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Quartalszahlen: AMD verdoppelt Umsatz auf neuen Rekord

Vor allem die Playstation/Xbox- und die Epyc -Verkäufe sind immens gestiegen, aber auch Radeon und Ryzen legen kräftig zu.
/ Marc Sauter
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Auch dank der Epyc-CPUs fallen die Zahen sehr gut aus. (Bild: AMD)
Auch dank der Epyc-CPUs fallen die Zahen sehr gut aus. Bild: AMD

AMD hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2021(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht: Verglichen zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz von 1,786 Milliarden US-Dollar auf 3,445 Milliarden US-Dollar und erreichte damit einen neuen Rekord. Der Gewinn fiel mit 555 Millionen US-Dollar statt 162 Millionen US-Dollar ebenfalls signifikant besser aus als im ersten Quartal 2020.

Die CPU/GPU-Sparte legte beim Umsatz von 1,438 Milliarden US-Dollar auf 2,100 Milliarden US-Dollar zu und erzielte einen operativen Gewinn von 485 Millionen US-Dollar statt 262 Millionen US-Dollar.

Maßgeblich verantwortlich sind die Ryzen 5000 (Vermeer) für Desktop-Systeme, die Ryzen 5000G (Cezanne/Lucienne) für Laptops und die Radeon RX 6900/6800/6700 für Gaming-PCs. Für alle Chips nennt AMD höhere durchschnittliche Verkaufspreise bei gestiegenen Stückzahlen.

Epyc'sche (Konsolen-)Umsätze

Im Server- und Semi-Custom-Segment explodierte der Umsatz förmlich. Er stieg von 348 Millionen US-Dollar auf 1,345 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 277 Millionen US-Dollar statt eines Verlusts von 26 Millionen US-Dollar. Hierfür sind AMD zufolge die drastisch angestiegenen Verkäufe von Chips für die Playstation 5 und die Xbox Series X/S verantwortlich, auch die Epyc 7003 alias Milan verbuchen einen signifikanten Zuwachs.

Hinzu kommt, dass AMD im ersten Quartal 2021 die Schulden weiter tilgen konnte; statt 488 Millionen US-Dollar sind es nur noch 313 Millionen US-Dollar. Für das zweite Quartal 2021 erwartet AMD einen Umsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar, was erneut ein Rekord wäre. Laut Chefin Lisa Su (via Seekingalpha(öffnet im neuen Fenster) ) stehen unter anderem die Radeon RX 6000 Mobile auf dem Plan, also Navi-2x-Grafikchips mit RDNA2-Technik für Laptops.

Für das gesamte Jahr 2021 hob AMD die Prognose an: Statt 37 Prozent mehr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr sollen es gleich 50 Prozent mehr sein, was knapp 15 Milliarden US-Dollar entsprechen würde.


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