserung erhalten müssen, ausgerechnet dort nahm Lenovo aber fast keine Änderungen vor.

Verglichen mit Gen7/Gen8 erfuhr das Gehäuse erneut eine leichte Schrumpfkur, auch das nur zu sehen ist, wenn alle Geräte nebeneinander liegen. Mit 315 x 222 x 15 mm statt 323 x 218 x 15 mm fällt die Grundfläche kompakter aus, das Gewicht steigt mit 1,13 kg statt 1,08 kg ein bisschen an. Das lässt sich zwar messen, in der Hand oder im Rucksack ist es allerdings egal.

Gute Anschlussvielfalt

Ältere Modelle wie das Gen6 sind ebenfalls einen Daumenbreit schmaler, kurioserweise aber flacher, da die nun länglichen Gummifüße höher ausfallen. Der größere Abstand zum Tisch dürfte dem Gerät allerdings wortwörtlich mehr Luft im Ansaugebereich geben - das ist tendenziell gut für die Lautheit und die Temperaturen.

  • Thinkpad X1 Carbon Gen9 (Bild: Golem.de)
  • Das Display nutzt das 16:10-Format (Bild: Golem.de)
  • Eingabegeräte des Thinkpad X1 Carbon Gen9 (Bild: Golem.de)
  • Die Trackpoint-Tasten sind flach ... (Bild: Golem.de)
  • ... der Knubbel selbst bleibt unangetastet. (Bild: Golem.de)
  • Die Tastenkappen und der Hub wurden verringert. (Bild: Golem.de)
  • Anschlüsse rechts: Kensingtion, USB-A, Klinke (Bild: Golem.de)
  • Anschlüsse rechts: 2x Thunderbolt 4, USB-A, HDMI (Bild: Golem.de)
  • Das X1 Carbon Gen9 ist Intel-Evo-zertifiziert. (Bild: Golem.de)
  • Unterseite des Thinkpad X1 Carbon Gen9 (Bild: Golem.de)
  • Innenleben des Thinkpad X1 Carbon Gen9 (Bild: Golem.de)
  • Der Akku hat 57 Wattstunden. (Bild: Golem.de)
  • Das AX201-Modul für WiFi6 (Bild: Golem.de)
  • Unter dieser Heatpipe sitzt der Tiger-Lake-10-nm-Chip. (Bild: Golem.de)
  • Gekühlt wird er durch zwei kleine Lüfter. (Bild: Golem.de)
  • Lenovo verbaut eine PCIe-Gen4-x4-SSD. (Bild: Golem.de)
  • Unserem Modelle fehlt das LTE-Modul samt Antennen. (Bild: Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit mit Crystal Disk Mark (Bild: Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit mit Atto (Bild: Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit mit PCMark10 Storage Full (Bild: Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Displays (Bild: Golem.de)
  • Akkulaufzeit im Productivity-Test des Powermark (Bild: Golem.de)
  • Akkulaufzeit im Modern-Office-Test des PCMark10 (Bild: Golem.de)
Thinkpad X1 Carbon Gen9 (Bild: Golem.de)
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Hinsichtlich der Stabilität und der Verarbeitung befindet sich das Thinkpad X1 Carbon Gen9 auf dem Niveau der beiden Vorgänger, spürbare Unterschiede gibt es im Vergleich zur Gen6: Die Display-Einfassung ist beim aktuellen Modell deutlich verwindungssteifer, dafür lässt sich die Basiseinheit unterhalb des Trackpoints leichter eindrücken - beim regulären Tippen gelang uns das allerdings nicht.

Bei den Anschlüssen hat Lenovo dem Thinkpad X1 Carbon Gen9 eine sinnvolle Mischung verliehen: Rechts hinten sitzen die Öse für ein Kensington-Schloss und ein USB-A 3.2 Gen1 mit Ladefunktion, der Smartphones auch im ausgeschalteten Zustand wie eine Power-Bank mit Energie versorgt. Hinzu kommt eine kombinierte Audio-Klinke im hinteren Drittel, weshalb Rechtshänder keine Kollisionen befürchten müssen.

ThinkPad X1 Carbon Gen 9 (14" Intel)

Und wieder kein Kartenleser

Links gibt es zwei USB-C-Ports, die beide mit einem Thunderbolt-Blitz gekennzeichnet sind, aber nur einer davon trägt ein Lade-Logo. Ungeachtet dessen unterstützen die zwei USB Power Delivery, USB 3.2 Gen2 für Daten, Thunderbolt 4 (40 GBit/s) inklusive PCIe-Passthrough für eGPUs und Displayport 1.4a für externe Monitore. Komplettiert werden die Anschlüsse durch einen weiteren USB-A 3.2 Gen1 und HDMI 2.0 für Beamer oder 4K-Fernseher; ein (Micro-)SD-Kartenleser fehlt.

Weiter geht es mit den Eingabegeräten, bei denen wir einige von Lenovos Entscheidungen nicht nachvollziehen können.

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ms (Golem.de) 07. Mai 2021 / Themenstart

Da steht "oft nicht", bitte genau lesen - ob die Lüfter laufen, lässt sich an der...

FlyingDaedalus 05. Mai 2021 / Themenstart

Wollte eigentlich auch AMD, aber habe mir nun vor ein paar Monaten einen Yoga mit dem i7...

FlyingDaedalus 05. Mai 2021 / Themenstart

Allgemein empfinde ich die Schärfe als deutlich angenehmer als bei einem Full HD Display...

linuxdoesrock 04. Mai 2021 / Themenstart

Also ich hab auf YouTube diesen Test der Webcam gefunden und fand die Qualität...

ms (Golem.de) 03. Mai 2021 / Themenstart

X13 Gen2 hat ebenfalls 1,5 mm - davon ab finde ich 16:10 sehr gut.

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